
Der K2 von Concordia
K2 - Der Routenverlauf
M2b Redaktion am 15.06.2007 - 16:25 Uhr
Die gängigste Route am K2 ist die Abruzzi-Route an der Süd-Ost-Seite des K2. Diese erstmals 1954 genutzte Route kommt am ehesten einer "normalen" Route gleich. Trotzdem ist der Berg auch auf dieser Route sehr schwer und birgt Gefahren.
Camp 1 (6050 Meter)
Das erste Camp ist exponiert und relativ sicher, da nur eine gerings Risiko von Steinschlag besteht. Der Gang zum Camp 2 impliziert eine 50 Meter "crack", das "House´s Chimney" (Hauskamin) genannt wird.
Camp 2 (6700 Meter)
Das zweite Camp ist geschützt von einem großen Felsen, kann aber extrem windig und kalt sein. Der Weg von Camp 2 zu Camp 3 ist die technischste Passage der K2-Besteigung mit annähernd 400 Meter fast vertikaler Kletterei auf Felsen und Eis. Diese Region wird die "schwarze Pyramide" gennant.
Camp 3 (7200 Meter)
Am Gipfel der schwarzen Pyramide ist Camp 3 traditionell auf der Schulter platziert. Hier herrschen extreme Winde, die zwischen K2 und Broadpeak wehen. Oftmals erleben Bergsteiger hier, das ihr vorher erbautes Camp beim Erreichen von Camp 3 von einer Lawine zerstört wurde. Der Weg von Camp 3 zu Camp 4 ist eine lange Schneewanderung die Schulter hinauf. Die Gefahr besteht hier in dem Zusammenbruch der Schneemengen, vor allem, da meist keien fixen Wege zu erkennen sind.
Camp 4 (7600 Meter)
Das letzte Camp vor dem Gipfel: Von hier sind es aber immer noch 16-22 Stunden vom Gipfel entfernt. Hier sollte man sich möglichst kurz aufhalten, um nicht zuviel Energie in der Höhenluft zu verschwenden, ohne dem Gipfel näher zu kommen.
Gipfel (8611 Meter)
Die meisten Bergsteiger verlassen das letzte Camp zwischen 22 und 1 Uhr. Schwierig ist der sogenannte Flaschenhals, eine enge Kletterpassage auf 8300 Meter Höhe. Hier ließen bereits 10 Menschen ihr Leben.
Quelle:
www.k2climb.net
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