Aktuelles/News/Expeditionen

Bernhard Mauracher

Astor River

Bernhard Steidl

Bereit für den Start

Impressionen

Canyon

Portraitfoto

Bergzelte

Impressionen

Impressionen

Expedition Pakistan: Erste Erfolge in der Rondu-Schlucht

M2b Redaktion am 02.04.2008 - 12:00 Uhr

Der "Nanga Parbat", auch als Diamir (Könige der Berge) oder "Schicksalsberg der Deutschen" bekannt, gehört zu den 14 höchsten Bergen dieser Erde. Mit seinen 8125 Metern ist der Nanga Parbat der zweithöchste Berg Pakistans. Die Tiroler Extremsportler Bernhard Mauracher und Bernhard Steidl sind vor aufgebrochen, um den Berg zu bezwingen. Aber zunächst standen in den Gletscherflüssen andere Unternehmen auf dem Programm.

Anzeige

Mit dem Kajak durch die die Rondu-Schlucht
"Das erste Ziel der Expedition ist erreicht", berichtet Bernhard Mauracher im Telefonat über ein Satellitentelefon.
Das Team um den Tiroler Extremsportler hat sich zum Ziel gesetzt, die Rondu-Schlucht und den Astor River am Fuße des Nanga Parbat mit dem Kajak zu befahren. "Vor uns sind mehrere Expeditionen gescheitert. Soweit wir wissen ist noch niemand komplett durchgekommen. Gerade heute haben uns wieder Einheimische erzählt, dass vor zehn Jahren ein Kajakfahrer hier in der Rondu-Schlucht ertrunken ist. Wir konnten aber nicht herausfinden ob er es alleine probieren wollte oder ebenfalls mit einem Team unterwegs war. Es ist jedenfalls nichts bekannt, dass eine Expedition die Schlucht durchgehend befahren hätte", erzählt Mauracher nach der erfolgreichen Bewältigung der Ronda-Schlucht.

Schwierigkeiten gut gemeistert
"Es ist zwar öfters jemand in Walzen gekommen, in denen es ein bisschen zum Kämpfen war, aber Gott sei Dank ist keiner ausgestiegen. Es waren ein paar brutale Tragestellen dabei. Drei- bis vierhundert Meter mussten wir einmal hinauf - weit rauf, weit wieder runter, mit abseilen und aufseilen. Das war sehr mühselig. Wir haben Tagesetappen von 15 bis 20 Kilometern bewältigt, das waren meist zwischen sechs, sieben oder maximal acht Stunden am Tag", so Mauracher. Die Kajakfahrer wollen nun den Astor River befahren. "Der Astor River ist steiler, dafür hat er aber auch um vieles weniger Wasser. Da werden wir nun die nächsten Tage hinfahren und alles ein wenig erkunden, die Lage auschecken, um dann zu sehen, wo man da paddeln kann." Der Fluss entspringt im westlichsten Teil des Himalajas. Der Abfluss vom Gletscher des Nanga Parbat bietet extrem schweres Wildwasser, eine Befahrung mit einem Kajak wurde bis jetzt noch nicht gewagt.

Nach dem Kajak-Abenteuer geht es auf den Berg
Bernhard Mauracher und Bernhard Steidl treffen im Anschluss an die 36 Tage dauernde Kajaktour das Tiroler Extrembergsteigerteam Gerhard Wegmair und Hermann Arnold, um sich am 7024 Meter hohen Spantik zu akklimatisieren, Mit Skiern soll es anschließend hinab gehen. Nach erfolgreicher Akklimatisation am Spantik werden die Tiroler Bergsteiger unter der Leitung von Gerhard Wegmair zum 8125 Meter hohen "Nanga Parbat" fahren. Dort versucht man eine Besteigung der Diamir Seite, um diese anschließend vom Gipfel bis ins Basecamp mit Skiern zu befahren. Bis zu 70 Grad steile Eis- und Schneeflanken warten auf das Team.

Quellen:
- Judith Prechtl (Presse Bernhard Mauracher)
- www.bernhardmauracher.at/


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Artikel bei Mountains2b:
Verwandte Links (extern):
RSS-FeedFragen und Antworten bei www.sportlerfrage.net - Klettern
RSS-FeedFragen und Antworten bei www.sportlerfrage.net - Berge
RSS-FeedFragen und Antworten bei www.sportlerfrage.net - Ski
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeige
Anzeigen
Google Anzeigen