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Basislager mit Cho Oyu

China sperrt die Nordseite des Mount Everest

M2b Redaktion am 12.03.2008 - 09:20 Uhr

Nach Angaben des Internetportals www.mounteverest.net lässt China bis zum 10. Mai 2008 keine Expeditionen auf der chinesischen Nordseite des Mount Everest zu. Die China Tibet Mountaineering Association verwehrte in einem Schreiben aufgrund zu hoher Bergsteiger-Aufkommen und "Sicherheitsproblemen" einer Expeditionsgruppe zu Zugang zur Quomolangma Region und damit den Aufstieg zum Everest. Die Verweigerung des Zutritts bis zum 10. Mai kommt einem Besteigungsverbot in der Frühlingssaison gleich. Auch der Cho Oyu ist von diesem Verbot betroffen.

Politische Hintergründe?
Die Sperrung durch die chinesischen Verantwortlichen steht anscheinend im direkten Zusammenhang mit dem Fakellauf zu den Olympischen Spielen in Peking. Der längste Fakellauf der Geschichte der Spiele sollte unter anderem auf den Everest führen. China hat dies nun untersagt, vielleicht um Öffentlichkeit für politische Demonstrationen der für ihre Unabhängigkeit kämpfenden Tibeter zu verhindern. Dass die Sperrung aus den angegebenen Gründen erfolgte, erscheint auf jeden Fall mehr als fraglich. Chinas Nordseite des Berges ist die weniger belaufene Route des Everests, zudem gibt es bereits klare Restriktionen. Der Cho Oyu ist in der Frühlingszeit sowieso sehr selten bestiegen.

Quellen:
- www.alpinist.at
- www.mounteverest.net


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