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Lisa Knoche

Kletter-WM 2005: Disziplin Speed

M2b Redaktion am 29.06.2005 - 22:50 Uhr

Beim Speedklettern zählt, wie sich vom Namen her vermuten lässt, die Geschwindigkeit. Jeweils zwei Aktive klettern synchron nebeneinander in ähnlichen, aber leicht unterschiedlichen Routen.

Parallele Routen
Der Wettkampf beginnt mit einem Sprintstart von der Startlinie aus, die sich etwa zwei Meter vor der Wand befindet. Die Gegner klettern auf parallelen Routen. Der Versuch beginnt, wenn das Startsignal ertönt und endet mit dem Anschlagen eines Zielknopfes am Ende jeder Route. Damit es keine routenbedingte Benachteiligung gibt, muss jeder Kletterer beide Routen absolvieren. Gewonnen hat, wer in der Addition der Zeiten schneller unterwegs war. Stürzt ein Athlet vor dem Ende der Route, wird der Kontrahent zum Sieger der Runde erklärt.
Speedklettern ist insbesondere in Osteuropa eine beliebte Disziplin und stellt durch den direkten Vergleich der Aktiven ein besonderes Spektakel für die Zuschauer dar. Auch mit der russischen Vertretung sollte man rechnen.


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