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Martin Hülle

Martin Hülle: Eiswanderer aus Leidenschaft

M2b Redaktion am 03.12.2007 - 11:48 Uhr

Martin Hülle ist Fotograf, Autor und Profiabenteurer. Den 1973 geborenen Wuppertaler zieht es vor allem in die rauen und einsamen Landschaften des hohen Nordens, wohin er immer wieder zu Fuß und mit Skiern aufbricht. Auf unzähligen Wanderungen in allen Ländern Skandinaviens, auf Island und Grönland, wo er vom Nordlandfieber und dem Arktis Bazillus befallen wurde, legte Martin Hülle bisher mehrere tausend Kilometer zurück. Den 800 km langen Nordkalottleden wanderte er an einem Stück komplett. Wochenlange Wintertouren führten ihn durch die einsamsten Regionen Nordeuropas. Nach mehreren Überquerungen des Jostedalsbreen in Norwegen, dem größten Gletscher auf dem europäischen Festland, gelang ihm mit der Soloüberquerung des Vatnajökull auf Island auch die Transversale der größten Eismasse Gesamteuropas. Im Rahmen der Grönland Transversale 2006 überquerte er im Anschluss daran bereits einmal das grönländische Inlandeis auf einer 750 km langen Strecke von Ost nach West. Über seine Reisen und Expeditionen erschienen bislang schon viele Bild- und Textbeiträge in namhaften Magazinen und Zeitschriften, auch international, für die Martin Hülle nun als Fotograf und Autor arbeitet. Mittlerweile ist er zudem Profi-Abenteurer.

Seit den ersten Schritten in heimischen Gefilden hat Martin Hülle bislang tausende von Kilometern zurückgelegt. Den 800 km langen Nordkalottleden quer durch Nordskandinavien wanderte er an einem Stück komplett. Wochenlange Wintertouren führten ihn durch die einsamsten Regionen Nordeuropas. Nach mehreren Überquerungen des Jostedalsbreen in Norwegen, dem größten Gletscher auf dem europäischen Festland, gelang ihm mit der Soloüberquerung des Vatnajökull auf Island auch die Transversale der größten Eismasse Gesamteuropas. Neben dem Nordlandfieber hat sich bei einer Grönlandreise auch der Arktis Bazillus eingeschlichen. Eine Überquerung des grönländischen Inlandeises von Ost nach West, 750 Kilometer in 34 Tagen, war im Jahr 2006 die konsequente Steigerung und sein bislang größter Erfolg. Ausgedehnte Eiswanderungen und Expeditionen in abgeschiedene Regionen stehen nun weiterhin bevor.

Mit den Bildern seiner Expeditionen möchte Martin Hülle die Gegenpole darstellen zwischen der Herausforderung, Gefahr und Anstrengung eines Abenteuers und der Faszination des Unterwegsseins in extremen Landschaften, der dort zu entdeckenden Natur und dem aus diesem Zusammenspiel resultierenden, jedoch schwer zu vermittelnden Grund, der viele der Strapazen aufwiegt.

Neben der Dokumentation seiner Reisen und Expeditionen arbeitet Martin Hülle auch in den Bereichen der Natur-, Landschafts- und Reportagefotografie.

Quelle:
Martin Hülle


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