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Große Patagonien Eisgipfel Expedition

M2b Redaktion am 18.09.2003 - 11:36 Uhr

Borge Ousland und Thomas Ulrich starten die 'Große Patagonien Eisgipfel Expedition', um den drittgrößten Eisgipfel der Welt zu überqueren.

Die Patagonische Eisspitze:
Obwohl die Patagonien-Eisspitze nicht so groß ist wie die antarktische oder grönländische, ist sie doch eine der technisch schwersten, mit zwei großen Hindernissen auf dem Weg: eine Mauer, um auf den Gletscher zu kommen und eine große Spalte in der Mitte des Gletschers.

Echte Herausforderung:
Einige unterschätzen die Schwierigkeit, da der Gipfel kleiner ist als andere. Aber schon auf den Gletscher zu kommen, ist eine Herausforderung. Borge und Thomas haben einen 'Höllenritt' vor sich. Beide tragen einen schweren Rucksack in einem bergsteigerisch anspruchsvollen Gebiet.

Zum Nachdenken:
Ein Mitglied einer chilenischen Expedition, die die erste komplette Durchquerung des Eisgipfels durchgeführt hat, notierte 1999: "Wir brauchten 30 Tage, um den Eisregen zu durchqueren. Als erstes gelangt man zum 2000m-Plateau, dann steigt man über 700 Höhenmeter zu einem Gipfel auf 1300m herab, bevor man wieder auf 2225m hochsteigt; dann wieder 700m runter - dazwischen herunterhängendes Eis mit Pulkas und anderen Herausforderungen. Generell: ekliges Wetter [...] man kann es sich vorstellen!"

Keine Hunde, kein Nachschub:
Borge und Thomas werden keinen Nachschub brauchen, ebenso keine Hunde oder andere äußere Hilfe. Sie packen jedoch Seile ein, die ihnen bei ihrer Unternehmung behilflich sein werden.

Quelle:
ExploresWeb-Newsletter vom 14. September 2003


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