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Stang auf dem Mt. Everest

Expedition Mt. Vinson

Expedition Se7en Summits: Mt. Vinson, Antarctica

Skyrunner Christian Stangl

Skyrunning

Christian Stangl schreibt Bergsport-Geschichte

M2b Redaktion am 10.12.2007 - 10:05 Uhr

Christian Stangl hat seine Ankündigung wahr gemacht und auch den letzten ausstehenden Gipfel seines Projekts "Seven Summits" erstürmt. In neun Stunden und zehn Minuten "rannte" der Steirer vom Basislager bis zum Gipfel des Mount Vinson - den mit 4.892 Metern höchsten Berg der Antarktis.

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Alles lief gut
Stangl startete vom Basislager in etwa 2.200 Meter Höhe bei minus 15 Grad. "Keine Probleme, es lief wie geplant. Nur im Bergschatten war’s extrem ungemütlich: die Eiszapfen wuchsen mir aus Nase und Mund," so Stangl gegenüber bergsteigen.at. "Das Gefühl war unbeschreiblich – nur weiß um mich, Schnee bis zum Horizont, traumhaft. Der Ausblick war gigantisch", so Stangl weiter.

Skyrunning auf die höchsten Berge der Kontinente
Der Skyrunner Christian Stangl hat seine Sportart berühmt gemacht. Ohne Crew, ohne technische Hilfsmittel und ohne Pausen ist der Speedspezialist auf den Mount McKinley in Alaska (6.194 Meter), die Carstensz Pyramide in Indonesien (4.884 Meter), den Mount Everest an der nepalesisch-chinesischen Grenze (8.848 Meter), den Mount Elbrus in Russland (5.643 Meter), den Kilimandscharo in Tansania (5.895 Meter) sowie den Aconcagua in Argentinien (6.956 Meter) gestiegen. Mit seiner Tour in den antaktischen Sommer hat er sein Ziel endlich erreichen und mit dem Gang zum Gipfel des 4.897 Meter hohen Mount Vinson den totalen Triumph gefeiert. Der Ausnahmeathlet brauchte insgesamt 58 Stunden und 45 Minuten für alle sieben Berge: Vinson, Elbrus, Kilimandscharo, Aconcagua, Carstensz, McKinley und Everest. Absoluter Weltrekord.

Ausführliches Interview
Ein ausführliches Interview mit Christian Stangl können Sie bei www.sueddeutsche.de lesen.

Neue Pläne
Stangl hat für das Jahr 2008 schon neue ehrgeizie Ziele. Der Steirer will in Südamerika in 24 Stunden auf fünf Berge klettern, die höher als 6000 Meter sind. Dabei will er insgesamt eine Höhendifferenz von mehr als zehn Kilometern auf einer Strecke von etwa 40 Kilometern zurücklegen. Im Jahr 2005 hatte Stangl bereits zehn chilenische Sechstausender in sieben Tagen bezwingen können.

Quelle:
- www.bergsteigen.at


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