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Zeremonie zur Enthüllung der Gedenkstele in Arolla

Zeremonie zur Enthüllung der Gedenkstele in Verbier

Zeremonie zur Enthüllung der Gedenkstele in Zermatt

Zeremonie zur Enthüllung der Gedenkstele in Zermatt

Parcours der Patrouille des Glaciers

Parcours der Patrouille des Glaciers

Parcours der Patrouille des Glaciers

Parcours der Patrouille des Glaciers

Parcours der Patrouille des Glaciers

Gedenksteine für die Patrouille des Glaciers

M2b Redaktion am 20.04.2007 - 15:00 Uhr

Ein Jahr vor der nächsten Patrouille des Glaciers 2008 enthüllte PDG-Kommandant Brigadier Marius Robyr am 18. April 2007 in den drei Basisorten Zermatt, Arolla und Verbier je einen Gedenkstein. Sie stehen zum Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, an die Gemeindebehörden der drei Orte und an die vielen Gönner und Freunde, ohne die dieser herausfordernde und traditionsreiche Wettkampf nicht durchgeführt werden könnte.

Geschichtsträchtige Skitour
Der Ursprung der Patrouille des Glaciers geht auf die Grenzbesetzung während des Zweiten Weltkrieges zurück. Damals kreierten zwei Alpinoffiziere der Gebirgsbrigade 10 einen besonderen Patrouillenlauf, um die Einsatzfähigkeit der Truppe zu trainieren. 1943 erfolgte der erste Start auf der Haute-Route von Zermatt nach Verbier, 1944 der zweite. Bei seiner dritten Durchführung 1947 wurde die PDG von einem tragischem Unglück überschattet: Die führende Patrouille stürzte während der Abfahrt von der Tête Blanche nach Arolla in einer Gletscherspalte zu Tode. Erst 1984 konnte daraufhin wieder ein Wettlauf durchgeführt werden.

Große Sicherheitsvorkehrungen
Seither findet die Patrouille des Glaciers alle zwei Jahre unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt. Dazu arbeiten die Organisatoren vom Kommando PDG eng mit den lokalen Behörden, Bergrettungsdiensten (Kantonspolizei, Air Zermatt, Air Glacier), zivilen Bergführern und Ärzten zusammen. Diese verstärken die Lawinen-, Gebirgs- und Wetterspezialisten sowie das Sanitätspersonal der Armee. Übermittlungstruppen sorgen mit zivilen Telekommunkationsexperten für eine reibungslose Verbindung zwischen den zum großen Teil stark exponierten Streckenposten. Weitere Truppen sorgen für den reibungslosen Ablauf von Material, Verpflegung und Transport an den drei Basisorten der Patrouille des Glaciers.

Gedenksteine zeigen Verbundenheit der Walliser Gemeinden
Mit den drei Gedenksteinen in Zermatt, Arolla und Verbier soll – so Brigadier Robyr – "diese Arbeit sichtbar gemacht und den zahlreichen Freiwillgen gedankt werden, ohne die die PDG nicht bestehen kann". Eingeschlossen in den Dank sind auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in zähen Trainingsstunden monatelang auf die Patrouille des Glaciers vorbereiten und dieses herausfordende Rennen anpacken.

Die Gedenksteine sollen aber auch die Verbundenheit unter den drei Walliser Gemeinden Zermatt, Arolla und Verbier zeigen. Mit dem Start im deutschsprachigen Oberwallis und dem Ziel im französischsprachigen Unterwallis zeigt die Patrouille des Glaciers gleichzeitig, worauf es bei einer Seilschaft in der rauen Gebirgslandschaft ankommt: die Verbundenheit mit der Umwelt, die starke Willenskraft zum gemeinsamen Ziel und die Freundschaft. Symbolisiert wird dies nun auch durch die drei Gedenksteine in den drei PDG-Zentren.

Die nächste Patrouille des Glaciers findet vom 16. bis 19. April 2008 statt. Bis zum 22. Oktober 2007 läuft das Voranmeldeverfahren. Alle Angaben finden sich unter www.pdg.ch.


Quelle und Kontakt
Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Schweizer Armee
Heer - Kommando Patrouille des Glaciers
Oberstlt Stefan Wyer
Stv Chef Presse- und Kommunikationsdienst

Hirschengraben 5
Postfach 8020
CH-3001 Bern

Tel: +41 31 312 49 49
Fax: +41 31 312 49 69
Mail:
Web: www.schenkerkom.ch


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