Skitour hoch über dem Lötschental im Wallis vom Hockenhorngrat zur Tennbachlücke und auf den Elwertätsch mit Abfahrt durch das steile Tellin nach Blatten
Gipfel, Berge und Gipfelziele
Gipfel, Berge: | Elwertätsch |
Gipfelziel: | Elwertätsch |
Jahreszeitliche Informationen
Opti. Jahreszeit: | Spätwinter |
Kommentar: | Meist auch noch im Frühjahr
möglich, da das Gebiet sehr
schneesicher ist. |
Tourenbeschreibung und GPS-Track
Beschreibung: | Aufstieg:
Zunächst wird vom Hockenhorngrat (3111m) auf der offiziellen Piste (schwarz) den steilen Milibachgletscher abgefahren und nach dem untersten Steilhang hinüber gequert zum östlichsten Ende der Skipiste (WP „Verlassen_Piste“, 2720m). Hier wird das Pistengebiet verlassen und anschliessend östlich die Schräghänge querend abgefahren bis zum Fusse des Stieltihorn (2600m). Montieren der Felle und Aufstieg in nördlicher Richtung über relativ steile Hänge und Hügel, Mulden, Kessel und Rinnen bis zum Tennbachgletscher. Auf diesem Gletscher weiter zuerst steil nordwestlich, dann nordöstlich unterhalb des Sackhorn-Massivs und dann weniger steil und konstant bis zu einer markanten Felsnase (3060m) queren. Hier lädt eine Fels- und Schneemulde zu einer gemütlichen Pause mit fantstischem Blick auf das Bietschhorn ein. Der Aufstieg geht dann weiter nordost zur Tennbachlücke, 3116m. Jetzt sieht man zum ersten Mal das Ziel, den Gipfel des Elwertätsch. Die Tennbachlücke wird in Richtung der Elwertätsch Gipfelflanke überquert. Da dieser vergletscherte Übergang sehr frei und dem Wind ausgesetzt ist, bleibt hier nur wenig Schnee liegen und es muss stellenweise über Eis oder Blankeis gelaufen werden. Da es aber vorwiegend eben ist, sind diese Stellen nicht schwierig oder gefährlich. Nun geht es die relativ steile Gipfelflanke (ca. 30°) zum Elwertätsch in mehreren Spitzkehren hinauf. Diese Flanke ist ebenfalls meistens abgeblasen und es liegt nur wenig Schnee darin, so dass oftmals den Steinen ausgewichen werden muss. Zum Schluss verläuft die Route noch über einen kurzen Schneegrat, der aber auch mit Ski problemlos begangen werden kann. Mit den Ski kann bis zum höchsten Punkt aufgestiegen werden.
Abfahrt:
Abgefahren wird anfangs über die gleiche Route bis zur Tennbachlücke. Dann in südöstlicher Richtung den Tennbachgletscher zunächst über einen langen steilen Hang abfahren in Richtung des felsigen Ausläufers des Tennbachhorn. Über abwechselnd steilere und flachere Hänge wieder mehr östlich haltend am Fusse der Nordflanke des Tennbachhorn abfahren bis das Gelände steiler wird und nach rechts (südlich) in eine markante Steilrinne gequert werden kann. In dieser Rinne wird jetzt in östlicher Richtung abgefahren, meistens ziemlich steil, in der Mitte gibt es dann einen weniger steilen Abschnitt. Die Rinne wird bei einer Höhe von 2400m sehr eng und auch sehr steil (40°). Auf 2100m wird die Abfahrts-Route wieder flacher und verläuft in einem Rechtsbogen weiter in Richtung Süd-Ost in das Tal „Im Tellin“. Dieses Tal wird nun in wenig steilem Gelände durchfahren. Bei Pkt. 1865m wird der Talfluss „Gisentella“ überschritten (Brücke) und es geht nun auf einem Weg über Tellistafel und Chländerflue hinunter nach Blatten. Das letzte Stück bis zur Bushaltestelle wird auf der Strasse zurückgelegt und muss in der Regel zu Fuss bewältigt. werden.
Ein Postbus fährt von Blatten nach Wiler, um an den Ausgangspunkt (Parkplatz) zurück zu kehren. |
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Erstbewertung des Verfassers
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Technische Anforderung: | |
Konditionelle Anforderungen: | |
Ausgesetztheit: | |
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Userbewertung
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Technisches Können: | |
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Exposition der Passagen - Aufstieg:
Nord: | k.A. |
Nordost: | k.A. |
Ost: | k.A. |
Südost: | k.A. |
Süd: | 20% |
Südwest: | 80% |
West: | k.A. |
Nordwest: | k.A. |
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Exposition der Passagen - Abstieg:
Nord: | k.A. |
Nordost: | k.A. |
Ost: | 30% |
Südost: | 60% |
Süd: | k.A. |
Südwest: | 10% |
West: | k.A. |
Nordwest: | k.A. |
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Streckenbeschaffenheit
Hangneigung
Hangneigung < 30 Grad: | 60% |
Hangneigung 30-35 Grad: | 25% |
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Hangneigung 35-40 Grad: | 10% |
Hangneigung > 40 Grad: | 5% |
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Passagen mit kritischen Umgebungsstellen:
Die Ost-Abfahrt durch die Steilrinne am Fusse der Tellihorn-Nordwand ist meist hart, da hier nur wenig Sonne hineinkommt. Bei Vereisung oder anderweitigen schlechten Schneeverhältnissen besteht Absturzgefahr. Ev. müsste dann hier zu Fuss abgestiegen werden (Steigeisen und Pickel)
Seilbahn / Lifte / Gondeln
Seilbahn Wiler - Lauchernalp. Skilift, Sessellift und Gletscherbahn bis Hockenhorngrat
Anreise
Anfahrt
Autobahn A6 Bern - Thun - Spiez. Weiter nach Kandersteg und durch den Lötschbergtunnel (Autoverlad) nach Goppenstein. Hier links abbiegen ins Lötschental bis Wiler.
Parkmöglichkeiten
Wiler im Lötschental, mehrere grosse Parkplätze bei der Seilbahn zur Lauchernalp (gebührenpflichtig)
Weitere Informationen zur Tour
Stützpunkte
Lauchernalp (diverse Hotels, Chalets)
Besondere Gefahren
Lawinengefahr beachten.
Die Abfahrt durch die steile Rinne am Nordfuss des Tennbachhorn kann bei Vereisung gefährlich sein
Besondere Ausrüstung
Harscheisen von Vorteil
Weitere Anmerkungen
Aufstieg kann auch über die sehr steile Flanke nördlich am Pkt. 2911m vorbei erfolgen, dabei verliert man anfangs weniger Höhenmeter. Nur bei absolut sicheren Lawinenverhältnissen
Kontaktdaten des Rettungsdienstes
REGA 1414
Polizei 117
Funk, E-Alarm 161.300 MHz
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