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Fredrik training in Chamonix

Fredrik training in Chamonix

Fredrik skiing on Laila Peak (6.069 metres) in Pakistan

Fredrik skiing on Laila Peak (6.069 metres) in Pakistan

Dhaulagiri Route

Dhaulagiri Ski Expedition 2007: Fredrik Ericsson plant spektakuläre Skiabfahrt

M2b Redaktion am 07.09.2007 - 10:59 Uhr

Seit Ende August ist der schwedische Extremskifahrer Fredrik Ericsson in Nepal unterwegs, um die erste Skiabfahrt vom 8.167 Meter hohen Dhaulagiri, dem siebthöchsten Berg der Erde, zu absolvieren.

Abenteuer in Nepal
Eine lange und abenteuerreiche Reise liegt vor Fredrik und seinem Ziel. Während der sechs Wochen in Nepal wird er durch das ganze Land reisen, sich mit dessen Kultur und Küche auseinandersetzen, alles tun um fit und gesund zu bleiben - und nicht zuletzt wird er einen der höchsten Berge der Welt besteigen und auf Skiern vom Gipfel abfahren.

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Der Dhaulagiri wird ein Kampf gegen dünne Luft, klirrend kalten Temperaturen und den starken Wind. Außerdem gilt es, über 3.000 Höhenmeter zu klettern und in steilem, ausgesetzten Gelände Ski zu fahren. All das mache es zu einem aufregenden Abenteuer, sagt Fredrik.

Ein-Mann-Expedition
Gewöhnlicherweise werden die höchsten Berge im Himalaya von großen Expeditionsteams angegangen, die Sherpas als Träger für den Transport ihres Equipments und ihrer Verpflegung in die Hochlager am Berg anheuern. Viele der Bergsteiger greifen auch auf künstlichen Sauerstoff zurück, um den Gipfel zu erreichen. Fredrik wird den Aufstieg auf den Dhaulagiri über den Nordostgrat auf eine andere Art und Weise in Angriff nehmen. Er klettert alleine, auf eigene Faust. Ohne Flaschensauerstoff, ohne die Hilfe von Sherpas. Auch auf der Skiabfahrt ist er auf sich allein gestellt.

Der weiße Berg
Dhaulagiri leitet sich ab aus dem Sanskrit, "Dhavala giri" und bedeutet "weißer Berg". Der Dhaulagiri, 8.167 Meter hoch, ist der siebthöchste Berg der Welt und wurde am 13. Mai 1960 von Teilnehmern einer schweizerisch-österreichischen Expedition - Kurt Diemberger, Peter Diener, Ernst Forrer, Albin Schelbert, Nyima Dorji und Nawang Dorji - erstbestiegen. Den Gipfel erreichten sie über den Nordostgrat; seitdem empfing der Berg Hunderte von Bergsteigern, darunter Legenden des Alpinismus wie Reinhold Messner, Ed Viesturs und Jean-Christophe Lafaille. Doch bis zu diesem Tag wagte noch keiner die Skiabfahrt vom Dhaulagiri.

Schwedens extremster Skiabfahrer
Fredrik Ericsson ist ein professioneller Skifahrer aus Schweden, wohnhaft in Chamonix, Frankreich. Im Jahr 2004 war er der erste Schwede, der von einem Achttausendergipfel auf Skiern abfuhr - damals war es der Hauptgipfel des Shisha Pangma (8.013 Meter) in Tibet. Im darauffolgenden Jahr reiste Fredrik nach Pakistan und nahm den zweiten Achttausender in Angriff: diesmal fuhr er vom Gasherbrum II (8.035 Meter) ab. Auch eine Abfahrt vom Laila Peak (6.069 Meter) stand bei diesem Trip auf dem Programm. Im Winter bereist Fredrik die Welt auf seinen Skiern, erkundet abgelegene Gebirgsketten. Dies führte ihn unter anderem in die Türkei, Tadschikistan, Spitzbergen oder dem Sarek Nationalpark in Schweden.

Aufbruch in die Todeszone
Die Achttausender nehmen einen legendären Status in der Welt des Bergsteigens ein. Nur 14 Gipfel gibt es, die höher als 8.000 Meter sind, alle befinden sich in den Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorums. Um den Gipfel dieser Berge zu erreichen, muss man in die so genannte "Todeszone" Ab einer Höhe von 8.000 Metern beträgt der Luftdruck nur mehr ein Drittel dessen, was er auf Höhe des Meeresspiegels beträgt. Der Körper bekommt nicht genug Sauerstoff, die Körperfunktionen verschlechtern sich - daher der Name "Todeszone".

Erster Achttausender 1950 bestiegen
Am 3. Juni 1950 gelang den französischen Alpinisten Louis Lachenal und Maurice Herzog ein bahnbrechender Erfolg mit der ersten Besteigung eines Achttausenders, als sie den Gipfel der Annapurna erreichten (8.091 Meter). In den folgenden 14 Jahren wurden alle Achttausender erstbestiegen. Im Jahr 1986 war Reinhold Messner der erste, dem es gelang, alle 14 Achttausender zu besteigen.

Fredriks Abenteuer können auf www.fredrikericsson.com verfolgt werden, die Webseite wird während der Expedition regelmäßig aktualisiert.


Quelle
Pressemitteilung vom 29. August 2007
Fredrik Ericsson
www.fredrikericsson.com


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