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Sozio-ökonomischer und sozio-kultureller Strukturwandel im ländlichen Alpenraum durch Tourismus
M2b Redaktion am 19.10.2006 - 11:00 Uhr
Titel: Sozio-ökonomischer und sozio-kultureller Strukturwandel im ländlichen Alpenraum durch Tourismus
Untertitel: Am Beispiel Österreichs und des Fremdenverkehrsortes Kleinarl
Autorin: A. Reißmann
Seiten: 136 Seiten/Download 1.2 MB
Hochschule: Universität, Deutschland
Art der Arbeit: Diplomarbeit
Abgabe: Juli 2004
Note: 1,3
Preis: 148,00 EUR (inkl. MwSt.)
Einleitung:
Unzählige Urlauber reisen Jahr für Jahr in die Alpenregionen, um Urlaub zu machen. Nicht nur Erlebnishunger, Neugier und Erholung sind Gründe für die immer weiter ansteigende Urlauberzahl in den Alpen, sondern auch die fortschreitende Technik ermöglicht einen immer leichteren und unbeschwerteren Zugang zum "Erlebnispark Alpen". Nicht zuletzt sind auch steigender Wohlstand und veränderte Freizeitbedürfnisse Auslöser dieses Booms.
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Alpenraum entwickelt. Tourismus hat vielerorts zu Veränderungen von Wirtschaftsräumen beigetragen, hat aber auch zeitgleich den Lebensraum von Mensch und Natur verändert und sozialen Wandel mitbestimmt. Die Alpendörfer und ihre Bewohner sind zwangsmodernisiert und den urbanen Lebensstilen angepasst worden. Die Natur muss den Maßnahmen der touristischen Infrastruktur weichen. Interessenkonflikte zwischen Einheimischen, Touristen, Bergbahnbetreibern, Naturschützern, Organisationen und Institutionen entstehen. Die Kulturlandschaft muss sich aufteilen zwischen Erlebnisraum und Lebensraum.
Der Strukturwandel im Alpenraum ist zwar nicht ausschließlich auf den Fremdenverkehr zurückzuführen, denn der generelle Modernisierungsprozess beziehungsweise die Industrialisierung und der technische Fortschritt waren ebenso ausschlaggebend für den besagten Wandel. Dennoch sind die sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Veränderungen des vergangenen Jahrhunderts seit Beginn des Tourismus im Vergleich zu allen Jahren zuvor immens und rapide verlaufen.
Gang der Untersuchung:
Der Wandel vom Alpinismus zum Alpentourismus beziehungsweise von der anfänglichen Naturbewegung zur touristischen Massenbewegung in den Alpen ist Gegenstand dieser Arbeit. Wie begründet sich die touristische Dynamik im Alpenraum? Wie verändert der Tourismus den Lebens- und Kulturraum Alpen? Welche Auswirkungen sind aus der Vergangenheit festzustellen? Wie wird sich die Zukunft des Alpenraums gestalten? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Welchen Einfluss wird dabei der Tourismus haben? Diese und damit im Zusammenhang stehende Fragestellungen werden in dieser Arbeit aufgeworfen und einer genaueren Betrachtung unterzogen.
Inhaltsverzeichnis:
1. EINLEITUNG
1.1 Problemaufriss und Fragestellung
1.2 Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse
1.2.1 Persönliches Erkenntnisinteresse
1.3 Beschreibung und Abgrenzung des Untersuchungsgebietes
1.3.1 Die Gemeinde Kleinarl
1.4 Vorgehensweise, Aufbau und Zielsetzung
2. ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DES TOURISMUS IM ALPENRAUM
2.1 Die vortouristische Zeit der Alpennutzung
2.1.1 Der Präalpinismus
2.1.2 Der Alpinismus
2.2 Der vorindustrielle Tourismus im Alpenraum
2.3 Der Tourismus und der Strukturwandel im Alpenraum
2.3.1 Das zugrundeliegende soziologisch analytische Modell
2.3.2 Die Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft im Kontext des sozio-ökonomischen und sozio-kulturellen Strukturwandels
2.3.3 Der Strukturwandel vor 1955 (Phase I (P. I))
2.3.3.1 Der Strukturwandel auf der materiellen Ebene (P. I)
2.3.3.2 Der Strukturwandel auf der Interaktionsebene (P. I)
2.3.3.3 Der Strukturwandel auf der Institutionsebene (P. I)
2.3.3.4 Der Strukturwandel auf der Werteebene (P. I)
2.3.4 Der Strukturwandel ab 1955 bis heute (Phase II (P. II))
2.3.4.1 Der Strukturwandel auf der materiellen Ebene (P. II)
2.3.4.2 Der Strukturwandel auf der Interaktionsebene (P. II)
2.3.4.3 Der Strukturwandel auf der Institutionsebene (P. II)
2.3.4.4 Der Strukturwandel auf der Werteebene (P. II)
2.4 Der Alpentourismus im ständigen Wandel
2.4.1 Der Bedeutungscharakter der Alpen
2.4.2 Die Rollen des Sommer- und Wintertourismus im Vergleich
2.4.3 Die Interdependenz von Sport und Tourismus
3. DIE BEDEUTUNG UND BEWERTUNG DES ALPENTOURISMUS
3.1 Die sozio-ökonomische und sozio-kulturelle Bedeutung von Tourismus
3.1.1 Die sozio-ökonomische Bedeutung des Tourismus – am Beispiel des Bundeslandes Salzburg
3.1.1.1 Ein Vergleich von Sommer- und Wintersaison anhand von Übernachtungszahlen
3.1.1.1.1 Bundesland Salzburg
3.1.1.1.2 Gemeinde Kleinarl
3.1.2 Die sozio-kulturelle Bedeutung des Tourismus - am Beispiel des Bundeslandes Salzburg
3.1.3 Die sozio-ökonomische und -kulturelle Bedeutung des Tourismus für Kleinarl im Vergleich mit Saalbach-Hinterglemm
3.2 Tourismusinduzierter sozialer Wandel: methodische Hinweise für die Entwicklung von Theorieansätzen
3.2.1 Modelle zum tourismusinduzierten sozialen Wandel
3.2.1.1 Das Modell nach Bachleitner
3.2.1.2 Das Modell nach Doxey
3.2.1.3 Das Modell nach Bjorklund und Philbrick
3.2.1.4 Tourismus im Analysefeld der Systemtheorie
3.2.2 Die Frage der Völkerverständigung
3.2.3 Interkulturelle Interaktion und ihre Auswirkungen
4. DIE ZUKUNFT DES LEBENS- UND KULTURRAUMS ALPEN
4.1 Prognosen für die Entwicklung der Alpen
4.1.1 Sozio-ökonomische Prognosen
4.1.2 Sozio-kulturelle Prognosen
4.2 Pragmatische Wege in die Zukunft der Alpen 5
4.2.1 Der Begriff des sanften Tourismus
4.2.2 Der Begriff der Nachhaltigkeit
4.2.3 Konzepte für eine Zukunft der Alpen mit nachhaltigen Tourismus
4.2.3.1 Die Alpenkonvention
4.2.4 Maßnahmen für die Zukunft: nachhaltige Projekte im Alpenraum und ihre Reichweite
5. SCHLUSSBETRACHTUNGEN
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Abschließende Bewertung
ANHANG
A 1 Die Partnerinstitutionen der CIPRA
A 2 Gedicht: Urlaub aufn Bauernhof: a leichtvadeats Geld!
A 3 Übernachtungszahlen für das Bundesland Salzburg und die Gemeinden Kleinarl und Saalbach-Hinterglemm
A 3.1 Übernachtungen für das Bundesland Salzburg 1950- 2003
A 3.2 Übernachtungen für Kleinarl 1956-2003
A 3.3 Übernachtungen für Saalbach-Hinterglemm 1953-2003
QUELLENVERZEICHNIS
Q 1 Literaturverzeichnis
Q 2 Verzeichnis der Internetquellen
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
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