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Holzwirtschaftsunternehmen aus dem gesamten Alpenraum vernetzen sich im Rahmen von NENA

CIPRA: Netzwerk Unternehmen Alpen - Förderung nachhaltigkeitsorientierter Wirtschaftsbetriebe

M2b Redaktion am 14.03.2006 - 10:46 Uhr

Zehn Partner aus allen Alpenländern haben sich im Rahmen des NENA-Projekts zum Ziel gesetzt, ein alpenweites Netzwerk von kleinen und mittleren Unternehmen aufzubauen und damit nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaftsbetriebe zu fördern. Das NENA-Projekt "Network Enterprise Alps - Enhancing sustainable development, competitiveness and innovation through SME and cluster co-operation" wurde Ende Februar mit einem Budget von 2,38 Millionen Euro vom Interreg IIIB-Programm der Europäischen Union genehmigt und wird bis Februar 2008 laufen. Die Idee des alpenweiten Unternehmernetzwerks ist im Rahmen des Projekts "Zukunft in den Alpen" der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA entstanden.

Erneuerbare Ressourcen, Innovation und Technologie
NENA konzentriert sich auf die beiden Themenbereiche Erneuerbare Ressourcen mit den Schwerpunkten Holzwertschöpfungskette, Energie aus erneuerbaren Ressourcen und Energiesparen im Passivhausbereich sowie Innovation und Technologie mit den Schwerpunkten Innovationsmanagement, Weiterbildung, Prozessoptimierung und Zertifizierung sowie Schnittstellenmanagement.

Kooperation und Wissensaustausch
Das NENA-Netzwerk wird den beteiligten Unternehmen den Austausch von knowhow erleichtern, das Entstehen von Kooperationen fördern, Weiterbildungsangebote entwickeln und zu einem besseren Image beitragen. Synergien sollen sowohl innerhalb der Wirtschaftszweige als auch zwischen verschiedenen Wirtschaftszweigen mobilisiert werden.

Nachhaltigkeit
NENA fördert die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum, indem soziale, ökologische und wirtschaftliche Belange berücksichtigt werden. Durch die Einbeziehung von Unternehmen aus städtischen und ländlichen Regionen trägt NENA dazu bei, die Kluft zwischen starken Agglomerationen und benachteiligten Regionen abzubauen.

Die Partner
Leadpartner ist der Entwicklungsverein Natur- und Kulturerbe Vorarlberg/A. Die anderen Projektpartner sind Dachverbände, Forschungsinstitutionen sowie Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen aus verschiedenen Fachrichtungen aus allen Alpenländern.

Kontakt
Projektleiter Franz Rüf
Entwicklungsverein Natur- und Kulturerbe Vorarlberg

+43 5579 717146

Projektpartner
Autonome Provinz Bozen - Innovation, Forschung und Entwicklung (Italien) www.provinz.bz.it
Energieagentur Obersteiermark (Österreich) www.energieagentur.ainet.at
Entwicklungsverein Natur- und Kulturerbe Vorarlberg (Österreich) www.leader-vlbg.at
Fachhochschule Rosenheim (Deutschland) www.fh-rosenheim.de
Internationale Alpenschutzkommission CIPRA (Liechtenstein) www.cipra.org
ITZ Innovations Transfer Zentralschweiz (Schweiz) www.itz.ch
Lyon (CCI Lyon) Chambre de Commerce et d'Industrie Lyon (Frankreich) www.lyon.cci.fr
Posoški razvojni center (Slowenien) www.pososki-rc.si
Regione Piemonte - Direzione Pianificazione e Gestione Urbanistica (Italien) www.regione.piemonte.it
Tiroler Zukunftsstiftung (Österreich) www.zukunftsstiftung.at

Quelle
Pressemitteilung vom 09. März 2006

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