Besonderheiten
Unter diesem Punkt finden Sie die auffallenden Specialausstattungen der jeweiligen Rucksäcke. Worauf legt der Hersteller wert? Was ist das Besondere am jeweiligen Tragesystem?
ARC’TERYX Silo 30
Arc´Teryx Silo
Der Arc´teryx Silo 30 besitzt mit dem durchgehenden Reissverschluss ein besonderes Feature, das den Innenraum leicht zugänglich macht. Der Brustgurt ist höhenverstellbar, hat allerdings nur eine Variationsmöglichkeit über fünf Zentimeter und einen kleinen Verschluss. Vorder- und Obertasche bieten viel Stauraum, die Befestigung der Ski ist dank des rutschsicheren und widerstandsfähigen Schlaufenmaterials sehr gut möglich.
VAUDE Powder 34
VAUDE Powder 34
Ein sehr breiter Hüftgurt, die ergonomischen Schultergurte sowie die sieben Rückenpolsterungen sollen beim VAUDE Powder 34 für Tragekomfort sorgen. Ein herausnehmbarer "Rescue-Pack" bietet Platz für Sonde oder ähnliches. Die Öffnung des Rucksacks ist im Gegensatz zu anderen Testmodellen klein. Viel Stauraum, die seperat montierbare Helmhalterung und die seitliche Skihalterung sollen Tourengeher ansprechen.
DEUTER Guide 35+ SL
DEUTER Guide 35+
DEUTER setzt bei seinen Modellen auf zwei paralell zur Wirbelsäule verlaufende Polsterstränge, die den Rücken schonen sollen. Der breite, stabile Hüftgurt ist mit einer Pickelhalterung versehen. Ein seitlicher Reissverschluss ermöglicht den leichten Zugriff zu verstautem Material. Eine Öffnung im Nackenbereich ist dazu da, einen Trinkschlauch vom Bag zum Mund zu führen. Der praktische höhenverstellbare Deckel sorgt für die Möglichkeit, einen Extra-Stauraum zu schaffen.
DEUTER Guide 30+ SL
DEUTER Guide 30+
Der DEUTER 30 unterscheidet sich kaum vom größeren Modell 35. Etwas schmalere, dafür dickere Trageriemen sollen den Damen, für den das Modell entwickelt wurde, einen besseren Tragekomfort bescheren. Alle anderen Besonderheiten, wie zum Beispiel der höhenverstellbare Deckel und die Öfnnung für den H2O-Schlauch sind im Modell 35 bereits beschrieben.
KOHLA Pow 30
Kohla Pow 30
Der KOHLA Pow 30 besitzt eine große Frontöffnung, durch die der Zugang zum Hauptfach ermöglicht wird. Seitliche, mit Reissverschluss verschließbare Taschen bieten Platz für Getränkeflaschen. Der im Hauptfach zu verstauende Getränkebeutel mit Schlauch kann über eine Öffnung durch die zu Trageriemen zum Mund geführt werden. Praktisch: der breite Hüftgurt mit Taschen für kleine Gegenstände wie Handy, Digitalkamera oder kleines Werkzeug.
MAMMUT Spindrift
MAMMUT Spindrift
MAMMUT arbeitet bei der nach oben weicher werdenen Rückenpolsterung mit einer Aussparung für die Wirbelsäule. Auch hier wird der Getränkeschlauch durch die Schulterriemen geführt, so dass er nicht stört. Helmhalterung, seitlicher Zugriff zum Hauptfach und ein großes Frontfach sind weitere Besonderheiten des Spindrift. Der in schwarz gehaltene Innenraum sieht zwar gut aus, erschwert aber leider die Suche nach verstautem Material. Der Deckel ist nicht höhenverstellbar.
SALEWA Miage 35
SALEWA Miage
Das Leichgewicht der getesteten Rucksäcke ist der SALEWA Miage. Die Polsterung der Schulterriemen ist im Gegensatz zu den anderen Modellen eher hart. Der Brustverschluss ist höhenverstellbar. Der Zugang zum in schwarz gehaltenen Haupfach ist nur durch eine Öffnung möglich, was die Suche erschweren kann. Die Fronttasche ist groß, eine Tasche im Hüftgurt leider sehr klein gehalten: für ein Handy reicht der dortige Platz gerade so aus.
NORRONA Nansen
NORRONA Nansen
Der NORRONA Nansen hat einen höhenverstellbaren Deckel, um beispielsweise eine Jacke problemlos auch im vollen Rucksack noch unterbringen zu können. Als einziger im Test kann er vollständige Wasserfestigkeit aufweisen, Regen und Schnee sind für den Nansen also kein Problem. Die Polsterung ist eher hart und nichts für "Komfortsportler". Der Zugang zum Hauptfach ist nicht nur von oben, sondern auch von der Trageseite (!) möglich - hier kann ein Teil nach vorn geklappt werden, so dass man leicht den Innenraum durchsuchen kann. Die Schnallen und Verschlüsse sind klein gehalten, eine Bedienung mit dicken Handschuhen entpuppt sich als schwierig.