Nur wenige Wochen nach ihrem Gipfelerfolg am Dhaulagiri und der Bewältigung ihres elften Achttausenders musste die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner die Besteigung des vierthöchsten Berges der Welt abbrechen.
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Umkehr auf 8150 Metern Höhe
Wie Kaltenbrunner auf ihrer Homepage www.gerlinde-kaltenbrunner.at mitteilt, war sie mit ihrem Lebenspartner Ralf Dujmovits, der kürzlich am Makalu erfolgreich war, und David Göttler um etwa drei Uhr morgens vom vierten und letzten Lager aufgebrochen, um den Gipfel zu versuchen. Schon nach kurzer Zeit musste Dujmovits, der mit einer Bronchitis zu kämpfen hatte, umkehren. Kaltenbrunner und Göttler entschlossen sich, den Gipfelsturm zu versuchen und gingen weiter.
Doch der Kraftverlust am Dhaulagiri wog schwer: Kälte und Wind belasteten beide am Lhotse so sehr, dass ihnen das Risiko von Erfrierungen zu groß erschien. Vor dem Einstieg in das Gipfelcouloir drehten Göttler und Kaltenbrunner um und stiegen mit Dujmovits bis in das Basislager ab.
"Der Lhotse ist ein wunderschöner Berg, der voll im Schatten des Everest steht. Dadurch sind glücklicherweise nur wenige Menschen unterwegs. Bestimmt werde ich wieder hier her zurückkehren, vielleicht klappt es ja beim dritten Anlauf", so Kaltenbrunner auf ihrer Website.