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Blick zum Point Nelian

Mt. Kenya

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Zeltlager

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Gipfelblick

Die drei Gipfel

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Kilimanjaro

Kilimanjaro

Das Kibo Hotel

Impressionen

Kilimanjaro

Gipfeleindrücke

Berge in Afrika - Trekking am Kilimanjaro und Mount Kenya

Sebastian Lindemeyer am 15.06.2004 - 11:55 Uhr

Eine Reise nach Afrika: Das ist der Traum vieler Naturfreunde. Einmal die Wüste kennen lernen, Tiere erleben, die man nur aus dem Fernsehen kennt oder aber die fantastische Vegetation des Regenwaldes unter die Lupe nehmen. Unser Ziel der Ostafrikareise war es, all das zu erleben, was Afrika zu bieten hat und es mit der Besteigung des Mount Kenya und des Kilimanjaro zu verbinden.
Als Akklimatisierung an die Höhe sollte uns der Mount Kenya dienen. Anschließend, so der Plan, würde es zum eigentlichen Ziel, zum Kilimanjaro in Tansania, gehen. Um die dreiwöchige Urlaubszeit optimal zu nutzen, wollten wir zudem die berühmten Nationalparks Samburu und Ngorongoro Krater besuchen.

Tourbeschreibung vom September 2002
Unsere dreiwöchige Afrikareise startete in Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Eine Besichtigung des Naturhistorischen Museums sollte man sich dort nicht entgehen lassen. Man lernt bereits am ersten Tag eine Menge über Land, Tiere und Leute in Ostafrika. Unsere Ziele waren aber keine ausgiebigen Stadtbesichtigungen, in Nairobi ohnehin kaum zu empfehlen, sondern die Besteigung der höchsten Berge Kenias und Tansanias.

Der Mount Kenya
Und so ging es schon bald los zum Nationalpark rund um den Mount Kenya. Wir berieten uns mit unserem Bergführer und wählten - auf seine Empfehlung - die wenig bevölkerte Chogoria-Route. Nach einer Übernachtung in der idyllischen Mountain Rock Lodge, Ausgangspunkt für viele Bergbegeisterte, ging es früh morgens per Jeep zum Parkeingang in Chogoria.
Da die Möglichkeit bestehen sollte, bis zum ersten Lager auf 2800 Meter Höhe zu fahren, hatte sich noch keiner auf eine lange Wanderung eingestellt. Hätten wir aber besser: Denn die Jeeps waren total überladen, der Weg tief durch den Regenwald von einer Schlammschicht überzogen, und so ging es für uns zu Fuß knapp 1500 Höhenmeter hinauf bis zur Mount Kenya Lodge. Ein anstrengender Tagesmarsch gleich zu Beginn der Tour. Bei der Lodge angekommen, genossen wir diesen wunderschönen Fleck mit mehreren kleinen Häusern, fließendem Wasser und einem fantastischen Blick auf das Bergmassiv. Sogar eine Herde wilder Büffel, die sich in unmittelbarer Nähe zum Lager aufhielt, konnten wir eine Weile beobachten.

Zeltlager am Lake Ellis
Nach einer kalten Nacht freuten wir uns des tollen Lichts und der malerischen Stimmung in den Morgenstunden des nächsten Tages. Ein gemütlicher Fünf-Stunden-Marsch brachte uns zum Lake Ellis auf etwa 3600 Meter Höhe, wo wir unser Zeltlager aufschlugen. Wir beschlossen, nachmittags noch eine Runde zu gehen und die Landschaft zu erkunden. Dabei erklommen wir einen kleinen Gipfel mit ungefähr 250 Höhenmetern und waren, oben angekommen, doch einigermaßen außer Puste - der Weg war anstrengender als gedacht. Ein schmackhaftes Essen, von unseren Helfern und dem Tourguide hergerichtet und ein Lagerfeuer bildeten einen schönen Abschluss des Tages.

Die Höhe macht sich langsam bemerkbar
Das Begehen des Tracks zum letzten Lager bei den Seen von Hall Tarn verursachte die ersten Auswirkungen auf den Körper. Leichte Kopfschmerzen und Erschöpfung bei ungefähr 4000 Meter Höhe machten mir zu schaffen. Doch nach einer kurzen Mittagspause auf dem felsigen Untergrund, auf dem sich nur noch sehr vereinzelt etwas Vegetation sehen ließ, folgten wir dem Pfad mal hoch, mal runter bis auf 4200 m.ü.M. Nach einer kurzen Besichtigung der imposanten Klippe mit Blick auf eine riesige Schlucht krochen wir früh ins Zelt, um uns schließlich nachts um halb zwei auf den Weg zum Gipfel zu machen.

Point Lenana
Durch Schotter, Geröll und Felsen stiegen wir die letzten 800 Höhenmeter bis zum Point Lenana, einem der drei Gipfel des Mount Kenya, auf. Die Kälte, die Höhe und das letzte Stück mit einigen Kletterpassagen zehrte sehr an den Kräften, aber wir hielten durch. Der Lohn war der Blick vom Gipfel auf die aufgehende Sonne und den eigentlichen Hauptgipfel Point Batian (5190 Meter), dessen Weg aber eine Schwierigkeit von IV+ besitzt und nur von sehr erfahrenen Kletterern bestiegen werden sollte.
Nach einem Moment der Freude und des Triumphes, den Berg geschafft zu haben, gingen wir den leichteren Weg auf der anderen Seite des Gipfels ohne Kletterpassagen hinab. Vorbei an der Austrian Hut kamen wir gegen frühen Mittag zum American Camp (4200 Meter). Geschafft von der Expedition ruhten wir uns aus und verbrachten den Tag mit dem Blick zurück auf das Mount Kenya Massiv.

Der Abstieg
Nachdem wir auf dem Hinweg nicht einer Menschenseele begegnet waren, verbrachten wir nun eine ungemütliche Nacht in der übervölkerten Hütte. Der Abstieg am nächsten Tag über eine lange Wegstrecke und fast 3000 Höhenmeter zum Parkgate beanspruchte unsere Beine nochmals ausgiebig, sodass uns das Ausspannen in der sehr schönen Naro Moru River Lodge gerade Recht kam.

Samburu Nationalpark, Nairobi, Tansania
Anschließend verbrachten wir zwei interessante Tage im Samburu Nationalpark mit Tierbeobachtungen, bis wir uns über Nairobi per Bus in Richtung Kilimanjaro aufmachten. Über Arusha fuhren wir - nachdem wir schon super Fotos vom Dach Afrikas machen konnten - ins geschichtsträchtige Kibo Hotel, unserem Ausgangspunkt für die Besteigung inmitten von Bananenplantagen.

Zur Fortsetzung ...


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