
"Zwei Wege - Ein Gipfel"

"Luis Trenker in L.E."

"Der Berg ruft"
Freitag, 19:30 Uhr: Eröffnung und "Luis Trenker - Bergfilm-Klassik-Nacht"
M2b Redaktion am 16.10.2006 - 16:30 Uhr
Festivaleröffnung mit Bürgermeister Winfried Lehmann, dem Chor des Sächsischen Bergsteigerbundes "Bergfinken" und
prominenten Gästen. Im Anschluss: "Luis Trenker - Bergfilm-Klassik-Nacht".
Luis Trenker - Sein letztes Interview
Film von Hans-Jürgen Panitz, 27 Minuten
Mit freundlicher Unterstützung von movieman-productions
Nur 18 Monate vor seinem Tod, mit annähernd 97 Jahren, stand Luis Trenker nochmals für ein Interview vor der Kamera und erzählte von seinen Anfängen beim Film bis hin zu seinen großen Kinoerfolgen und seinen später in Rivalität gewandelten Freundschaften mit seinem Entdecker Arnold Fanck, seiner Kollegin und Konkurrentin Leni Riefenstahl und Hannes Schneeberger.
Livegast: Hans-Jürgen Panitz
Luis Trenker in L. E.
Film von Peter Hugo Scholz, 18 Minuten
Der Berg ruft! Und der verloren geglaubte Sohn kehrt noch einmal zurück: An eine prägende Lebens- und Liebesstation. Schon zu Lebzeiten sagten ihm die Bergfreunde in aller Welt Unsterblichkeit voraus - dem Schauspieler, Bergführer, Regisseur und Märchenerzähler. Der Film folgt den Spuren Luis Trenkers in der Leipziger Tieflandbucht. Noch heute steht dort im Garten des Herrenhauses des sächsischen Fabrikanten Paul von Bleichert in Klinga (bei Leipzig - das ist "L.E.") Trenkers liebste Liebeslaube. Die Laube und ihre damaligen Bewohner - Hilda von Bleichert und Luis Trenker - werden mit ihrer Hochzeitsgeschichte ins Bild gerückt. Und Geschichten werden "rund um die Hütte" erzählt - von Trenkers Affinität(en) zu Mäzenen, und seine Vorliebe zu Frauen aus Klein-
Paris.
Der Film erhielt beim Internationalen Bergfilmfestival Tegernsee 2004 die Auszeichnung "Lobende Erwähnung".
Livegast: Peter-Hugo Scholz
Zwei Wege - Ein Gipfel
Kurzfilm von Luis Trenker, 13 Minuten
Mit freundlicher Unterstützung von movieman-productions
Neben seinen großen Spielfilmen drehte Luis Trenker auch zahlreiche Kurzfilme, die weniger bekannt, aber dafür um so interessanter sind. Dieser Film erzählt die Geschichte von erfahrenen Bergsteigern und einer Anfängerin auf dem Weg zum gleichen Gipfel: Zwei Sachsen, Günter Johne und Wino (Winfried) Ender, ersteigen einen Dolomitenberg in der Rosengartengruppe - die Rotwand über deren steile Nordwand, Schwierigkeit 6+ . Der Bergführer und die Anfängerin, die über einen leichteren Weg zum Gipfel steigen und die beiden Kletterer beobachten, werden von Luis Trenker und seiner Nichte gespielt. Gefilmt wurde diese aufregende Kletterei von dem bekannten Bergfilmer Lothar Brandler.
Der Berg ruft
Das legendäre Hochgebirgsdrama von Luis Trenker, 98 Minuten, 1937
Mit freundlicher Unterstützung von movieman-productions
1865: Das 4.477 Meter hohe Matterhorn hat bislang jedem Eroberungsversuch widerstanden. Doch jetzt entbrennt ein Kampf um den Gipfelsieg zwischen dem Bergführer Antonio Carell aus dem Aostatal und dem berühmten englischen Bergsteiger Edward Whymper. Carell möchte den Berg zum Ruhm seines Heimatdorfes erobern. Bis auf seine Braut Felicitas glaubt keiner so recht an seinen Sieg. Der mitreißende Film zeigt Luis Trenker in einer seiner berühmtesten Rollen: als italienischen Bergführer Antonio Carrel. Im Mittelpunkt des Films steht der authentische Konkurrenzkampf zweier Seilschaften um die Erstbesteigung des Matterhorns. Den Gipfelsieg trägt zwar die Gruppe um den Engländer Edward Whymper davon, aber beim Abstieg ereignet sich eine Katastrophe. Vier seiner Begleiter stürzen ab... Whymper wird vor Gericht gestellt - er soll das Seil gekappt haben, um sich selbst zu retten. Seine Lage scheint aussichtslos. Einzig das gerissene Seil könnte seine Unschuld beweisen. Doch dieses Seil bleibt scheinbar unauffindbar am Matterhorn zurück...
Webtipp:
www.movieman-productions.de
Eintritt
Vorverkauf: 8,00/7,00 Euro
Abendkasse: 9,00/8,00 Euro
Quelle
Frank Meutzner
www.bergsichten.de
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