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\"Die Karawane zu Träumen\"

Kurt Diemberger

Kurt Diemberger

Kurt Diemberger

Sonntag, 16:30 Uhr: Bergfilmblock V

M2b Redaktion am 18.10.2007 - 16:01 Uhr

"Seiltänzer" - Deutschlandpremiere
von Lutz Maurer (Osterreich), 2007, 47 min

Die eine alpine Legende stürzte vor 50 Jahren am 27.Juni 1957 am Siebentausender Chogolisa mit einer Wächte in den Tod. Die Andere feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag: Hermann Buhl und Kurt Diemberger. Sie waren die einzigen Hochalpinisten, denen zwei Achttausender-Erstbesteigungen gelangen. Hermann Buhl wurde 1953 durch seinen Alleingang auf den Nanga Parbat weltberühmt. 1957 folgte zusammen mit Kurt Diemberger in einem aufsehenerregenden Unternehmen der Broad Peak. Es war eine Expedition, die das Zeitalter eines neuen Stils - Besteigungen ohne Hilfe von Hochträgern - an den Achttausendern einleitete. Dem Triumph folgte wenige Tage später die Tragödie, der Todessturz des erst 33-jährigen Buhls, laut Messner "der beste, weil vielseitigste Alpinist seiner Zeit."

Diemberger schaffte 1960 dann mit dem Dhaulagiri seinen zweiten Achttausender. Der gelernte Diplomkaufmann erkannte bald "dass ich in diesem Beruf nicht alt werde". Alt ist er in den Bergen der Welt, aber auch auf Expeditionen in den Urwald Südamerikas und nach Grönland geworden. Der Film dokumentiert, mit teilweise bisher unveröffentlichten Archivmaterial, das bergsteigerische Wirken und die erlebten Tragödien der beiden Achttausenderpioniere.

"Chogori - Der grosse Berg"
von Lutz Maurer (Österreich), 1986, 17 min

"Ein am Tod provoziertes Leben" hat Gottfried Benn, Arzt und Dichter, das Bergsteigen definiert, "eine Sucht im weitesten Sinne".
Die tragischen Ereignisse am K2, dem zweithöchsten Berg der Welt, scheinen seine Meinung zu bestätigen. Die Dokumentation rekonstruiert den schrecklichen Sommer 1986 am K2. Nachdem die Polin Wanda Rutkiewicz im Juni als erste Frau den Gipfel des Achttausenders bestiegen hatte, musste sie in den folgenden Wochen als Kamerafrau den Tod von 13 miterleben - u.a. auch den von Julie Tullis, Diembergers englische Seilgefährtin.

"Die Karawane zu Träumen"
von Lutz Maurer (Österreich), 1992, 20 min

Viele Alpinisten haben ihre Liebe, ihre Besessenheit zu den Eis-und Schneeriesen im Himalaya mit dem Leben gebüßt. Seit 15 Jahren gilt auch Wanda Rutkiewicz als verschollen. Die große polnische Alpinistin kehrte im Mai 1992 vom dritthöchsten Berg der Welt, dem Kangchendzönga (8.586 m), nicht mehr zurück. Es war ihr dritter Versuch, als erste Frau diesen Gipfel zu besteigen. Auf acht anderen Achttausender hatte sie zuvor gestanden. Der Film erzählt das Leben einer ungewöhnlichen Frau. Der Mexikaner Carlos Carsolio berichtet vom letzten Gipfelsturm der Polin.

Livegäste : Lutz Maurer und Kurt Diemberger

Hinweis: "Land der Berge", hat einen neuen Sendeplatz im österreichischen TV - wöchentlich im Programm von TW1: Sonntags 13:05 h, 19:05 h und 23:05 h

Eintritt:
Vorverkauf 5 Euro; Abendkasse 6/5 Euro

Quelle:
Frank Meutzner
www.bergsichten.de


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