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Tod am Nanga Parbat

Die Messnertragödie

Die Messnertragödie

Reinhold Messner

Basislager am Nanga Parbat

Nanga Parbat

Die Messner-Tragödie wird verfilmt

M2b Redaktion am 18.08.2008 - 09:35 Uhr

Nur wenige Wochen nach der Tragödie um den Südtiroler Bergsteiger Karl Unterkircher und der Rettungsaktion von Simon Kehrer und Walter Nones bleibt der Nanga Parbat im Mittelpunkt des Interesses. In der nächsten Woche beginnen am mit 8125 Metern neunthöchsten Berg der Welt die Dreharbeiten zum Film über das Unglück von Reinhold und Günther Messner.

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Dreharbeiten beginnen
"Wir fangen nächste Woche an", teilte Regisseur und Produzent Joseph Vilsmaier der Presseagentur dpa mit. In Zusammenarbeit mit Reinhold Messner soll der Film auf dokumentarischer Basis den tragischen Tod von Günther Messner beleuchten. Reinholds Bruder war nach der Erstbegehung des Nanga Parbats über die Rupalwand im Jahr 1970 im Alter von 23 Jahren ums Leben gekommen. Bis heute wird in der Bergsteigerszene über die damaligen Ereignisse diskutiert. Reinhold Messner wurde lange vorgeworfen, er habe seinen Bruder nach der erfolgreichen Besteigung im Stich gelassen. Messner hingegen behauptet, sein Bruder sei beim Abstieg durch das Diamir-Tal von einer Lawine erfasst worden und er habe keine Chance gehabt, ihn zu retten.

13-köpfige Gruppe dreht am Nanga Parbat
Im Mittelpunkt des Films solle aber nicht der Streit um die Todesursache Günthers, sondern die seelische und emotionale Seite des Dramas stehen, so Messner. Die Crew um das Filmteam wird von Höhenbergsteigern und Medizinern unterstützt. Drei Hubschrauber sind mit dabei und werden für spektakuläre Aufnahmen sorgen. Die Vorbereitungen auf den Drehstart dauern bereits mehrere Jahre, nun geht es für die 13-köpfige Gruppe zunächst über Islamabad in ein Lager in etwa 3000 Meter Höhe am "Schicksalsberg".

Messnerrollen noch nicht vergeben
Der Filmdreh beginnt nach Aussagen von Vilsmaier mit Schauspieler-Doublen, die Rollen von Reinhold und Günther Messner sind derzeit noch nicht besetzt. „Wir sind noch ganz schwer am suchen“, so der Regisseur auf sueddeutsche.de. Der mit einem Budget von sieben Millionen Euro gedrehte Kinostreifen wird laut Vilsmaier im Oktober 2009 fertig werden und dann am Ende des Jahres anlaufen.


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