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On Tour

Expedition Magnetischer Nordpol: Training der Extreme in Spitzbergen

M2b Redaktion am 03.04.2008 - 09:00 Uhr

Im April 2008 sollte die Expedition der beiden Sichelschmidtbrüder Georg und Johannes starten. Die deutschen Extremsportler wollten auf eine Reise in das Nordpolarmeer aufbrechen. Doch aus Mangel an Sponsoren musste die Tour um ein Jahr verschoben werden. Nun werden sie erst im Jahr 2009 ihre Expedition durchführen. Dabei bleiben sie bei ihrem geplanten Ablauf. Sie werden im kanadischen Resolute Bay starten und über die nördlichste Insel Kanadas (Ellesmere Island) in Richtung Meer laufen. Insgesamt wollen die beiden Brüder eine Strecke von etwa 1200 Kilometern zurücklegen.

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Trainingstour nach Spitzbergen steht bevor
Der Weg führt über das gefrorene Nordpolarmeer, wo die zwei Expeditionisten auf viele unerwartete Gefahren treffen können, wie zum Beispiel bewegliche Eisschollen, Kälte, Einsamkeit oder furchteinflößende Eisbären. Um sich bestmöglich auf die Reise zum Magnetischen Nordpol vorzubereiten und ihre Ausrüstung zu checken, begeben sich Georg und Johannes Sichelschmidt am 12. April auf eine Trainingsexpedition nach Spitzbergen.

Die Trainingsexpedition
Die beiden Brüder sind in Aufbruchstimmung! Die letzten Vorbereitungen werden getroffen und der Bauingeneur Johannes und der Sportökonom Georg sind vor ihrem Aufbruch zur Norwegischen Inselgruppe Spitzbergen guter Dinge. Das Team beginnt ihre Tour in der Hauptstadt Longyearbyen, die über den einzigen internationalen Flughafen verfügt und somit den Ausgangspunkt der Expedition bildet.

Der Weg ins Ungewisse
In Longyearbyen werden sich Johannes und Georg noch einige Zeit aufhalten, um sich optimal auf die Trainingstour vorzubereiten und die letzten organisatorischen Fragen zu klären. Sobald das Team in die Ungewissheit aufbricht, liegt eine 250 Kilometer lange verschneite Berglandschaft vor ihnen. Sollten die Gebrüder Sichelschmidt der Aufgabe gewachsen sein, werden sie nach der extrem harten und langen Plackerei den 80° Breitengrad überqueren und somit Verlegenhuk erreichen.

500 Kilometer in 18 Tagen
Auf dem Weg werden die beiden Extremsportler Essensdepots anlegen, die sie für den Rückweg benötigen. Außerdem bietet dies den Vorteil, dass ihre Pulkas (Zugschlitten) schnell an Gewicht verlieren und Polarfüchse nicht unnötig aufgehalten und belastet werden. Um die 500 Kilometer lange Strecke in nur 18 Tagen zu bewältigen, werden Johannes und Georg mit Hilfe von Parawings (kleine Gleitschirme) den starken Wind nutzen, um in der geplanten Zeit das Ziel zu erreichen.

Hier finden Sie ein Interview mit Georg Sichelschmidt vor der Trainingsexpedition nach Spitzbergen.


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