
Skibergsteigen auf Pisten
Natur- und Umweltschutz
M2b Redaktion am 05.01.2006 - 16:14 Uhr
Der DAV
Black Diamond Skitourencup 2006 wird nach den DAV-Umweltstandards für Skialpinismus-Wettkämpfe in Deutschland durchgeführt.
Bei Trainings- und sonstigen Skitouren sollten folgende DAV-Regeln beachtet werden:
DAV-Regeln für Skitourengeher auf Skipisten
Skipisten stehen in erster Linie den Nutzern der Seilbahnen und Lifte zur Verfügung!
01. Aufstiege und Abfahrten erfolgen auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
02. Aufstiege nur am Pistenrand vornehmen (FIS-Regel Nr.7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.
03. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen, bei Vereisung und beim Queren der Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.
04. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Lokale Hinweise und Routenvorgaben beachten.
05. Größte Vorsicht und Rücksichtsnahme bei Pistenarbeiten. Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr!
06. Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren.
07. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten. Keine Skitouren in Skigebieten durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.
08. Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen. Schäden an der Boden- und Pflanzendecke vermeiden.
09. Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Bei Dämmerung und Dunkelheit werden die Tiere empfindlich gestört. Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen.
10. Regelungen an den Parkplätzen sowie Parkgebühren respektieren. Umweltfreundlich anreisen.
Spezielle Regelungen für Skitourengeher in den bayerischen Skigebieten stehen im Internet unter
www.alpenverein.de.
Skitourengehen im freien Tourengelände
Hier gilt über die oben genannten Regeln hinaus:
01. Ruhezonen, Schon- und Schutzgebiete für Wildtiere respektieren, Futterstellen umgehen, Lärm vermeiden, Wildtiere nur aus Distanz beobachten.
02. Richtige Zeitplanung im Hochwinter: Auf Gipfeln und Graten im Lebensraum von Wildtieren nicht vor 10 Uhr und nicht nach 16 Uhr unterwegs sein.
03. Waldgebiete möglichst auf Wegen oder Forststraßen durchqueren. Keinesfalls durch Aufforstungen und Jungwuchs abfahren. An der Waldgrenze ausreichend Abstand von Einzelbäumen und Baumgruppen halten.
04. Besser mehrtägige Aufenthalte als häufige Tagestouren planen. Das gastronomische Angebot vor Ort nutzen.
Quelle
www.alpenverein.de
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