Marita Staufer und Heinz Verbnjak Sieger der Champ or Cramp
M2b Redaktion am 28.01.2008 - 12:37 Uhr
Am 26. Januar 2008 fand der "Champ or Cramp" an der Goldeck Bergbahn in Spittal an der Drau statt. In dem 63 Mann starken Teilnehmerfeld konnten Marita Staufer und Heinz Verbnjak bei dem Rennen des Austria Skitour Cup die ersten Plätze ergattern. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen hatten die Veranstalter allerdings zunächst Mühe, ordentliche Wettkampfbedingungen zu schaffen.
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Perfekte Organisation der Veranstalter
Die Organisatoren und Helfer schafften es mit viel Arbeit und künstlichem Schnee ein tolles Rennen auf die Beine zu stellen. Bevor sie sich an die Arbeit gemacht hatten, waren nur die Skigipfel mit Schnee bedeckt. Mit einer rasanten Abfahrt war zu diesem Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die Piste wurde in einen Top-Zustand gebracht und vom Gipfel bis ins Tal perfekt präpariert. Erfreulich war es, dass die Abfahrt des Rennens auf der 8,5 Kilometer langen Originalstrecke, die die längste schwarze Abfahrt der Alpen ist, ausgetragen werden konnte. Der "Champ or Cramp" erwies sich also auch dieses Jahr als Top-Event des Austria Skitour Cups. Zur Freude der Veranstalter hörte man von den Anwesenden nur positive und begeisterte Statements. Weniger erfreulich war die sehr knappe Teilnehmerzahl von 62 Personen - leider nur halb so viele wie noch im vergangenen Jahr.
Der Rennverlauf
Das Rennen wurde mit einem Le Mans Start etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels eröffnet. Oben auf 2.142 Metern angelangt, ging es über die Abfahrtspiste in Richtung Tal. Auf 550 M.ü.M. wurden die Felle angelegt und es lag an den Athleten, den Gipfel retour wieder zu erklimmen. Nach 17 Kilometern Renndistanz konnte sich jeder als Sieger feiern lassen und so wurden die Athleten von dem begeisterten Publikum auch empfangen.
Neue Rekordzeit durch Heinz Verbnjak
Durchgesetzt hat sich schließlich der Wahl-Kärntner Heinz Verbnjak - mit der Rekordzeit von 1:12:55 erreichte er das Ziel. Mit dieser bärenstarken Leistung unterbot er die Top-Zeit des Siegers von 2006 Andreas Ringhofer. Stefan Kogler aus Salzburg und Markus Brugger aus Tirol stapften als Zweit- und Drittschnellster über die Ziellinie.
Nur zwei Damen im Starterfeld
In dem sehr schlecht besetzten Damenfeld, in dem nur zwei Starterinnen sich den Strapazen aussetzten, erreichte Marita Staufer mit einer nicht zu schmälernden Zeit von 1:38:55 als Erste das Ziel und verwies ihre einzige Mitkonkurrentin Astrd Kopp auf den zweiten Platz.
Starker Nachwuchs
In Zukunft wird man auch mit Interesse die Leistungen von Thomas Bachler verfolgen. Der Sportler der Junioren Klasse kam mit einer Zeit von 1:38:48 ins Ziel und lag nur knapp hinter den Top-Athleten der Profi-Herrenklasse.
Ergebnisse der Amateur- und Hobbyklasse
Die ersten drei Plätze der Amateurklasse gingen an das Veranstalterbundesland Kärnten mit Werner Schellander, Paul Warum und Robert Stark. Mit Zeiten unter 1:27:00 stellten in diesem Jahr auch Sportler die Amateurklasse ein äußerst starkes Feld dar.
Fair Play
Zwei Stürze, die zum Glück nicht schlimm ausgegangen sind, hätten die Veranstaltung beinahe überschattet. Einen Fair-Play-Preis bekam der Steirer Christoph Steinecker, der rund zwei Minuten der kostbaren Rennzeit opferte, um einem Gestürzten zu helfen.