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Kraft und Muskelaufbau statt 'Masse'
M2b Redaktion am 03.08.2004 - 12:20 Uhr
Marco Baldauf zählt zu den erfolgreichsten Turnern Österreichs. 14 Staatsmeistertitel, sowie ein dritter und ein neunter Platz bei den Weltcups 2003 in Cottbus und Glasgow sind die Highlights seiner Karriere. Seit 1999 ist der 1979 geborene Athlet Profi im HSNS-Kader.
Vorbereitung auf den Weltcup
Als nächstes Ziel steht im September ein Weltcup in Chile an. Erst einmal heißt es aber Aufbau: "Muskelmasse und Substanz - momentan sind keine Bewerbe und ich will im Herbst stärker und stabiler an den Start gehen", so der Turner im Interview.
Wichtige Aufbauphase
Seit ein 'Hangelboard' in der Landessportschule Vorarlberg installiert wurde, ist auch für Jürgen Reis die Kunstturnhalle bis zu dreimal pro Woche ein Fixpunkt auf dem Trainingsplan. So wurde bereits im Winter oft gemeinsam trainiert. Jürgen Reis setzt, wie Marco Baldauf, auf eine Aufbauphase. Der Kletterer möchte ebenfalls "Rohkraft und Substanz“ für eine lange Weltcupsaison im Herbst sammeln. Zwei bis drei Kilogramm - natürlich möglichst fettfreie Muskelmasse - so das Ziel der beiden.
Training
Der entscheidende Faktor für beide Athleten ist natürlich ein gezieltes und hartes
Training.
Marcos Trainingsplan umfasst während des ganzen Jahres zehn Trainingseinheiten pro Woche. So wurden die bestehenden Einheiten "mit Krafttrainingsmethoden optimiert", auch die Übungen und Techniken entsprechen nun seinem Ziel.
Regelmäßig in den Kraftraum
Für Jürgen Reis kam der Kraftraum in der Wettkampfphase nur zwei- bis dreimal pro Woche in Frage. Dies hat sich grundlegend geändert. Praktisch nach jeder kletterspezifischen Einheit heißt es nun "ab ans Eisen". Dies bedeutet bis zu vier zusätzliche Einheiten für den Kletterer! "Ich achte aber darauf, das
Training zeitlich nicht ausufern zu lassen. Intensität zählt, nicht nur Umfang. Andere Profis, wie mein Kletterpartner
Andreas Bindhammer, verkraften meist 90 Minuten. Bei mir wirken sich maximal 60 Minuten einfach besser auf das Muskelwachstum aus. Jeder muss da sein persönliches Optimum finden.“
Ernährung
Bei seiner Basisernährung, sagt Marco Baldauf, ändert sich "überhaupt nichts“. Das bisschen mehr, dass sein Körper für den Aufbau braucht, ist durch die Supplementierung durch Creavitargo gedeckt, ist der Turner überzeugt.
Kompetente Beratung
Auch Jürgen Reis bleibt unter dem Motto 'Never change a winning Team' bei seiner mit Doris Giselbrecht im Winter eingeführten, speziell für seinen Sport optimierten anabolen Diät. Zwar nimmt der Kletterer derzeit mehr Kalorien denn je zu sich, allerdings rechtfertigt sich dies vor allem durch die deutlich gestiegenen Trainingsumfänge. "Die Disziplin in diesem Bereich bleibt für mich gerade im Aufbau zu einhundert Prozent erhalten“, so der Kletterer. Lediglich einige Feinkorrekturen wurden in Absprache mit der diplomierten ernährungsmedizinischen Beraterin vorgenommen:
Wie bei Marco Baldauf dienen Creavitargo in Kombination mit Ultimate Nutrition Creapure nach schweren Trainingseinheiten jetzt als schnelle 'Insulinpeaks' und regen so das Muskelwachstum an
Der 'Aufladetag' an dem gezielt Kohlenhydrate zugeführt werden, findet statt alle sieben bis neun Tage nun alle sechs bis sieben Tage statt. Dies ist vor allem auf den geänderten Wochentrainingsplan zurückzuführen
Viele Kraftsportler verstehen unter dem Begriff 'Massephase' einen Freibrief zu Fressorgien. Dies kommt jedoch weder für Marco Baldauf, noch für Jürgen Reis in Frage. "Optimales Muskelwachstum ist primär eine Frage des harten Trainings und der richtigen Reneration, nicht der Ernährung“, sind beide Athleten überzeugt.
Regeneration
Der Körper wird nur in der Ruhephase stärker. Dies ist eine Grundregel der Trainingslehre. Natürlich erfordert ein Mehr an Leistung auch entsprechende Auszeiten. Beide Sportler lassen auch in diesem Bereich Professionalität walten. Jürgen Reis erwähnt besonders sein spürbar erhöhtes Schlafbedürfnis: "Acht bis Neun Stunden Schlaf sind für mich das Minimum. Bei Bedarf verlängere ich auch mein Mentaltraining am Mittag durch ein regeneratives Mittagsschläfchen.“
Supplemente
Ja, Supplemente 'funktionieren' wirklich hervorragend, nicht umsonst steht ein milliardenschwerer Wirtschaftszweig hinter den Nahrungsergänzungen. Aber: Nicht alle Supplemente bringen in jeder Trainingsphase Vorteile. So kann zum Beispiel Creatin durch die Wassereinlagerung zu einer Gewichtszunahme führen. Nicht ideal für die Wettkampfphase einer Leichtgewichtssportart. Auch die Reaktion auf Supplemente variiert individuell sehr stark: "Probieren geht über Studieren" - dabei auf den Körper zu hören sei wichtig und der sicherste Weg zum persönlichen Erfolg, meint Reis.
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