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Christina Schmid

Christina Schmid

Juliane Wurm (Dortmund)

Superfinalistinnen Juliane Wurm und Luisa Neumärker

David Lama (Gold) und Jakob Schubert (Silber, beide AUT)

David Lama

Nina Caprez

Nina Caprez

Jugend- und Junioren-Europacup in Genf: Aus Schweizer Sicht

M2b Redaktion am 11.10.2005 - 10:47 Uhr

Die "Crème de la Crème" des europäischen Kletternachwuchses traf sich am Wochenende zum dritten von fünf Jugend- und Junioren-Europacups dieser Saison. Bereits zum zweiten Mal war Genf Schauplatz der Veranstaltung, vor Ort umgesetzt von der Organisation und dem SAC-Regionalzentrum "Genèvescalade".

175 Jugendliche am Start
Am Samstag, dem 08. Oktober, setzten 175 Jugendliche aus 23 Ländern alles daran, unter die besten Zehn zu klettern, um auf diesem Wege im Finale am Sonntag um die Medaillen kämpfen zu können.

Das deutsche Team
Julia Winter vom SBB kletterte bei den Juniorinnen auf den vierten Platz vor. Die Dortmunderin Juliane Wurm erreichte in der Jugend B Rang zwei, Luisa Neumärker wurde Siebte. Für Lisa Knoche (Freising) sprang in der Jugend A Platz sechs heraus.
Bei den Herren nahmen sieben Aktive an den Konkurrenzen teil: Friedemann Walther wurde bei den Junioren vor Thomas Knoche Zehnter, Markus Jung wurde 15., Jonas Baumann 20. In der Jugend A starteten Felix Neumärker (Achter) und Stefan Danker (Elfter). Einziger Starter in der Jugend B war Thomas Tauporn auf Rang elf.

Vier Nachwuchsaktive aus der Schweiz im Finale
Den Finaleinzug schafften unter anderem vier Nachwuchs-Aktive aus der Schweiz: Christina und Thomas Schmid aus Neuenegg, Nina Caprez aus Küblis und der amtierende Junioren-Weltmeister Daniel Winkler aus Villars-sur-Glâne.

Christina Schmid auf dem Podest
Am erfolgreichsten schnitt das 16-jährige Nachwuchstalent Christina Schmid ab. Sie sicherte der Schweiz mit ihrem dritten Rang den einzigen Podestplatz bei diesem Bewerb und holte ihre achte Europacup-Medaille bei nur elf Teilnahmen seit 2003!

Besondere Auszeichnung
Die 16-jährige Gymnasiastin ist momentan die einzige Sportkletterin, die 2005 den "Sport Scholarship Future" der Organisation Swiss Olympic und der Sporthilfe erhalten hat. Eine Unterstützung von jährlich 3000 Franken trägt dazu bei, Christina Schmids anfallenden Trainingskosten zu decken und auf diesem Wege die weitere sportliche Entwicklung der Kletterin zu sichern.

Französin Januel setzt sich durch
Siegerin der Kategorie Jugend A Damen, der 16- und 17-Jährigen, wurde die Französin Caroline Januel, die gemeinsam mit den Schweizern in Genf trainiert. Die einheimische Anouk Piola konnte dem großen Druck nicht ganz standhalten und nicht ihr Potenzial abrufen. Sie verpasste das Finale und belegte den 19. Schlussrang.

Junioren unter den Erwartungen
Auf dem amtierenden Junioren-Weltmeister Daniel Winkler lastete der größte Erfolgsdruck. Der Freiburger schaffte zwar die erste Hürde der Finalqualifikation, verpasste dort jedoch mit dem siebten Rang einen Podestplatz deutlich. Ebenfalls Opfer des Druckes ob des Heimspiels wurden der Genfer Anthony Sapey und der Bündner Remo Sommer, die schließlich Elfter und Vierzehnter wurden. Knapp hinter den Finalisten platziert blieben beide letztlich unter ihren Möglichkeiten.

Thomas Schmid beständig stark
Besser lief es dagegen dem Berner Thomas Schmid, der unter die Top Ten kletterte und den Wettkampf auf dem achten Platz beendete. Der noch bis November 17-jährige Junior qualifizierte sich bisher bei allen Europacups dieser Saison für die Finals und rangierte somit immer unter den besten Zehn. Mit diesen konstanten Leistungen wird er 2006 sicherlich die weitere Saison und auch sein zweites Juniorenjahr erfolgreich bestreiten.

Weitere gute Leistungen
Die Bündnerin Nina Caprez war die Vierte im eidgenössischen Bunde, die sich als Siebtplatzierte unter die zehn besten europäischen Kletterinnen kämpfte. Sie setzte damit ebenfalls eine beeindruckende Serie konstanter Top-Platzierungen im Juniorinnen-Europacup 2005 fort.
Annina Guggisberg aus Bönigen landete nach den zwei Qualifikationsrouten auf dem undankbaren elften Rang - Finale denkbar knapp verpasst!

Die Jüngsten
Bei den Jüngsten, der Kategorie Jugend B (14- und 15-Jährige) schnitt der Freiburger Thibaut Mauron am besten ab. Der Genfer Téo Genecand belegte in der Jugend A Platz zwölf.

Nächste Wettkämpfe
Die erfolgreichsten Schweizer Athletinnen und Athleten, die Chancen auf einen Top-Rang im Gesamtklassement haben, werden an beiden noch ausstehenden Jugend- und Junioren-Europacups des Jahres teilnehmen. Diese finden wie folgt statt:

- 05./06. November EYC Penne (ITA)
- 26./27. November EYC Kranj (SLO)

Ergebnisse
Die Ergebnisse zum Jugend- und Junioren-Europacup in Genf sind unter dem Text verlinkt.

Quelle
Pressemitteilung des SAC vom 10. Oktober 2005, Text: Daniela Pfister


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