Nepalesische Seite des Mount Everests bleibt zugänglich
M2b Redaktion am 19.03.2008 - 09:43 Uhr
In einer offiziellen Pressemeldung stellte das "Ministry of Culture, Tourism & Civil Aviation (MoCTCA)" in Nepal klar, dass die Besteigung des Everests weiter möglich sein wird.
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Endgültige Entscheidungen?
Nachdem China die Nordseite des Everests aus bisher nicht durchschaubaren Gründen gesperrt hat (Mountains2b berichtete!) und Besteigungen erst wieder ab dem 10. Mai erlauben will, kam das Gerücht auf, dass der Everest in diesem Frühjahr unbestiegen bleiben würde. Doch in der Pressemeldung heißt es, dass "das Minesterium keine Kletterexpeditionen vom Mount Everest oder anderen Gipfeln im Himalaya verbannt und das Verfahren zur Zulassung von solchen sich nicht verändert habe."
Eine Absicherung gibt aber auch diese Meldung nicht. So hatte der Tourismusminister Nepals in der letzten Woche der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, dass das Basislager des Everests bis zum 10. Mai gesperrt würde. Auch eine Zehntagessperrung vom 1. bis 10. Mai machte in den Medien die Runde. Am Dienstag war das Verbot für die Bergsteiger von Premierminister Rau, teilweise relativiert: "Um eine Überbevölkerung des Gipfels zu vermeiden koordinieren wir die Expeditionen von der nepalesischen Seite, so dass die finalen Gipfelversuche nach dem 10. Mai angegangen werden."
Eine endgültige Sachlage und klare Fakten gibt es derzeit noch nicht. Angesichts der politischen Unruhen in Tibet und der Aufmerksamkeit der Medien auf die Himalaya-Region wird in den kommenden Tagen aber mit großer Wahrscheinlichkeit Klarheit geschaffen werden. Diese Aussicht gibt zumindest das MoCTCA.