
\"Elbsandstein in Licht und Schatten\"

\"Kiwi Extrem\"

\"Kiwi Extrem\"

\"Kiwi Extrem\"

\"Fünftausender Ostafrikas\"

\"Fünftausender Ostafrikas\"

\"Kletterparadies Neuseeland\"
Sonntag, 10 Uhr: Wettbewerb der Kurzbeiträge
M2b Redaktion am 18.10.2007 - 16:03 Uhr
Die folgenden fünf Vorträge (je 20 min.) wurden von der Jury für den Wettbewerb nominiert:
"Fünftausender Ostafrikas"
Der höchste Gipfel des afrikanischen Kontinentes - der Kilimandscharo (5896m) ist Anziehungspunkt für Bergsteiger aus aller Welt. In Ostafrika stehen aber noch zwei weitere spektakuläre Fünftausender, der schroffe vulkanische Mount Kenia mit seinen beiden Hauptgipfeln Nelion (5188m) und Batian (5199m) und die als Quelle des Nil geltenden sagenumwobenen Mondberge - das Ruwenzori-Massiv. Dessen höchster Punkt ist 5109m hohe Pt.Margherita.
Cornelia Exner und Jörg Lützner machten sich mit wenig Geld und noch weniger Informationen auf, die drei 5000er Ostafrikas zu besteigen. Es dauerte einige Jahre und brauchte einige Versuche bis sie auf allen Gipfeln standen. Anmärsche in strömenden Regen mit Gummistiefeln, anspruchsvolle Klettereien und eine einzigartige Vegetation prägten die Touren. Der Besuch bei den Berggorillas war ein ganz besonderes Erlebnis.
"Abenteuer Australien - Frühstück mit Kängurus"
Tobias Wolf erzählt von einem Kletterausflug ins Reich des roten Kontinents, der sowohl an Farben, wie auch Gegensätzen viel zu bieten hat. Bei all dem sollte natürlich das Klettern voll im Mittelpunkt stehen und da sie zeitweise zu Dritt reisten, mangelte es nicht an Bilder. Der australische Fels fasziniert mit seiner Farbenfreude und den Formationen nicht nur Kletterer. Dazu kommt ein fantastische Tier- und Pflanzenwelt die für Europäische Verhältnisse wirklich fremdartig ist. Manche dieser Sachen kennt man maximal aus dem Zoo und so wirkte es manchmal befremdlich, dass sie diese Lebewesen in dem siebenmonatigem "Alltag" begleiteten.
"Elbsandstein in Licht und Schatten"
Bert Lorenz geht seit 20 Jahren klettern und hält dabei die schöne Welt der Sächsischen Schweiz in Bildern fest. Das Spektrum reicht von der Melancholie des Kletterns über Landschaften in Farbe und Schwarz Weiß, bis hin zu den Tieren und Pflanzen des Elbsandgebirges. Dabei spielen Licht und Schatten die Hauptrolle in seinem Vortrag, der live von Andreas Forell mit Gitarre und Synthesizer untermalt wird.
"Kiwi Extrem"
Neuseeland, das Land der langen, weißen Wolke vereint alle Klimazonen Europas. Während die Palmenstrände zum Schnorcheln, Surfen und Seekajakfahren einladen, warten die Berge mit ihren Eisfeldern, Vulkankratern und Höhlen auf sich. Geysire wetteifern mit Buckelwalen um die schönsten Wasserfontänen und beim Rafting auf den Gebirgsflüssen ist der Adrenalinkick genauso groß, wie beim Schwimmen mit Robben.
Timo Mittag reiste ein paar Monate durch dieses fantastische Land. Neben den neuseeländischen Bergen, Gletschern und Höhlen werden auch die kleinen Geschichten über das Glück und Leid des Reisens, über Mitfahrer aus aller Herren Ländern, über das Surfen mit dem neuseeländischen Master of BIG WAVES, über frustrierende Arbeitssuche und über die vielen noch nicht erlebten Abenteuer eine Rolle spielen. Das Publikum wird auf unterhaltsame und musikalische Weise durch Neuseeland geführt. Sämtliche Musik stammt aus seiner eigenen Feder und wird live vorgetragen.
"Kletterparadies Neuseeland"
Zusammen mit seiner Frau bereiste Karlheinz Bardoux 2002 die beiden Inseln Neuseelands. Er wusste, dass sie an einer Reihe von Klettergebieten vorbeikommen würden und hatte vorsorglich Seil, Kletterschuhe usw. eingepackt. Im Laufe von über acht Wochen sammelten die Beiden eine Vielfalt an Eindrücken von Land und Leuten. Auch wenn Erlebnisse die mit dem Klettern zusammenhängen immer etwas besonderes sind, so glauben sie nicht, dass jemand nach Neuseeland reist, um dort einen reinen Kletterurlaub zu machen. Dazu ist das Land viel zu schön und viel zu interessant.
Aber ab und zu einen schönen Felsen oder Berg besteigen und bei diesem beschaulichen Tun in aller Ruhe dem Charakter der fremden Landschaft nachspüren, das stellt eine enorme Aufwertung einer solchen Reise dar. Verlässt man für einen Tag die ausgetretenen Touristenwege, um Kletterfelsen aufzusuchen, hat man außerdem oft die Gelegenheit, Einheimische in ihrer echten Lebensumgebung zu erleben. So lernten sie beim Klettern in der Whanganui Bay einen Maori kennen, der sich für einen direkten Nachkommen von Goethe hält.
Eintritt:
Vorverkauf 5 Euro; Abendkasse 6/5 Euro
Quelle:
Frank Meutzner
www.bergsichten.de
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