
Der Gasherbrum I
Gasherbrum I - Der Routenverlauf
M2b Redaktion am 02.12.2007 - 16:25 Uhr
Zwischen dem pakistanisch kontrollierten Teil und dem chinesisch beanspruchten Shaksam-Tal ragt der 8068 Meter hohe Gasherbrum I und somit elfhöchste Berg der Welt in Richtung Himmel. Er ist der abgelegenste aller Achttausenderberge und mit einem extrem steilen Gipfelaufbau gehört er zu den schwierigen der 14 höchsten Erhebungen dieser Erde. Das 45 bis 50 Grad steile Japaner – Couloir auf der Nordwestseite des Berges wurde dennoch schon häufiger bestiegen.
Die Erstbesteigung
Die Erstbesteigung gelang durch eine amerikanische Expedition über den IHE-Sporn (siehe unten) und den Südostgrat. Reinhold Messner und Peter Habeler eröffneten 1975 in ihrer Zwei-Mann-Expedition die Route über die Nordwestwand.
Es gibt also zwei Möglichkeiten, den Gasherbrum I zu besteigen. Entweder von der Nord- oder von der Südseite aus. Problematisch können die unbeständigen Wetterbedingungen auf dem Giganten sein. Die trockenen Luftmassen aus dem Norden prallen mit den feuchten Luftmassen aus dem südlichen Meeresraum zusammen. Die daraus resultierenden Niederschläge und wechselnde Wetteragen machen den Aufstieg so gefährlich.
Die Südroute
Die Südroute, die von der amerikanischen Erstbesteigungsmission eröffnet wurde, führt über den IHE-Sporn, benannt von G.O. Dyhrenfurth, der die
Internationale
Himalaja
Expedition 1934 geleitet hatte. Er deutete darauf hin, dass die Südroute der vermutlich leichteste Weg zum 8068 Meter hoch gelegenen Gipfel sei.
Die Nordroute
Die Route über die Nordseite ist dementsprechend anspruchsvoller. Riesige Eistürme wechseln sich mit schier unergründlichen Gletscherspalten ab. Der Weg führt weiter über den zerrissenen Gasherbrum Gletscher auf ein Plateau, welches von Spalten durchzogen ist. Weiter geht es durch einen wilden Eisbruch bis auf den Gasherbum-Sattel. Hier auf einer Höhe von ungefähr 6200 Metern, kann man das Lager II errichten. Von dort aus müssen die Kletterer die über 1000 Meter steile Nordwand erklimmen, um ganz oben auf den Gipfel klettern zu können. Viele Bergsteiger sind von jener Steilheit und Schwierigkeit beeindruckt. Am Ende der Nordwand kann das Lager III auf 7000 Metern aufschlagen werden. Der Anstieg beginnt mit einem sich nach oben verengenden Eiscouloir. Dieser setzt sich mit breiten Eis- und Schneerinnen weiter fort. Fast oben angelangt führt die Route auf eine aus Westen kommende Eiswand. Man kann diese erklimmen oder umgehen, indem man eine Querung zu den Felsrippen unternimmt, um von dort aus den 8068 Metern Hohen Gipfel zu erreichen.
Quelle:
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www.amical.de
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www.schmatz-online.com
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