Wunderbare Skitour auf den Wildgärst im Rosenlaui / Grindelwald Gebiet vis-a-vi Eiger, Möch und Jungfrau mit Aufstieg über Pfanni und Abfahrt durch das Wischbääch-Tal
Gipfel, Berge und Gipfelziele
Gipfel, Berge: | Wildgärst |
Gipfelziel: | Wildgärst |
Jahreszeitliche Informationen
Opti. Jahreszeit: | Hochwinter |
Kommentar: | auch noch im Spätwinter oder Frühjahr möglich, je nach Schneelage |
Tourenbeschreibung und GPS-Track
Beschreibung: | Aufstieg:
Vom grossen Parkplatz beim Chalet Schwarzwaldalp (1456m) überqueren wir zuerst die kleine flache Ebene hinter dem Parkplatz in nordwestliche Richtung, um danach die Hänge unterhalb der Gibelplatti aufzusteigen, und zwar immer links vom Pfannibach. Bei etwa 1700m läuft die Route vom Schräghang-Aufstieg in eine kleine schmale Schlucht hinein, die auf einem guten Bergweg links vom Bach durchquert wird. Danach wird das Gelände wieder breiter und es geht weiter nach oben über mässig steile Hänge bis zu einer markanten Stelle, wo die Route in einer Links-Rechts-Schleife verläuft. Hier sind wir bei „Pfanni“ auf 1790m. Nach dem Aufstieg der nächsten Osthänge queren wir die folgende ansteigende Rinne über Pkt. 1907m bis „Uf der Egg“ bei 2000m. Hier steht ein Wegweiser und die Stelle ist ein kleiner Pass, wo es anschliessend nach links (westlich) weitergeht. Zuerst flach, nach etwa 200m steigt das Gelände wieder an und es geht nun lange und steil nach oben über das Grindelband bis zum Hagelseeli auf 2420m. Nach überqueren des Hagelseeli, der im Winter völlig zugeschneit ist, gelangen wir über eine weitere Steilflanke hoch zum Schrybershörnlipass, ein flacher Übergang unterhalb des Schrybershörnli, der das Grindelband mit dem Wischbäächtal und das Blau Gletscherli verbindet. Nun wird in einem weiten Bogen auf etwa gleicher Höhe vom Schrybershörnlipass in die steilen Südost-Hänge des Wildgärst hineingequert, um bei 2520m das Blau Gletscherli zu erreichen. Diese Querung ist nur bei lawinensicheren Verhältnissen möglich und sollte in jedem Fall mit grossen Sicherheitsabständen begangen werden. Nun führt die Spur auf dem Blau Gletscherli zuerst in zwei, drei Spitzkehren die ersten Hänge hinauf um danach in direkter Linie in den Sattel „Wart“ hinein zu laufen. Dieser Übergang „Wart“ auf 2704m ist ein ausgesprochen imposanter Platz, den wir gerne für eine längere Pause einnehmen. Von hier führt die Route dann weiter nach Norden in die breite und fast 200m hohe Gipfelflanke des Wildgärst, die bei genügend Schnee mit den Skiern in mehreren Spitzkehren bis ganz nach oben zum Gipfel erstiegen werden kann. Ist die Gipfelflanke abgeblasen und weist zu wenig Schnee auf, bleiben die Skier im Pass zurück und der Aufstieg geht dann zu Fuss über den Sommerweg auf einer meist guten Wegspur nach oben. Der Gipfel des Wildgärst ist ein relativ grosses Plateau, so dass es dort oben auch bei grösserem Andrang keine Platzprobleme gibt.
Abfahrt:
Vom Gipfel fahren wir die breite Gipfelflanke hinunter zum Pass Wart. Danach queren wir in den Nordhang des Schwarzhorns ziemlich weit nach rechts (südlich) hinein, um die noch lange im Schatten liegenden Hänge mit ihren schönen Pulverschnee-Vorkommen ausnutzen zu können. Weiter geht die Abfahrt dann über mässig steile Hänge hinunter bis unterhalb der Aufstiegsspur, die weit oben in der Steilhang-Querung vom Schrybershörnlipass verläuft. Nun geht es weiter nach Süden unterhalb des Schrybershörnli vorbei in das Wischbääch-Tal. Dieses Tal wird über seine vielen Hügel, Steilhänge und Rinnen abgefahren. Dabei kann das Tal auf seiner rechten oder linken Seite oder auch im Talgrund befahren weren, je nach Schneeverhältnissen. Das ganze Wischbääch-Tal kann nur bei sicheren Lawinenverhältnissen befahren werden, nach grossen Neuschneefällen können hier massive Lawinen drohen. In diesem Fall muss die Abfahrt über die gleiche Route wie der Aufstieg genommen werden, die relativ lawinensicher ist. Bei etwa 2000m halten wir uns mehrheitlich links vom Talgrund (westlich), da es bald in das Tal zur Schwarwaldalp hinein geht. Über Bidem (1691m) und Schwandboden (1617m) geht es anschliessend weiter auf dem Strässchen hinab zur Schwarzwaldalp |
Herunterladen: | |
| |
Erstbewertung des Verfassers
Schwierigkeit - Gesamt: | |
Schwierigkeit - Aufwärts: | |
Schwierigkeit - Abwärts: | |
Landschaft / Panorama: | |
|
|
Technische Anforderung: | |
Konditionelle Anforderungen: | |
Ausgesetztheit: | |
|
Userbewertung
Schwierigkeit - Gesamt: | |
Schwierigkeit - Aufwärts: | |
Schwierigkeit - Abwärts: | |
Landschaft / Panorama: | |
|
|
Technisches Können: | |
Konditionsanforderungen: | |
Ausgesetztheit: | |
|
Userbewertung abgeben
Userkommentare
Keine Kommentare vorhanden
Exposition der Passagen - Aufstieg:
Nord: | k.A. |
Nordost: | k.A. |
Ost: | 5% |
Südost: | k.A. |
Süd: | 15% |
Südwest: | 80% |
West: | k.A. |
Nordwest: | k.A. |
|
|
Exposition der Passagen - Abstieg:
Nord: | k.A. |
Nordost: | k.A. |
Ost: | 20% |
Südost: | 80% |
Süd: | k.A. |
Südwest: | k.A. |
West: | k.A. |
Nordwest: | k.A. |
|
Streckenbeschaffenheit
|
|
Nicht offenes Gelände: | k.A. |
|
Hangneigung
Hangneigung < 30 Grad: | 80% |
Hangneigung 30-35 Grad: | 20% |
|
Hangneigung 35-40 Grad: | k.A. |
Hangneigung > 40 Grad: | k.A. |
|
Passagen mit kritischen Umgebungsstellen:
Der Gipfelhang ist sehr steil und oftmals ist der Schnee abgeblasen, so dass ein Aufstieg zu Fuss vorteilhafter ist (Skidepot dann im Pass "Wart")
Seilbahn / Lifte / Gondeln
keine
Anreise
Anfahrt
Autobahn A6 Bern - Thun - Spiez. Weiter nach Interlaken, Brienz und Meiringen. Nach Meiringen in Richtung Sustenpass fahren, nach 3km geht es rechts ab auf einer schmalen, steilen und kurvigen Strasse ins Rosenlaui-Tal bis zur Schwarzwald-Alp
Parkmöglichkeiten
Parkplatz Chalet Schwarzwald-Alp (gratis)
Weitere Informationen zur Tour
Stützpunkte
Chalet Schwarzwald-Alp
Besondere Gefahren
Im Aufstieg kann die Querung des Steilhanges zum "Blau Gletscherli" bei hartem oder vereistem Schnee heikel werden, ausserdem ist dieser Hang lawinengefährdet. Abfahrt durch das Wischbääch nur bei absolut geringer oder keiner Lawinengefahr
Besondere Ausrüstung
Harscheisen vorteilhaft
Weitere Anmerkungen
Der letzte Aufstieg über die Gipfelflanke (Südwesthang) ist meistens abgeblasen und mit Ski nicht befahrbar. Dann Skidepot im Sattel "Wart" und zu Fuss auf den Gipfel. Nur selten -wie 2007- sind die Verhältnisse so gut, dass mit den Ski bis zum Gipfel aufgestiegen werden kann
Kontaktdaten des Rettungsdienstes
REGA 1414
Polizei 117
Funk, E-Alarm 161.300 MHz
Weiterführende Literaturempfehlungen
Weiterführende Kartenempfehlungen
Weiterführede Links