Buchvorstellung: "Der Gipfel. Tragödie am Mount Everest"
M2b Redaktion am 27.02.2008 - 10:14 Uhr
Anatoli Nikolajewitsch Boukreev wurde am 16. Januar 1958 in Korkino, Russland, geboren. Er war ein erfolgreicher Extrembergsteiger und Bergführer. In den achtziger Jahren bestieg er 30 Siebentausender und in seinem Gipfeltagebuch kann er elf der vierzehn Achttausender verbuchen. Meistens kletterte der Russe ohne Sauerstoff und war insgesamt viermal auf dem Mount Everest. Bei seiner letzten Besteigung, als er als Bergführer auf den Mount Everest stieg, kamen 1996 fünf Kletterer bei einem Wetterumschwung ums Leben. Diese Geschichte brachte ihm eine traurige Publicity. Die Rolle, die Boukreev bei der Expedition spielte wurde vom Bestseller-Autor Jon Krakauer negativ und zwiespältig dargestellt. Am 25 Januar 1997 kam Anatoli Nikolajewitsch Boukreev durch ein Lawinenunglück am Annapurna ums Leben, wo er versuchte eine neue Route zum Gipfel zu eröffnen.
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Das Projekt
Um eine Gegendarstellung der Geschichte zu schreiben, schrieb der Bergsteiger mit dem Journalisten Weston DeWalt das Buch: "Der Gipfel" über seine Sicht der Katastrophengeschehnisse.
Das Buch „Der Gipfel. Tragödie am Mount Everest“ wird im Mai 2008 broschiert in die Läden kommen. Dort wird aus der Sicht von Anatoli Boukreev beschrieben, wie er sich mehrmals durch den peitschenden Wind kämpfte um Expeditionsteilnehmer vor dem sicheren Tod zu retten.