Reise: Die neun schönsten Klettersteige in Österreich, Deutschland und der Schweiz
M2b Redaktion am 05.05.2008 - 14:18 Uhr
Nachdem die warmen Temperaturen den Schnee in den Bergen langsam zum schmelzen gebracht hat, juckt es vielen Trekkern und Outdoor-Kletterern wieder in den Füßen und Fingern. Damit Sie Ihren Sommerurlaub schon jetzt planen können, stellt Ihnen Mountains2b die schönsten Klettersteige der Alpen vor. Wir haben Ihnen jeweils drei Klettersteige aus Österreich, Deutschland und der Schweiz rausgesucht - damit auch garantiert für jeden Klettertypen etwas dabei ist!
Klettersteige in Österreich Klettersteig Gerlosstein - Zell am Ziller - Zillertal - Tirol
Der Klettersteig Gerlosstein in Hainzenberg – nahe Garmisch Partenkirchen – ist nichts für schwache Nerven. Mit einer Schwierigkeit von C-D beeindruckt er durch seine teils überhängenden und extrem ausgesetzten Stellen. Um den Gerlosstein erfolgreich zu meistern, ist eine gute Kondition und Höhentauglichkeit grundlegende Vorraussetzung. Der Steig ist sehr gut abgesichert und mit zahllosen Krampen versehen. Es gibt zwei Schlüsselstellen und senkrechte Wände, an denen Mut und Kraft gefordert ist. Der Steig bietet jedoch auch drei Rastplätze, die Platz für mehrere Kletterer bieten: eine ideale Lösung, um an diesem anstregenden Steig mal durchschnaufen zu können.
Schwierigkeit 4,5 - C / D
Zeit: ca. 1,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 266
Lage: Hainzenberg am Zell am Ziller im Zillertal - Tirol Beste Reisezeit: Gerlossteinbahn geöffnet von Ende Mai - Mitte Oktober
Sonstige Informationen: Letzte Talfahrt: 17:00 Uhr
Homepage: www.bergrettung-zell.com Unterkunft:Berghotel Gerlosstein Ausrüstung: Klettersteighandschuhe, Kletterhelm, Klettersteigset, Brust- und Sitzgurt
Anreise: Mayrhofen; Zell am Ziller; Am Südende des Ortes Auffahrt über die Gerlos-Passtraße; Hainzenberg; zur Talstation der Gerlossteinbahn; Bergstation; beschilderten Pfad Richtung Wandfuß (45 min)
Abstieg: markierten Weg zum Zustiegsweg; Bergstation (50 min)
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"Bella Vista"-Klettersteig; Ankogelgruppe/Nockberge
Der "Bella Vista"-Klettersteig bietet, wie es der Name verspricht, ein herrliches Panorama. Er befindet sich im österreichischen Oberkärnten beim Ort Kolbnitz. Der Steig ist ausreichend und gut gesichert und entspricht den neusten Sicherheitskriterien. Er wurde mit 1.100 Meter Stahlseil und 350 Bohrhaken versehen. Hier geht es rassig zu - und der Steig sollte aufgrund seiner Länge nicht unterschätzt werden. Er erfordert eine enorme Kraftanstrengung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eine komplette Klettersteigausrüstung und ein Steinschlaghelm sollten hier nicht fehlen. Für Kinder und Laien ist ein kurzes Sicherungsseil empfehlenswert. Da in dem Gebiet eine Vielzahl von Touren möglich ist, sollten Sie eine zweitägige Tour planen, um einen weiteren Steig erklimmen zu können. Um den Zustieg zum Klettersteig zu erreichen, können Sie mit der Reisseckbahn bis zur Bergstation (2245 m) fahren. Von dort verläuft der Weg zur Reisseckhütte (Fahrt + Marsch ca. 45 min) - oder zu Fuß vom Talort Kolbnitz bis zur Reisseckhütte in ca. 4:30 Stunden. Anschließend folgen Sie dem rot markierten Weg Richtung Hohe Leier (HL).
Schwierigkeit: 3,5 - C
Benötigte Zeit: gesamt ca. 5:00 Stunden
Höhenmeter: 575
Lage: Kärnten, Ankogelgruppe/Nockberge Talort: Kolbnitz
Zeit: Juni, Juli, August, September
Homepage/Hütteninfo: www.alpenverein.at Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung und Helm, für Kinder und Ungeübte kurzes Sicherungsseil empfehlenswert
Anfahrt: Über die Tauernautobahn Richtung Spital/Drau; Richtung Malnitz bis zum Talort Kolbnitz; weiter zur Reisseckbahn
Abstieg Über den anfangs gesicherten und gut markierten Normalweg in ca. 1,5 Std. zurück zur Reisseckhütte; Reisseck Bahn
Übernachtung/Hütte Reisseckhütte (2287 m)
Sonstiges: 2-Tagestour planen, da eine Vielzahl von Touren in den Nockbergen möglich ist.
Seewand Klettersteig
Der Seewand Klettersteig gehört zu den anspruchvollsten aus Österreich. Viele Kletterer meinen, dass er der Schwierigste des gesamten Alpenraums ist. Er befindet sich zwischen Hallstatt und Obertraun – westlich von Obersdorf und nördlich von Schladming. Er wurde nach neuesten technischen Erkenntnissen angelegt. Die äußerst steilen Wände erfordern eine starke Kondition, Ausdauer und absolute Klettersteigerfahrung. Zudem ist darauf zu achten, dass man den Seewand Klettersteig nur bei gutem Wetter in Angriff nimmt. Nach Regen und Schnee ist der Steig sehr rutschig und gefährlich. Anfänger und Kinder suchen sich lieber einen anderen Steig aus - für gute Kletterer ist hier jedoch Spaß garantiert. Nach oben hin wird der Steig ständig schwieriger und es besteht keine Möglichkeit ihn über einen Notausstieg zu verlassen - das sollten Sie bereits beim Einstieg beachten. Für die Besteigung der Seewand werden ca. sieben Stunden benötigt. Dank des atemberaubenden Blick zum azurblauen Hallstätter See bleibt die Tour unvergesslich. Der Sportklettersteiggeher wird auf seine Rechnung kommen, der Gelegenheits-Kletterer ist hier aber fehl am Platz.
Schwierigkeit: 5.5 - E
Benötigte Zeit: ca. 6:30- 7:00 Stunden
Höhenmeter: 1220
Lage: Hallstatt, Steiermark, Dachstein
Beste Reisezeit: Juli - September
Ausrüstung: Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm, Klettersteighandschuhe, Kletterschuhe, Sicherungsseil und Geld für die Talfahrt
Anreise:A1; Regau; B145 nach Hallstatt; Richtung Obertraun; Am Seeufer befindet sich der Kesselparkplatz; Zustieg zur Wand am Südende des Hallstätter See; Vom See auf rot markiertem Weg über die Hirschaualm; zum Einstieg (Auf 920 Metern)
Abstieg: Der Ausstieg ist bei ca. 1.600 Metern; immer Steigspuren und den Markierungen folgen; Schilcherhaus/Gjaidalm auf 1.793 m (ca. 1 Stunde); zur Seilbahnstation Krippenstein auf 1.788 Metern.
Sonstiges: letzte Talfahrt um 17:00 Uhr
Klettersteige in Deutschland Höllentalsteig (Zuspitze)
Der Höllentalsteig liegt am höchsten Berg Deutschlands, der 2.962 Meter hohen Zugspitze. Der mittelschwere Klettersteig südlich von Garmisch Partenkirchen fordert eine gute Kondition: Bei circa 7:30 Stunden Begehungszeit kombiniert mit einer Schwierigkeit von 3 - B/C kommen leidenschaftliche Kletterfans voll auf ihre Kosten. Landschaftlich ist der Steig eine äußerst reizvolle Tour, die durch das Höllental verläuft. Es ist insgesamt eine facettenreiche Tour, die nicht mehr ohne Steigeisen betreten werden darf, da im oberen Bereich ein kleiner Gletscher gequert werden muss. Eine Übernachtung in der Höllentalangerhütte auf 1.380 Metern ist im Normalfall möglich - sie ist von Ende Mai bis Oktober geöffnet. Um den Zustieg des Klettersteigs zu erreichen, müssen Sie von der Talstation in Richtung Höllentalklamm laufen. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie die Klamm-Eingangshütte. Nach weiteren 1,5 Stunden führt Sie der Weg wieder zur Höllentalangerhütte. Von der Hütte erwartet Sie ein weitere vierzigminütigen Marsch zum Talschluss des Höllentales. Nach kurzem Anstieg beginnt dort der Klettersteig.
Schwierigkeit: 3 – B/C
Benötigte Zeit: 7:30 Stunden
Höhenmeter: 2200
Lage: Bayern, Wetterstein; Talort: Hammersbach
Zeit: Juli - September
Homepage/Hütteninfo: http://www.alpenverein-muenchen-oberland.de Ausrüstung: Grödeln/Steigeisen für den Gletscher
Übernachtung: Höllentalangerhütte (1379m) geöffnet von Ende Mai bis Oktober
Anfahrt: Von Garmisch-Partenkirchen; über Obergrainau; zunächst Richtung Ehrwald; dann links nach Hammersbach; Beginn des Weges zu Höllentalklamm (begrenzte Parkmöglichkeiten)
Abstieg: Mit der Seilbahn hinab zur Talstation direkt am Eibsee;
Sonstige Informationen: Information zur Höllentalangerhütte unter der Telefonnummer +49 - 8821 88 11
Pidinger Klettersteig
Der Pidinger Klettersteig befindet sich in den Berchtesgadener Alpen nördlich von Bad Reichenhall. Er ist ein steiler und anspruchsvoller Klettersteig, der teils steinschlaggefährdet ist - Helm nicht vergessen! Manche Bereiche sind sehr rutschig, aus diesem Grund ist der Steig auch fast durchgehend mit Stahlseilen versichert. Mit der Schwierigkeitsstufe 4,5- C/D fordert er Ihnen eine gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition ab. Der Steig bietet steile Wände, Querungen, Tiefblicke, Anstiege – eigentlich alles, was eine abwechslungsreiche Tour ausmacht. Leider hat sich das schon rumgesprochen: Der Pidinger Klettersteig ist häufig gut besucht! Tipp: Begehen Sie den Steig nachmittags oder im Spätherbst.
Schwierigkeit: 4.5 – C/D
Benötigte Zeit: 7:00 Stunden
Höhenmeter: 1.325
Lage: Berchtesgadener Alpen, Ürwies (Ortsteil von Piding)
Zeit: Mitte Mai – Mitte Oktober
Ausrüstung: Klettersteigset und Steinschlaghelm
Hütte: Reichenhaller Haus (1750 m); geöffnet von Mitte Mai – Mitte Oktober; Tel: +49 - 8651 5566
Anfahrt: Von der Autobahnausfahrt Bad Reichenhall; Piding; Wanderparkplatz bei Urwies (Ortsteil von Piding)
Abfahrt: Anfangs steil abwärts (Westen) Richtung Steiner Alm; Von dort zum KS-Abzweig und auf dem bekannten Forstweg zum Parkplatz (2:30 Stunden)
Watzmann-Überschreitung
Die Watzmann-Überschreitung gehört mit Sicherheit zu den großen Alpentouren. Die Tour ist eine Mischung von Bergwanderung und Klettersteig. Mit einer Schwierigkeit von B und einer Gehzeit von etwa 12 – 13 Stunden nimmt der Steig viel Zeit in Anspruch und sollte von Ihnen, wenn Sie den Steig mit seiner sensationellen Aussicht ausgiebig genießen möchten, über zwei Tagen beklettert werden. Die großartige Überschreitung ist technisch eher im unteren Bereich einzuordnen, doch ein wenig Bergerfahrung, eine gute Kondition und stabiles Wetter werden Ihnen für eine erfolgreiche Begehung hilfreich sein. Sie starten vom Parkplatz an der Haltestelle Wimbachklamm in Richtung Watzmannhaus, das auf 1.928 Metern liegt. Für diese Strecke sollten Sie 2½ bis vier Stunden einberechnen. Auf einem deutlich erkennbaren, markierten Steig erreichen Sie auf dem weiterem Weg den Hocheck Gipfel auf 2.651 Metern. Die weiteren Gipfel sind die Mittelspitze (2.713m) und die Südspitze (2.712m). Von hier aus geht es dem Abstieg entgegen. Während der Tour haben Sie eine atemberaubende Aussicht auf den Königsee - gutes Wetter vorausgesetzt. Tipp: Wanderstöcke sind unbedingt empfehlenswert. Man muss mit drei Stunden für den Abstieg zur Wimbachgrieshütte (1326m) rechnen - das geht in die Beine! Ab hier sind es noch ca. zwei Stunden bis zum Ausgangspunkt (Parkplatz).
Schwierigkeit: 2.5 - B
Benötigte Zeit: 12 – 13 Stunden
Höhenmeter: 2200
Lage: Berchtesgadener Alpen / Ramsau
Zeit: Juli bis Oktober
Ausrüstung: Wanderstöcke
Übernachtung: Watzmannhaus (1928m); Informationen unter Tel.: 08652 964222 und www.alpenverein-muenchen-oberland.de. Auch möglich: Wimbachgrieshütte (1326m)
Anfahrt: Von Berchtesgaden; Richtung Ramsau; bis zur Haltestelle Wimbachklamm
Abstieg: Von der Südspitze; Über Geröll (Wanderstöcke); Wimbachgrieshütte (drei Stunden); Ausgangspunkt (zwei Stunden)
Sonstige Informationen/Tipps: Über gutes Wetter und Übernachtungsmöglichkeiten informieren!
Klettersteige in der Schweiz Tälli Klettersteig
Der Tälli Klettersteig ist in der Zentralschweiz im Ort Furen südlich von Engelberg gelegen. Um ihn zu bewältigen, müssen Sie eine Höhendifferenz von 600 Metern überwunden, bei einer durchschnittlichen Schwierigkeit von 3.5/C. 1.300 Meter Drahtseil ist am Klettersteig angebracht, die angestellten Leitern summieren sich zu einer Gesamtlänge von 78 Metern. Diese Hilfen garantieren eine komfortable und sichere Begegnung. Der mittelschwere Klettersteig fordert Ihnen dennoch eine gute Kondition und Schwindelfreiheit ab, da zudem keine Notausstiege vorhanden sind. Die Zu- und Abstiegsmarkierungen sind in blau und weiß gehalten. Tipp: Bevor Sie den Tälli Klettersteig angehen, versuchen Sie sich an einem leichteren Steig der Schwierigkeit A oder B.
Schwierigkeit: 3.5 - C
Benötigte Zeit: ca. sechs Stunden
Höhenmeter: 600
Lage: Zentralschweiz, Urner Alpen Start: Furen
Zeit: Juli bis Oktober
Homepage: www.taellihuette.ch Ausrüstung: Helm, Klettergürtel, Verbindungsseil mit zwei Laufkarabinern, Berg- oder Trekkingschuhe, warme Kleidung, genügend Flüssigkeit und Verpflegung, Landeskarte Nr. 1210 Innertkirchen 1:25'000; Das Material kann auch in der Tällihütte gemietet werden
Übernachtung www.taellihuette.ch Anfahrt: Meiringen die Hauptstrasse; Innertkirchen; Richtung Sustenpass; Talstation der Luftseilbahn (nach 10 min); Tällihütte; rechts an der Hütte auf einen blau-weiß markierten Weg (Wegweiser an der Hüttenwand (30 min); zur den ersten Sicherungsseilen. (Höhenmeter 717) (Gesamt ca. 2:30 Stunden
Abstieg Blau-weiße Markierungen folgen; Steinmanndli (30 min); Hinweißschild Richtung Sätteli; Rot Weiß markierter Wanderweg (1.930 m); Zum Hang hoch zum Sätteli (2.116 m); zur Bergstation der Luftseilbahn; Tälihütte (gesamt ca. drei Stunden)
Via Ferrata de la Tete aux Chamois / Via Ferrata du Rocher jaune
Der Via Ferrata de la Tete aux Chamois oder auch Via Ferrata du Rocher jaune Klettersteig liegt südlich von Bern. Der anspruchsvolle Steig ist mit Bügeln, Drahtseilen und Leitern gesichert - dies ist aber auch nötig, denn er erfordert von den Kletterern eine enorme Kraft in den Oberarmen. Deshalb sollten Sie eine Bandschlinge mit Karabinern zum Ausruhen mit sich führen. Für den Steig, der der Schwierigkeit 5 – D/E entspricht, benötigt man ca. zwei Stunden Begehungszeit. Laien ist von einer Kletterpartie ohne professionelle Bergführung abzuraten. Um den Steig problemlos zu finden, sollten Sie die vorhandenen Markierungen beachten und eine Karte oder Wegbeschreibung mit sich führen. Benutzen Sie die Seilbahn vom Col du Pillon zur Cabane Mittelstation (33 Schweizer Franken, Hin- und Rückfahrt). Von der Mittelstation steigen Sie abwärts zur Hütte „Cabane des Diablerets“. Ab hier führt ein rot-weiß und blau-weiß markierter Weg zum Zustieg.
Schwierigkeit: 5 – D/E
Benötigte Zeit: ca. zwei Stunden
Zu überwindende Höhenmeter: 125
Lage: Schweizer Mittelland, Berner Alpen Nord, Talort: Gstaad
Beste Reisezeit: von Juni bis September
Ausrüstung Bandschlinge mit Karabiner zum Ausruhen; evtl. Handschuhe
Anfahrt: Von Gstaad; Gsteig; Richtung Pillon (1546m). Auf der Passhöhe zur großen Seilbahnstation
Abstieg: Vom Ausstieg in direkter Linie zur Seilbahnstation hochgehen; Es ist auch möglich nach links zu gehen um die Cabane des Diablerets zu queren; Dort (Verpflegung möglich) zur Seilbahnstation aufsteigen (Gehzeit: ca. 10 Min)
Sonstige Informationen: Benutzung der Seilbahn kostet 33 Schweizer Franken
Klettersteig Sulzfluh
Der Sulzfluh ist ein toller Sportklettersteig, der sich in der nähe von St. Antönien in der Region Graubünden befindet – östlich von Bern und westlich von Innsbruck. Vom Parkplatz Nr. 7 folgen Sie der Beschilderung Richtung Sulzfluh. Sie sind ca. 1:30 Stunden unterwegs bis Sie zum Zustieg gelangen. Bei einer Schwierigkeitsstufe von 4 - D werden circa 450 Höhenmeter überwunden. Der Klettersteig wurde am 16. Juli 2005 eröffnet und ist im unteren Wandteil durch vielfach gestuften Fels mit einigen senkrechten Aufschwüngen gespickt. Im mittleren Teil ist er meist senkrecht ausgesetzt. Mit seinen 420 Griff- und Steigbügeln, einer 6-Meter-Leiter an der Einstiegswand sowie einem 6-Meter-Steilsteg und einer vier Meter langen Brücke ist das Kletterparadies mit Schweizer Präzision gesichert worden. Die komplette Gehzeit, die Sie berechnen müssen, liegt bei fünf bis sechs Stunden. Es ist ratsam, den Klettersteig bei schönem Wetter zu begehen - nicht nur weil Sie so voll auf Ihre Kosten kommen, sondern weil Sie auf dem Sulzfluh eine herrliche Aussicht genießen können. Für Anfänger ist der Steig nicht unbedingt geeignet, aber durch seine optimale Sicherung machbar.
Schwierigkeit: 4 - D
Zeit: 5 - 6 Stunden
Höhenmeter: 450; Klettersteiglänge 600 Meter
Lage: St. Antönien / Graubünden / Schweiz
Beste Reisezeit: Im Frühling und Sommer
Anfahrt Von Deutschland A 96 Richtung Bregenz (Österreich); A14 bis Abfahrt Götzis; A13 bis Abfahrt Landquart; Landstraßen bis nach St. Antönien; In St. Antönien der Beschilderung bis zum Parkplatz Nr. 7 folgen
Abstieg Über den Gemstobe: Gipfelkreuz; den normalen Wanderweg Richtung Tilisuna Hütte (rot-weiße Markierung Richtung Gemstobel); Über Schotterwege mit leichter Kletterei; Weggabelung Carschinahütte - Sulzfluh Klettersteig vorbei; zurück zum Berghaus Alpenrösli
Sonstige Informationen: Im Winter ist durch Wegnahme des Stahlseils der Steig nicht begehbar!
Mountains2b.com wünscht Ihnen viel Spaß beim Erkunden der Klettersteige und einen guten Start in die Outdoor-Klettersaison!