Olympische Feuer erreicht den Gipfel des Mount Everests
M2b Redaktion am 08.05.2008 - 09:25 Uhr
China hat den umstrittensten Teil des diesjährigen Fackellaufs zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking erfolgreich hinter sich gebracht. Nach Massenunruhen, gewaltsamen Eingriffen der Regierung gegen demonstrierende Tibeter, der Sperrung des Everests für internationale Bergsteiger und weltweiten Protesten gegen die chinesische Missachtung von Menschenrechten hat das bevölkerungsreichste Land der Welt das Feuer auf den Gipfel der Welt gebracht.
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Tibeterin mit dem Feuer am Gipfel
Das chinesische Fernsehen zeigte am Donnerstag Bilder der Gruppe von Bergsteigern auf dem Mount Everest. Kurz vor dem Erreichen des Daches der Welt hatten sie die Flamme in einer speziellen Laterne entzündet. Anschließend war es die Tibeterin Cering Wangmo, die das Feuer auf den Gipfel trug.
Wetter sorgt für Verzögerung
Genau drei Monate vor der Eröffnung der Spiele in Peking gelang es einer Gruppe von etwa einem Dutzend Bergsteiger, den Gipfel zu erklimmen. Schlechtes Wetter hatte zuletzt für Verzögerungen gesorgt, nun zeigten sich die glücklichen Expeditionisten mit der Olympiaflagge auf dem nebligen Gipfel.
Das Olympische Feuer wurde am 24. März im griechischen Olympia entzündet und befindet sich seitdem auf seiner Weltreise. Bei zahlreichen Protesten gegen China und die Vergabe der Spiele an ein Land, das Menschenrechte und Medienfreiheit missachtet und Tibeter diskriminiert, war es in Europa, Amerika und Asien zu Ausschreitungen gekommen.