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Trotz Lawinenwarnung: Sechs Lawinentote in Bayern und Österreich

M2b Redaktion am 09.01.2008 - 12:31 Uhr

Nach Meldungen der Nachrichtenagentur dpa sind bei Lawinenabgängen am vergangenen Wochenende in den bayrischen und österreichischen Alpen sechs Menschen zu Tode gekommen.

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Frühzeitige Warnungen des DAV
Noch am Freitag hatte der Deutsche Alpenverein in einer Pressemeldung
vor der akuten Lawinengefahr gewarnt. Der Föhnsturm hatte zu Ansammlungen von Triebschnee geführt und die Gefahr von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen deutlich erhöht. Dieses war zu vielen Wintersportlern anscheinend nicht vorgedrungen, denn zunächst verunglückte ein Mann in Dornbirn bei Vorarlberg, in der Nacht zum Samstag wurde ebenfalls in Vorarlberg ein 51-jähriger Bergretter in einer Lawine entdeckt. Am Samstag kam ein 31-jähriger Snowboarder in eine Lawine und konnte sich nicht mehr befreien. In der Steiermark erlag ein Mann seinen Verletzungen und aufgrund der extremen Unterkühlung: Er und drei weiter Personen waren von einer Lawine erfasst worden. Der Mann konnte erst nach langer Suche entdeckt werden, die anderen Personen überlebten unverletzt.

Schreckliche Meldungen auch am Sonntag
In Tirol wurde am Sonntag eine Leiche aus einer Lawine geborgen. Hierbei handelte es sich um einen 32-jährigen Bayer. Das letzte Todesopfer beklagten die Bergretter in Salzburg, wo nur einer von zwei Verschütteten lebend geborgen werden konnte.

Mittlerweile ist die Gefahrenstufe im Alpenraum weitestgehend herabgestuft worden. Dennoch: Informieren Sie sich vor einer Tour bitte bei der örtlichen Bergrettung und gehen Sie abseits der Pisten nur mit einem ausgebildeten, ortskundigen Bergführer.


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