
Gasherbrum II

drittes Hochlager am Gasherbrum II
Gasherbrum II - Der Routenverlauf
M2b Redaktion am 11.05.2007 - 16:00 Uhr
Das Karakorum Gebirge in Zentralasien werden auch die "leuchtenden Berge" genannt. In dem Nachbargebirge des Himalajas ist auch der der 8035 Meter hohe Gasherbrum II zu finden. Bei diesem Giganten muss man mit allen Begleitumständen wie Lawinengefahr und klirrender Kälte rechnen. Eine aufwendige Lagerkette mit vier Hochlagern bildet den Weg zum, Gipfel. Um bis zu dem Riesen zu gelangen, müssen Expedtitionsteilnehmer durch die schwindelerregende Schlucht des Indus und am Nanga Parbat (8125Meter) vorbei fahren. Letzte Anzeichen von Zivilisation lassen sich in Askole finden. Bis dort sollte man bei guter Straßenbeschaffenheit, auf jeden Fall noch mit dem Auto gelangen. Bei 2885 Meter bei Thongal ist normalerweise Endstation mit dem Automobil. Ab hier heißt es für die Kletterer, ihr Können herauszufordern. Über Jola (3025 m) führt der Weg zunächst am Braldu entlang bis Paiju (3370 m), einer grünen Insel, schon mit Blick auf die Trango Türme. Als nächstes muss der 60 Kilometer lange Baltoro Gletscher, der durch eine atemberaubende Gebirgswelt verläuft, betreten werden. Er führt einem am alles überragenden K2 mit seinen 8611 Metern vorbei, bis man das vorgeschobene Basislager auf etwa 4800 Meter, auch ABC- Lager genannt, erreicht hat.
Lager I auf 5800 Metern
Das 1000 Meter höher gelegene Lager I liegt auf 5800 Metern. Zunächst führt die Route über ein Gletscherplateau zum Wandfuss. Hier geht es etwa 600 Meter über steiles Gelände und Gratabschnitte, Gletscher, Felsen und Eis, die eine Steilheit von ungefähr 40 bis 60 Grad haben. Die meisten Stellen wurden in harter Arbeit mit Fixseilen bestückt. Dem 40 Grad steilen SW-Sporn folgend, führt die Route über das
LagerII auf 6600 Metern-, über
Lager III auf 6950 Metern- und
Lager IV auf 7350 Metern Höhe. Ab dem vierten und letzten Lager wird zu Fuß die Gipfelpyramide gequert und über den SO-Grat auf der chinesischen Seite die ersehnte Bergspitze auf 8035 Metern erreicht. Auf dem Weg zum Gipfel gibt es einige technische Schwierigkeiten zu meistern. Es gibt kurze Eispassagen und zum Teil bis 70 Grad steile Drei- bis Fünfmeter-Aufschwünge, die sich meist am Anfang des Anstieges befinden. Ab steileren Stücken als 40 Grad ist man mit Fixseilen gesichert.
Der Ostgipfel
Die Erstbesteigung des Ostgipfels auf 7772 Metern Höhe erfolgte am 10. Juli 2006. Dort vollendeten Hans Mitterer, Cedric Hählen und Ueli Steck, durch die Nordflanke, ihren „Magic Way“. Von Lager II starteten die Bergsteiger in 6800 Metern Höhe. Die Verhältnisse waren nicht tadellos. Sie mussten sich mit hüfttiefen Schneemassen und durch windverblasenden Schnee kämpfen. Den eigentlichen Weg bis hoch zum Berggipfel auf 8035 Metern Höhe konnten die Bergsteiger aufgrund schlechter Wetterbedingungen nicht erreichen. Ihre Route bestimmt die erste Linie der Nordflanke des Gasherbrum-Massivs, die nur durch das Shaksgam-Tal erreicht werden kann.
Im Anhang an diesen Text befinden zwei Skizzen in Form von PDF-Dateien: der Anmarsch zum Gasherbrum II sowie die Aufstiegsroute mit Angabe der Lager.
Quellen:
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www.amical.de
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www.scandic.de
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www.wickty.blogspot.com
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www.expeditions-shop.com
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