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Nordic Snowshoeing

Geschichte des Nordic Snowshoeing

Ramesberger und Buhl am 27.11.2007 - 12:04 Uhr

Seit jeher waren die Menschen bemüht, Lösungen zu finden, die es ihnen ermöglichten, auch im tiefen Schnee schnell und kraftsparend voranzukommen. Dem Zweck und den Geländegegebenheiten angemessen, entwickelten sich weltweit zwei grundsätzliche Lösungsvarianten, die durchaus zeitgleich entstanden und vielerorts nebeneinander existent waren. Die eine führte zur Entwicklung der Schneereifen bzw. des Schneeschuhs. Im Schnee nicht tief einzusinken und relativ unbehindert auch im dichten Wald voranzukommen, dürften die Grundanforderungen gewesen sein, die dieser Entwicklung zugrunde lagen. Die andere Entwicklungsrichtung mündete letztlich in der Skiherstellung. Das Nichteinsinken und dabei zugleich eine gleitende Fortbewegung zu ermöglichen, waren die Ziele.

Seit ca. 8000 Jahren
Exakte Angaben darüber, seit wann es Schneeschuhe überhaupt gibt, lassen sich nicht finden. Schätzungen sprechen von etwa 6000 Jahren. Mit ziemlicher Sicherheit sind sie aber älter. Von den Ski wissen wir seit kurzem, dass es sie seit der Mittleren Steinzeit, seit mindestens etwa 7000–8000 Jahren gibt. Auf dieses Alter sind Funde an der russischen Nordmeerküste datiert worden. Ab dem 19./20. Jahrhundert gab es dann fast nur noch die in der Praxis erprobte und bewährte Form, an die auch Snowshoe der Moderne bei ihrer Renaissance dieses Bewegungsgerätes, jetzt vor allem als Sportgerät genutzt, in den 1980er Jahren anknüpften. Speziell die sogenannten kanadischen Schneeschuhe
dienten hier als Vorlage.

Gelände als Kriterium
Snowshoeing ist eine Wintersportart, die leicht zu erlernen, aber deswegen nicht unbedingt leicht zu praktizieren ist. Wechselnde Schneeverhältnisse und Geländeformationen verlangen Variabilität und angepasstes Verhalten. Hänge über 30° sind für Schneeschuhe aufgrund des mangelnden Seitenhalts generell ungeeignet. Querungen mit über 20° Hangneigung sind kaum möglich und bedürfen schon einiger technischer Erfahrung. Rippen und Grate sind grundsätzlich sicherer als Mulden. Bei Neuschnee sinken Schneeschuhe tief ein, daher empfiehlt es sich das Setzen des Schnees abzuwarten. Bei Pressschnee, Bruchharsch und Sulz kann man hingegen über den Schnee hinweglaufen. Der Snowshoer wird sich immer wieder auf neue (Schnee-)Verhältnisse – eisige, weiche, harschige, pulvrige – einstellen müssen.

Weitere Informationen zum Schneeschulaufen finden Sie in dem Ratgeber Nordic Snowshoeing.



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