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Expedition Eiswüste: Ausrüstung Fotografie

M2b Redaktion am 27.02.2008 - 14:10 Uhr

In den extremen Landschaften Grönlands und der Sahara zu fotografieren ist immer eine Herausforderung. Der vielfältigen Faszination des Eises und der Wüste stehen Kälte, Stürme und der in jede Ritze kriechende Sand gegenüber. Das macht es nicht immer einfach, mit dem dort oft atemberaubenden Licht zu malen. Nichts anderes bedeutet Fotografie, doch das "Malen mit Licht" wird bei einer Expedition noch zunehmend erschwert. Wenn die tiefen Temperaturen, der Wind und Sand nicht schon genug Hindernisse wären, kommen nun noch die enorme körperliche Anstrengung, Zeitdruck und oftmals auch Müdigkeit hinzu. Ist die Fotografie bei vielen Expeditionen oft reine Dokumentation des Geschehens, so wollen Martin Hülle und Jerome Blösser mit ihren Bildern der Expedition EISWÜSTE jedoch einen Schritt weiter gehen. Ihr Anspruch ist es, in ihren Fotos vor allem auch die Schönheit der bereisten Regionen zum Ausdruck zu bringen, die immerhin mit ein großer Grund dafür ist, die Strapazen einer Expedition auf sich zu nehmen. Hervorstechende Aufnahmen der Expedition EISWÜSTE können als Fine-Art Fotografien erworben werden.

Folgende fotografische Ausrüstung ist bei der Expedition EISWÜSTE im Einsatz:

Kameras
Für Fotograf Martin Hülle ist die Nikon D300 mit zusätzlichem Batteriehandgriff MB-D10 erste Wahl. Ihr 12 MP CMOS-Sensor liefert nicht nur hervorragende Bilddaten für doppelseitige Magazinveröffentlichungen und großformatige Ausdrucke, sondern die Kamera ist auch solide gebaut und gegen Feuchtigkeit und Staub geschützt. Zudem steckt eine Nikon D200 als Backup in seinem Gepäck. Jerome Blösser nutzt bei der Expedition eine Pentax K10D.

Objektive
Bei einer Expedition zählt jedes Gramm. Daher muss bei der Auswahl der Objektive das Gewicht beachtet werden, jedoch sollen sie möglichst auch alle Bildsituationen abdecken. Vom weitläufigen Panorama bis hin zum kleinen Detailausschnitt. Nur Zoomobjektive schaffen diesen Spagat. An den Nikon Kameras kommen daher ein 12-24 mm Weitwinkelzoom von Tokina und das Nikon 18-200 mm Zoom mit VR-Bildstabilisator zum Einsatz. Die Pentax ist mit einem 16-45 mm Zoom bestückt. Alle Objektive sind mit UV-Filtern von Hoya ausgestattet.

Speicherkarten
Die Bilder werden auf mehreren SanDisk Extreme III CF- und SD-Karten gespeichert und regelmäßig auf einem Jobo GIGA one ultra Bilddatenspeicher mit 120 GB Kapazität und einem 40 GB Sanho Hyperdrive Space zusätzlich gesichert. Die robusten und leichten Geräte stecken zum Schutz in wasser- und sanddichten Pelicases, die Speicherkarten in Gepe Extreme Card Safes.

Stativ und Kugelkopf
Ohne einen stabilen Stand geht es oftmals nicht. Daher ist das nur etwas über 1,3 kg leichte Velbon Sherpa Pro CF-535 Carbonstativ mit dabei. Sehr praktisch daran sind die Klickverschlüsse zur Justierung der Beinlänge und die integrierten Spikes an den Stativfüßen. Gemeinsam mit dem hervorragenden Cullmann Magnesit 25 Nm Kugelkopf mit Schnellwechselplatte ergibt sich eine Einheit, welche der Belastung einer leichteren SLR-Ausrüstung bis 4 kg standhält.

Zubehör
Sollte die integrierte Sensorreinigung in den Kameras mal nicht ausreichen, kommt ein Arctic Butterfly 724 von VisibleDust mit Sensor Loupe zum Einsatz. Weiterhin stecken Mikrofasertuch, Staubpinsel, Blasebalg usw. im Gepäck.

Energie
Die Kameras verbrauchen Energie, die ihnen immer wieder neu zugeführt werden muss. Dafür ist das Expeditionsteam mit hochwertigen LI-ION Akkus von Ansmann gerüstet. Alle diese Akkus werden über ein Sunbag L Solar Panel von Off-Grid-Systems und einen Digi Charger von Ansmann aufgeladen

Fototaschen
Ein guter Schutz der Ausrüstung gegen Schnee, Sand und Regen ist äußerst wichtig, aber die Kameras müssen auch schnell griffbereit sein. Um beides zu gewährleisten, steckt die Nikon D300 bei Martin Hülle in einer Toploader Tasche von Lowepro und die Pentax K10D bei Jerome Blösser in einer Aqua-Zoom Tasche von Ortlieb. Beide Taschen lassen sich mit speziellen Gurten bequem vor der Brust tragen.
Digitale Dunkelkammer
Panasonic Toughbook

Digitale Dunkelkammer
Selbst bei der Expedition EISWÜSTE ist eine digitale Dunkelkammer in Form eines Panasonic Toughbook mit auf Tour. Per Kartenlesegerät werden auch darauf täglich alle Bilder übertragen und so nochmals gesichert. Bestückt mit den Programmen View NX und Capture NX von Nikon, sowie Adobe Photoshop, dient das Notebook in Verbindung mit einem Iridium Satellitentelefon vor allem dazu, jeden Tag auf dieser Expeditionswebsite im Tagebuch mit Text und Bild zu berichten und zudem weitere Medien mit Nachrichten über den Verlauf der Expedition zu informieren.


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