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Timo Preußler beim Weltcup in Singapur

Skyline von Singapur

Natalija Gros (SLO)

Timo Preußler beim Weltcup in Singapur

Timo Preußler beim Weltcup in Singapur

Timo Preußler beim Weltcup in Xining, China

Timo Preußler beim Weltcup in Xining, China

Ramón Julián Puigblanque (ESP)

Patxi Usobiaga

Angela Eiter

UIAA Weltcup in Singapur: Spanier dominieren den Lead-Bewerb

M2b Redaktion am 07.08.2006 - 17:00 Uhr

Am 05. und 06. August ist ein weiterer Kletter-Weltcup in Asien über die Bühne gegangen. Wie schon in der Vorwoche in China durften sich Ramón Julián Puigblanque (ESP) und Angela Eiter (AUT) auch in Singapur als Sieger des Lead-Bewerbes feiern lassen. Während Angela Eiter Maja Vidmar (SLO) und Caroline Ciavaldini hinter sich ließ, standen neben Ramón Julián Puigblanque die beiden spanischen Landsmänner Patxi Usobiaga und Eduard Marin Garcia auf Platz zwei und drei auf dem Treppchen - ein Novum im Lead-Weltcup 2006. Den Speedbewerb entschied Evgeny Vaytsekhovsky (RUS) für sich, bei den Damen gewann Evi Neliwanti aus Indonesien.

Preußler und Bindhammer-Brüder im Halbfinale
Insgesamt 119 Starter konnte der Weltcup in der Singapore Expo verzeichnen, darunter 86 im Lead- und 33 im Speedklettern. Mit Timo Preußler, Christian Bindhammer und Andreas Bindhammer waren auch drei Deutsche Athleten im Lead-Bewerb mit von der Partie. Alle drei schafften nach der Qualifikation den Sprung ins Halbfinale; das Finale blieb dem Trio jedoch am Ende versagt. Preußler beendete den Weltcup wie schon in China auf dem zwölften Platz, Christian Bindhammer wurde Elfter und Andreas Bindhammer kam auf Platz 16. Auch für David Lama (AUT, Platz neun) und Tomás Mrázek (CZE, Platz zehn) war nach dem Halbfinale Schluss. Der Niederländer Jorg Verhoeven, der sich nach dem Weltcup in China in der Gesamtwertung auf Platz eins vorgeschoben hatte, nahm nicht in Singapur teil.

Alle drei Podestplätze gehen nach Spanien
In der Runde der letzten Acht zeigte das spanische Team dann die beste Leistung und machte die Podestplätze unter sich aus. Ramón Julián Puigblanque ging schlussendlich als Sieger hervor und bestätigte damit seine derzeitige Top-Form, was sich auch im Gesamtranking des Weltcups niederschlägt: Erstmals in diesem Jahr übernimmt er die Spitzenposition der Herren und überholt damit Flavio Crespi (ITA), Tomás Mrázek (CZE), Jorg Verhoeven (NED) und David Lama (AUT). Die weiteren Platzierungen in Singapur: Patxi Usobiaga (ESP, Platz zwei), Eduard Marin Garcia (ESP, Platz drei), Flavio Crespi (ITA, Platz vier), Cédric Lachat (SUI, Platz fünf), Sylvain Millet (FRA, Platz sechs), Mickael Fuselier (FRA, Platz sieben) und Sachi Anma (JAP, Platz acht).

Wenig Überraschungen im Bewerb der Damen
Im Lead-Bewerb der Damen gab es vergleichsweise wenig Überraschungen. Souverän wie eh und je kletterte Angela Eiter (AUT) auf den ersten Platz und bleibt damit im Weltcup 2006 weiter ungeschlagen. Den zweiten Platz holte sich Maja Vidmar (SLO); Dritte wurde Caroline Ciavaldini (FRA). Die weiteren Platzierungen: Sandrine Levet (FRA, Platz vier), Ja-In Kim (KOR, Platz fünf), Natalija Gros (SLO, Platz sechs), Mina Markovic (SLO, Platz sieben) und Barbara Bacher (AUT, Platz acht). Europameisterin Charlotte Durif (FRA) schaffte erstmals in dieser Saison nicht den Sprung ins Finale und musste sich mit Rang zwölf begnügen.

Neue Gesichter beim Speedklettern
Ein etwas anderes Bild als bei den bisherigen Weltcups zeigte sich diesmal beim Speed-Bewerb. Wurde diese Disziplin in der Vergangenheit hauptsächlich von den russischen Athleten dominiert, so ließ alleine das Starterfeld in Singapur ein differenzierteres Ergebnis erwarten. Bei den Herren waren die russischen Farben am Wochenende nur drei Mal vertreten, dafür traten unter anderem Athleten aus Indonesien, Singapur oder Malaysia an, die bei den vorherigen Weltcups in Europa nicht dabei gewesen waren. Dennoch ging der erste Platz nach Russland an Evgeny Vaytsekhovsky, doch dahinter folgten mit Erianto Rozak, Galar Pandu Asmoro und Abudzar Yulianto drei indonesische Kletterer.

Evi Neliwanti holt bei ihrem ersten Weltcup 2006 Gold
Bei den Damen konnte gar die erstmals im Weltcup 2006 angetretene Indonesierin Evi Neliwanti den Sieg nach Asien holen. Rang zwei belegte Francis Rodriguez aus Venezuela, Rang drei Valentina Yurina aus Russland. Die Weltcup-Führende Tatiana Ruyga (RUS) erwischte einen weniger guten Tag und kam nicht über den achten Platz hinaus. Olena Ryepko (UKR), Anna Saulevich (RUS) und Edyta Robek (POL), im Gesamtklassement auf den Plätzen drei bis fünf vertreten, waren in Singapur nicht zugegen.

Nächster Termin
In wenigen Tagen steht der nächste Lead- und Speed-Weltcup in Asien auf dem Programm: Austragungsort am 12. und 13. August ist Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Weitere Infos erhalten Sie auf der Weltcup eigenen Internetseite unter www.climbingmalaysia.org.

Alle Infos rund um die UIAA Weltcupserie 2006 finden Sie auf unserer Sonderseite. Die Ergebnisse vom Weltcup in Singapur sind außerdem an diesen Text angehängt.

Quellen
- www.digitalrock.de
- www.timopreussler.de

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