
Tomás Mrazek (CZE)

Timo Preußler (GER)

Timo Preußler (GER)

Patxi Usobiaga (ESP)

Ramón Julián Puigblanque (ESP)

Alexandre Chabot (FRA)
Kletter-WM 2005: Tomás Mrazek verteidigt Weltmeistertitel
M2b Redaktion am 03.07.2005 - 02:15 Uhr
Der neue Weltmeister ist der alte! Tomás Mrazek verteidigte mit einer eindrucksvollen Kletterpartie seinen Titel. Auch bei der Belegung der übrigen Podestplätze gab es keine großen Überraschungen: Patxi Usobiaga (ESP) und Alexandre Chabot (FRA) sicherten sich Silber und Bronze, der nach dem Halbfinale favorisierte Spanier Puigblanque wurde disqualifiziert, weil er zwei Stunden zu spät zur verschobenen Isolation erschienen war. Timo Preußler (Schwäbisch Gmünd) elektrisierte mit seiner Finalbegehung die gut 3.500 Zuschauer: An einem Ruhepunkt sendete er als erster Finalstarter einen kurzen Gruß ins Publikum, was für tosenden Applaus sorgte. Das Halbfinale am Vormittag hatten 1.500 Zuschauer gesehen.
Mrazek setzt sich durch
Dominiert wurde das Finale von den Medaillengewinnern: Mit Mrazek (CZE), Usobiaga (ESP) und Chabot (FRA) erreichten gleich drei Athleten das Top der Finalroute. Die Rangfolge ergab sich daraufhin nach den Ergebnissen des Halbfinales, in dem Mrazek eine eindrucksvolle Vorarbeit geleistet hatte und der nach der unerwarteten Disqualifikation des Halbfinalersten Puigblanque (ESP) die beste Ausgangsposition für das Finale mitgebracht hatte.
Puigblanque im Pech
Ramón Julián Puigbanque, der mit der besten Halbfinalleistung als Favorit in das Finale hätte gehen sollen, verpasste den verschobenen Isolationsbeginn um satte zwei Stunden und durfte nicht im Finale antreten. In der Gesamtwertung fiel er auf Platz zehn zurück. Bitter, bitter! Wie sein Teamkollege Usiobiaga auch, hatte Puigblanque im Halbfinale eine absolut überzeugende Leistung geboten.
Preußler überzeugt
Timo Preußler, einziger Deutscher in der Schlussrunde, eröffnete das Finale. Mit einer Höhe von 29.09+ Metern rangierte er lange Zeit unter den besten Drei, am Ende belegte er schließlich den starken sechsten Platz.
Die weiteren Platzierungen
Rang vier im Finale der Herren ging mit 30.22- Metern an den Schweizer Cedric Lachat, Fünfter wurde der Niederländer Jorg Verhoeven mit 29.09+ Metern, den siebten Platz belegte der Ukrainer Serik Kazbekov (27.51+ Meter), Achter wurde sein Teamkollege Maxim Pertenko (11.96- Meter). Als Neunter trug sich Sylvain Millet aus Frankrech in das Abschlussklassement ein.
Alle Finalrouten
In den kommenden Tagen veröffentlichen wir sukzessive Videos aller Finalbegehungen der Damen und Herren in ungekürzter Länge.
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