Outdoor 2007: "Die unberührte Natur schützen" - Mark Held im Interview
M2b Redaktion am 28.06.2007 - 15:00 Uhr
Als internationaler Vertreter der Outdoor-Industrie sorgt die European Outdoor Group (EOG) seit 2003 dafür, dass die Interessen der Branche wahrgenommen werden. Mark Held, Secretary General der EOG, spricht über die OutDoor, die Messe Friedrichshafen und die Verantwortung der Branche in Sachen Umweltschutz.
Herr Held, die EOG und die Messe Friedrichshafen sind gute Partner. Von den Anfängen bis heute hat sich einiges getan. Wie hat sich die Kooperation in Ihren Augen entwickelt?
Mark Held: Angefangen hat alles vor vier Jahren. Damals fiel die Entscheidung, dass die OutDoor bis mindestens 2008 in Friedrichshafen stattfindet. Die EOG hält die Rechte an der OutDoor Show. Die Messe Friedrichshafen ist unser Kooperationspartner, der die OutDoor für uns organisiert und veranstaltet. Natürlich basiert diese Kooperation in ihrem Grundsatz auf formalen Verträgen. Im Alltag ist unsere Zusammenarbeit aber von dem gemeinsamen Ziel geprägt, die OutDoor noch erfolgreicher zu machen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit dem Projekt-Team der Messe Friedrichshafen von viel Lebendigkeit und Spaß an der Sache geprägt. Und genau diese Freude spürt man in der Atmosphäre des OutDoor.
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Was macht den Messestandort Friedrichshafen so besonders?
Mark Held: Die meisten internationalen Fachmessen finden in großen Städten statt. Friedrichshafen dagegen ist durch seine ländliche Lage geprägt. Hinzu kommt das Urlaubsflair, das die Region umgibt. Diese Punkte spiegeln sich im Charakter der OutDoor wider.
Auf der OutDoor 2006 hat die EOG ihr Projekt "EOG Association for Conservation" vorgestellt. Sie unterstützt Projekte, die der Erhaltung der Natur dienen. Wie ist die Bilanz nach einem Jahr?
Mark Held: Die EOG-Initiative „Association for Conservation” war ein wichtiger Schritt für die Outdoor-Industrie. Schließlich lebt die Branche davon, dass die Menschen ihre Freizeit in der freien Natur verbringen. Wer ist also besser dafür geeignet, Geld zum Schutz und zur Erhaltung der Umwelt zu sammeln? Anfangs war es harte Arbeit. Aber mittlerweile hat die Industrie unsere Initiative sehr gut angenommen. Wir haben unser Ziel – im ersten Jahr 150.000 Euro zu sammeln – sogar übertroffen. Die ersten fünf konkreten Projekte, die wir unterstützen werden, geben wir auf der OutDoor 2007 bekannt. Die unberührte Natur zu schützen ist ein Thema, das wirklich jeden angeht, der in der Outdoor-Industrie arbeitet. Deshalb ist auch jedes Unternehmen der Branche in der "EOG Association for Conservation" willkommen.
Gerade auf der OutDoor haben Sie die Chance, die Initiative vielen Ausstellern näher zu bringen. Wie wird sich die Umweltschutzinitiative auf der OutDoor 2007 präsentieren?
Mark Held: Wir haben etliche Aktionen geplant. Unter anderem wird es einen Stand außerhalb der Halle A1 geben. Dort werden wir über unsere Initiative und über konkrete Projekte informieren. Außerdem werden wir am zweiten Messetag eine offene Versammlung durchführen, in der wir die ersten konkreten Projekte vorstellen. Während der Open-Air Movie Night zeigen wir Al Gore’s Film "An Inconvenient Truth" über die globale Erwärmung.