Tod in Tirol: Leistungsbergsteiger Matthias Robl abgestürzt!
M2b Redaktion am 13.05.2008 - 14:20 Uhr
Der 38-jährige Mittenwalder Matthias Robl bezahlte eine Klettertour am vergangenen Wochenende mit seinem Leben. Der Extrembergsteiger, der bereits einen Achttausender und viele der schwersten Berge der Welt bestiegen hat, war mit seiner Frau im Tiroler Leutach unterwegs, um eine neue Kletterroute zu legen.
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Felsvorsprung löst sich
Als der Bayer gerade die erste erste Zwischensicherung anbringen wollte und das Loch dazu bohrte, löste sich ein Stück des Felsens, an dem er sich festhielt. Robl stürzte etwa 30 Meter tief und rutschte anschließend einen steilen Abhang hinunter. Die Ärzte in der Innsbrucker Klinik konnten den Sportler nicht retten, er erlag seinen Verletzungen.
Bereits am Freitag war in den Oberstdorfer Bergen ein 31-jähriger Kletterer 50 Meter abgestürzt und in einem Bachbett liegen geblieben. Nach einer, nach Aussagen der Polizeikräfte, spektakulären Rettungsaktion konnte der Sportler schwerverletzt geborgen werden.
Absturz beim Abseilen
Am Pfingstsonntag starb ein 44-Jähriger im Klettergarten Hahnstätten ("Hirschel"). Beim Abseilen stürzte das Mitglied einer Klettergruppe aus 24 Metern ab und erlag seinen Verletzungen. In den kommenden Tagen untersucht die DAV Sektion Wetzlar mit der Sicherheitsforschung des Alpenvereins die Unfallursache detailliert, um entsprechende Unfälle in Zukunft zu vermeiden.