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Rolf Majcen

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Rolf Majcen bei der Patrouille des Glaciers

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Cover: Bergauf

Brigadier Marius Roby und Rolf Majcen

Rolf Majcen

Rolf Majcen und Franz Hausmann

Sieger Rolf Majcen

Rolf Majcen

Rolf Majcen - Das Buch

Rolf Majcen: Infos zum Wettkampf-Skibergsteigen

Rolf Majcen am 22.02.2006 - 12:00 Uhr

Der Niederösterreicher Rolf Majcen, geboren 1966 in Johannesburg, ist ein Extremsportler mit Leib und Seele. Seine Begeisterung gilt dem Wettkampf-Skibergsteigen, Radsport, Treppenlauf sowie dem Bergsport in den Facetten Höhenbergsteigen, Eisklettern, Klettertouren und Skitourengehen.

Vielseitiger Extremsportler
Majcen's Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seiner umfangreichen Liste der Erfolge wieder (-> siehe hier). Als erstem Österreicher gelang es dem zweifachen Familienvater die drei bedeutendsten Skitouren-Wettkämpfe der Alpen (Patrouille des Glaciers, Pierra Menta und Trofeo Mezzalama) erfolgreich zu bestreiten.

Erfolgreicher Buchautor
2002 veröffentlichte Majcen mit "Sieg in den Bergen" das weltweit erste Buch über das Wettkampf-Skibergsteigen. Im November 2005 setzte er mit seinem neuen Werk "Bergauf" abermals neue Maßstäbe in der Berichterstattung über hochalpinen Wettkampfsport und erlaubt faszinierende Einblicke in das Leben eines Menschen, der den Spaß am (Extrem-) Sport und die Liebe zur Natur in großartiger Weise zu verbinden versteht.

Pläne für 2006
2006 wird Rolf Majcen Anfang März in die Skibergsteiger-Saison einsteigen. Er plant, seine umfangreiche "Sammlung" an Hochalpinbewerben um die letzten, ihm noch "fehlenden" berühmten Klassiker in den Westalpen in Italien, Frankreich und der Schweiz zu erweitern. Als nächstes steht die Sella Ronda in den Dolomiten an, die er gemeinsam mit seinem Bruder bestreiten will. Im Anschluss folgt die Niederösterreichische Meisterschaft, dann Rennen im Ausland: Adamello Ski Raid, Sella Nevea sowie weitere in Italien. Den Abschluss stellt im Mai die Wurmaulumrundung in Südtirol dar.


In der Folge erhalten Sie Infos aus erster Hand - Rolf Majcen über das Wettkampf-Skibergsteigen:
"Die leichtesten Tourenski und Bindungen, die Steigfelle mit den besten Gleiteigenschaften, Skischuhe mit der idealen Kombination aus geringem Gewicht und guten Abfahrtseigenschaften, Stöcke mit kurzen Spitzen und speziellen Tellern, Leichtsteigeisen, Helm, Stirnlampen mit extremer Lichtausbeute, Klettergurt, Seil mit Spanngummi, Rucksack mit Spezialschlaufen für die superschnelle Skimontage, technisch hochentwickelte Rennanzüge, extremleichte Kälteschutzjacken – alles auf dem modernsten Stand: Das ist die Grundausrüstung, über die man beim hochalpinen Wettkampf-Skibergsteigen verfügen sollte, wenn man siegen will.

Wer bei Bewerben im Pistenskigebiet startet, braucht aber nur einen Teil davon – und kann den Wettbewerb solo in Angriff nehmen. Dagegen dürfen Bewerbe abseits der Piste, im nicht präparierten Gelände, nur paarweise, in einigen Fällen nur zu dritt, bestritten werden: Wegen der Gefahrtragung, denn nur so kann einer dem anderen in Notsituationen auch helfen!

Die Routen sind vorgegeben, die Aufstiegspur gezogen, die Abfahrt mit Fähnchen markiert. Reine Up-Hill-Rennen enden nach dem Aufstieg, doch die meisten Veranstaltungen fordern mehrere Aufstiege und Abfahrten.

Hinsichtlich der zu bewältigenden Aufstiegshöhenmeter gibt es alle Variationen von 650 bis 4.200, vom Waldgebiet bis in die Gletscherregion, zwischen Karpaten, Hoher und Niederer Tatra, Alpen, Abruzzen, Pyrenäen und den Bergen auf Griechenland. Für Männer und Frauen, die gemeinsam starten und die gleichen Routen absolvieren müssen, egal ob es sich dabei um Weltmeisterschaft, Weltcup, Europacup, nationale Meisterschaften oder eine Hobbyveranstaltung im kleinen Rahmen handelt, und unabhängig davon, ob sie bei Tag, in der Dämmerung oder in der Nacht gestartet wird.

Und auch hinsichtlich der zu bewältigenden Distanz sind dem Einfallsreichtum der Organisatoren keine Grenzen gesetzt: Von vier bis 53 Kilometer ist derzeit alles möglich, von einer halben Stunde bis weit über 15. Dies schlägt sich natürlich auch auf die Organisation nieder, denn bei einer Patrouille des Glaciers (Zermatt – Verbier) beispielsweise, die von der Swiss Army geleitet wird und als eines der größten und eindrucksvollsten Abenteuer dieser Welt bezeichnet werden kann, sind 1.000 Mann im Organisationsstab und der Wert des eingesetzten Materials beträgt weit mehr als fünf Millionen Euro.

Sicherheit der Teilnehmer, insbesondere vor objektiven Gefahren (Lawinen, Spalten, Wetter), ist höchste Priorität, und auch der Umweltschutz spielt eine entscheidende Rolle auf all den Strecken, seien es Forstwege, Couloirs oder ausgesetzte Grate mit leichten Kletterstellen.

Die ISMC-UIAA leitet das Wettkampf-Skibergsteigen auf internationaler Ebene mit ihrem Reglement; für die Teilnahme an den wenigen Rennen der UIAA-Serie sind internationale Lizenzen, die über alpine Vereine beantragt werden können, Voraussetzungen. Daneben gibt es eine Fülle großartiger Bewerbe, die lizenzfreies Starten ohne Verbandszugehörigkeit ermöglichen.

Die körperliche Leistungsfähigkeit und ob die Routen innerhalb der geforderten Zeitlimits bewältigt werden können, muss jeder Interessierte selber einschätzen können, seinen Gesundheitszustand auch. Wer sich gut vorbereitet, wird sehr viel Freude haben.

Noch ein Fairnessappell an alle, die (nachts) auf präparierten Pisten trainieren: Nehmt Rücksicht!"

Rolf Majcen
www.rolf-majcen.com

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