
Film: Erik(a)

Hannes Schneider 1935

Film: Sur Le Fil Des 4000
Eindrucksvolle Gäste
M2b Redaktion am 27.07.2005 - 10:30 Uhr
Eröffnet wird das Festival mit dem englischen Autor und Spitzenalpinisten Stephen Venables. Stars der Kletter- und Alpinismus-Szene wie Alexander und Thomas Huber, Mauro "Bubu" Bole, Bernd Zangerl werden genauso nach St. Anton kommen wie Erik Schinegger, einst als Erika Schinegger Weltmeisterin im Abfahrtslauf, oder Helma Schimke, eine Pionierin des Frauenbergsteigens, und andere Persönlichkeiten aus der Bergsport und Bergfilmszene.
Hannes Schneider
Der vor 50 Jahren verstorbene Hannes Schneider hat von St. Anton aus den Skilauf revolutioniert und damit den Arlberg und
Tirol in der ganzen Welt bekannt gemacht. Ian Scully, Amerikaner und Skilehrer mit Vorfahren aus St. Anton zeigt beim Filmfest den ersten Teil seiner groß angelegten Dokumentation, die den Weg der am Arlberg gelehrten Skitechnik in die Welt nachzeichnet und im Besonderen aufzeigt, wie maßgeblich Schneider und seine Mitstreiter die Entwicklung des Skilaufs in Nordamerika beeinflusst haben.
Erik Schinegger
Ein weiterer Höhepunkt beim Filmfest verspricht der Auftritt von Erik Schinegger zu werden, der nach der Premiere des über ihn gemachten Films "Erik(a)" ein weiteres Mal nach
Tirol kommt, um für ein Gespräch über den Film und seinen komplex verlaufenden Lebensweg von der Skiweltmeisterin im Abfahrtslauf im Jahr 1966 über die Geschlechtsumwandlung zu dem zum zweiten Mal verheirateten Vater und Großvater und erfolgreichen Unternehmer zur Verfügung zu stehen.
Patrick Berhault
Die Nähe von extremem Abenteuer, intensiver Lebenslust und Tod führt der aufwändige und eindrucksvolle Film über Patrick Berhaults Versuch, in einem Zug alle 4000er der Alpen zu besteigen, vor Augen, ein Versuch, der mit Berhaults tragischem Todessturz nach zwei Dritteln der Tour sein Ende fand. Der französische Regisseur des Films, Gilles Chappaz, wird zur Vorführung nach St. Anton kommen.
Weitere Filme runden das Programm des Filmfestes St. Anton ab, dessen Anspruch seit jeher ist, das Genre des Bergfilms in seiner ganzen Breite vorzustellen, und zwar lokale Produktionen, Expeditionsfilme, alpingeschichtlich und soziologisch interessante Programme sowie Szene-Klassiker.
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