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\"Memento\"

\"Licht und Schatten\"

\"Licht und Schatten\"

Sonntag 13 Uhr: Bergfilmblock IV

M2b Redaktion am 18.10.2007 - 16:03 Uhr

"Memento - A Boulder Life Line"
von Gerald Salmina (Österreich), 2005, 33 min

Was passiert, wenn ein verrückter Filmemacher einen verrückten Boulderer trifft, und sie sich dazu entschließen zusammen einen Film zu machen? Man könnte es vorprogrammiertes Chaos oder den Beginn einer gemeinsamen Vision nennen. Die Philosophie und Kletterkunst von Bernd Zangerl werden im Tessin, in Magic Wood und in den Bergen der Silvretta auf Film festgehalten. Jedes dieser Gebiete hat seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Stil und sein Ambiente, und so hat auch "… jeder Zentimeter Fels seine Bedeutung..., und hier ergibt sich die Synthese von Mensch und Fels, Steinernes vermenschlicht, Menschliches versteinert."

An dem Tag, an dem ich den Boulder durchsteige, muss ich frei sein im Kopf. Ich darf es nicht einmal wollen, weil mich schon allein das Wollen im Tun, in der Bewegung hemmt", so beschreibt Bernd Zangerl sein Herangehen an die härtesten Boulder-Routen der Welt. Viele davon hat der Flirscher als erster durchstiegen. Er zählt zu den absoluten Ausnahmeathleten der Szene. Dass dabei Geduld gefragt ist, weiß Zangerl aus Erfahrung: "Das Suchen der Lösung ist sehr spannend, kann aber auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Wochen, Monate oder Jahre. Oder sie kann überhaupt erfolglos sein." Aber Bouldern ist neben hartem Sport auch ein Lebensgefühl. Wenn er mit Freunden wie Barbara Zangerl, einer der stärksten Newcomerinnen in diesem Sport, unterwegs ist, dann rücken auch die spielerischen Seiten und das künstlerische Moment des Kletterns an Felsblöcken ins Blickfeld.

"Licht und Schatten - Sportklettern im Grenzbereich"
von Gerald Salmina (Österreich), 2006, 35 min

Im Mittelpunkt des im Jahr 2006 gedrehten Films über Sport Klettern am Limit steht der österreichische Ausnahmekletterer Herbert Ranggetiner. Mit leidenschaftlicher Ausdauer, einer vollkommenen, körperlichen Höchstform und einer mentalen Stärke, setzt er scheinbar die Gesetze der Physik außer Kraft setzt. Authentisch dokumentiert der Film Erstbegehungen im 11. Grad und zeigt eindrucksvoll die Grenzen im Klettersport. Die Route "Heimspiel" am Roten Turm forderte Ranggetiner mit seinen winzig kleinen und weit auseinander liegenden Tritten und Griffen mehr als 4 Monate, die Route "Licht und Schatten" sogar mehr als 4 Jahre.

Die sportliche Handlung des Filmes findet zum größten Teil am "Roter Turm", in den Lienzer Dolomiten, statt. Ein Berg, der in 2.600 Meter Höhe aus allen anderen herausragt, und daher als einziger die letzten Sonnenstrahlen in einem magischen Purpurrot widerspiegelt. Ein idealer Schauplatz um zu dokumentieren, was es bedeutet am absoluten Limit zu klettern, und wie so etwas überhaupt möglich ist. Der dritte Teil des Filmes ist der spektakuläre Showdown der Geschichte. Gezeigt wird eine seilfreie "Free Solo" Kletteraktion von Herbert Ranggetiner im 10.ten Grad. Ungesichert in diesem Schwierigkeitsgrad zu klettern bedeutet, bei einem Sturz fatale Konsequenzen kalkulieren zu müssen.

Eintritt:
Vorverkauf 5 Euro; Abendkasse 6/5 Euro

Quelle:
Frank Meutzner
www.bergsichten.de


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