Wenig bekannte, abwechslungsreiche und am bekannten 'Gemmiweg' liegende Skitour auf das 'Unter Tatelishorn' im hintersten Kandertal
Gipfel, Berge und Gipfelziele
Gipfel, Berge: | Unter Tatelishorn |
Gipfelziel: | Unter Tatelishorn |
Jahreszeitliche Informationen
Opti. Jahreszeit: | Hochwinter |
Kommentar: | Bei Benutzung der Sünnbüel-Bahn kann die Tour auch noch im Spätwinter unternommen werden |
Tourenbeschreibung und GPS-Track
Beschreibung: | Aufstieg:
Vom Parkplatz zunächst wenige Meter die Strasse weiter gehen bis zu einem Kreuzungspunkt (Pkt. 1920m). Hier geht eine Strasse nach rechts ins Üschinental und eine nach links ins Gasterntal. Geradeaus an dieser Kreuzung geht ein Weg in südwestliche Richtung bergauf und führt bald in den Wald der Region „Nasse Bode“. Auf diesem Weg (Fahrverbot und gut geeignet für den Skiaufstieg) geht es nun in ca. 1.5 Stunden anfangs mässig steil, später immer steiler werdend und durchsetzt von Felsabbrüchen nach oben auf den Stock (Alpenvereinshütte). Der Weg ist der typische Sommerweg auf den Stock und kann auch im Winter gut begangen werden, ist gut zu erkennen und lässt sich mit Ski bei genügend Schnee duchgehend begehen. Am Stock (Stockhütte) angekommen (Pkt. 1834m), gibt es zwei Möglichkeiten, um auf die Spittelmatte zu kommen. Im Aufstieg habe ich den Weg am „Stierenbergli“ gewählt, eine gute Spur führt hoch über der Schlucht des Gasterntales östlich am Stierebergli meist flach, stellenweise auch wieder etwas absteigend und zum Schluss wieder ansteigend auf die Spittelmatte (Pkt. 1907m). Nun wird die grosse, ebene Fläche der Spittelmatte durchquert, immer rechts bleibend vom Schwarzbach, der weiter unten in einer Schlucht dahinrauscht. Die Spittelmatte wird in süd-westlicher Richtung über die Punkte 1894m, 1875m, 1884m und 1901m gequert. Beim letzten Punkt führt die Route weiter in süd-östlicher Richtung wieder ansteigend in ein enges Tal bis zum Punkt 2005m. Achtung: Hier geht die Route nun links (nördlich) weiter, auch wenn es geradeaus viele Spuren hat. Der Aufstieg geht nun durch den lichten, oberen Teil des Sagiwaldes mässig steil auf die Sagiweid (Pkt. 2167m). Danach kommt ein kleiner Graben, der, entweder durch einen kleinen Höhenverlust durchlaufen, oder in einem weiten Rechtsbogen umgangen wird. Anschliessend geht es am Fusse des Ober Tatelishorn wieder leicht ansteigend auf die Hänge der Tatelen zu. Dieses Tal der Tatelen führt dann schliesslich zum Schlusshang des Unter Tatelishorn, der nach Neuschnee kritisch auf Lawinengefahr untersucht werden muss! Dieser Westhang ist im oberen Drittel recht steil (ca. 32°) und wird in mehreren Spitzkehren auf den Sattel zwischen Unter und Ober Tatelishorn führen. Im Sattel wird das Skidepot eingerichtet. Nun geht es in wenigen Schritten nach nordwest auf die Felsen des Unter Tatelishorn (2497m). Das nebenan liegende, höhere „Ober Tatelishorn“ ist im Winter meist abgeblasen und mit Ski nicht begehbar.
Abfahrt:
Die Skiabfahrt verläuft zunächst auf der gleichen Route wie der Aufstieg. Zuerst gibt es eine herrliche Abfahrt über den steilen Westhang des Unter Tatelishorn. Weiter der Aufstiegsspur entlang über die leichten Hänge der Tatelen abfahren. Am Ende dieses Tales kommt wieder der kleine Graben, der jetzt sinnvollerweise in einem weiten Links-Bogen nur leicht bergab fahrend und ohne Gegenanstieg gut umfahren werden kann. Bei Sagiweid können jetzt die schönen Hänge oberhalb den Bäumen des Sagiwaldes abgefahren werden, einen kurzen Steilhang querend und wieder hinunter zu Pkt. 2005m. Nun geht es nur noch wenig steil weiter bis zu Pkt. 1901m und ab hier gibt es meist eine breite Spur der Pistenfahrzeuge, auf der man gut noch bis Pkt. 1875m (Brücke) leicht abfahrend weiter kommt. Von hier aus führt jetzt ein Weg wieder bergauf bis zur Bergstation der Sunnbüelbahn. Der Weg ist in der Regel gut präpariert, so dass zu Fuss (Ski tragen) oder nochmals mit Ski+ Fellen aufgestiegen werden kann. Kurz vor der Bergstation führt dann der Weg nach links (östlich) am Pkt. 1936m vorbei bis nach Winteregg (Alpenvereinshütte). Nun am Fusse des Gällihorn auf dem Weg weiter abfahren Richtung Stock. Kurz vor „Stock“, etwa 40m tiefer liegend kommt eine Wegkreuzung. Bei dieser nun die Richtung nach Kandersteg wählen (Wegweiser), ein Wiederaufstieg zur Stockhütte ist nicht notwendig. Von hier aus geht es nun auf dem bekannten Weg des Aufstieges wieder hinab ins Tal nach Kandersteg zur Talstation der Sunnbüelbahn (Eggeschwand). |
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Erstbewertung des Verfassers
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Exposition der Passagen - Aufstieg:
Nord: | 30% |
Nordost: | k.A. |
Ost: | k.A. |
Südost: | k.A. |
Süd: | k.A. |
Südwest: | 65% |
West: | 5% |
Nordwest: | k.A. |
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Exposition der Passagen - Abstieg:
Nord: | 30% |
Nordost: | k.A. |
Ost: | k.A. |
Südost: | k.A. |
Süd: | k.A. |
Südwest: | 65% |
West: | 5% |
Nordwest: | k.A. |
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Streckenbeschaffenheit
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Nicht offenes Gelände: | 35% |
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Hangneigung
Hangneigung < 30 Grad: | 70% |
Hangneigung 30-35 Grad: | 20% |
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Hangneigung 35-40 Grad: | 10% |
Hangneigung > 40 Grad: | k.A. |
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Passagen mit kritischen Umgebungsstellen:
Der letzte Teil vom Gipfelhang ist steil und kann bei hartem Schnee oder Vereisung abrutschgefährdet sein.
Seilbahn / Lifte / Gondeln
Seilbahn Eggschwand-Sunnbüel kann benutzt werden, dadurch 742 Höhenmeter weniger Aufstieg
Anreise
Anfahrt
Autobahn A6 Bern - Thun - Spiez, weiter durch das Kandertal bis Kandersteg. Durch Kandersteg hindurch (nicht zur Autoverladung) bis zur Seilbahn-Station Sunnbüel fahren. Noch etwa 200m die Strasse weiterfahren bis links eine Fabrik erscheint. Auf der rechten Seite der Strasse hat es ein paar Parkplätze, wenn man die Seilbahn nicht benutzen möchte.
Parkmöglichkeiten
Kandersteg, 200m südl. der Sunnbüelbahn
Weitere Informationen zur Tour
Stützpunkte
Stock-Hütte (SAC Seeland)
Winteregg-Hütte (SAC Biel/Bienne)
Besondere Gefahren
Stein- und Eisschlaggefahr im Aufstieg zum Stock, Lawinengefahr am Gipfelhang beachten
Besondere Ausrüstung
Harscheisen von Vorteil
Weitere Anmerkungen
keine
Kontaktdaten des Rettungsdienstes
REGA 1414
Polizei 117
Funk, E-Alarm 161.300 MHz
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