Video der Woche

Katie Brown und Cedar Wright

Video der Woche: Katie Brown und Cedar Wright

von Sports2b Redaktion am 10.08.2007

Die US-Amerikanerin Katie Brown sorgte Mitte der 1990er Jahre für Furore, als sie im Alter von 18 und 19 Jahren zwei Mal das Rock Master (1995, 1996) in Arco gewann. 1999 durchstieg sie mit "Omaha Beach" in Kentucky als erste Frau eine Route im Grad 5.13d (= 8b) on sight.

Nach einer längeren Kletterpause, die sie zum Besuch des Colleges nutzte, kehrte die heute 30-Jährige an den Fels zurück und verbrachte besonders viel Zeit in Moab und im Yosemite Valley.

Cedar Wright, heute 32, begann im Alter von 21 Jahren mit dem Klettern an Nord-Kaliforniens Meeresklippen. Während seines Studiums (Bachelor of Art in Englisch) gelangen ihm schnell unzählige Erstbegehungen und er wurde im Yosemite ein geschätzter Free Solo-, Speed- und Hilfskletterer. Fünf Jahre lang arbeitete er für "Yosemite Search and Rescue" und verfolgte währenddessen eine Karriere als Schriftsteller.

Cedar Wright hält mehrere Speed-Rekorde im Yosemite und ist weiterhin ein sehr produktiver Erstbegeher.

In unserem Video der Woche sehen Sie Katie Brown und Cedar Wright in Indian Creek, Utah, bei ihrem Angriff auf die abenteuerliche Riss-Kletterei "Belly Full of Bad Berries" (5.13a/b / 8a). Das Video wurde von Yourclimbing.com produziert - viel Spaß beim Ansehen!

Weitere Infos
In ihrem Webblog "Katie's Rock Blog Talk" unter www.yourclimbing.com/blog/katie lässt Katie Brown alle Interessierten an ihrem Kletterleben teilhaben: Zu finden sind Geschichten, Fotos, Videos und stets aktuelle Einträge über ihre neuesten Projekte.
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Hotel Supramonte

Video der Woche: S. McClure und G.Parry in 'Hotel Supramonte'

Sports2b Redaktion 02.08.2007

"Hotel Supramonte" auf Sardinien gilt als eine der schwierigsten alpinen Routen überhaupt. 400 Meter und 10 Seillängen ist sie lang, etwa 100 Meter Überhang müssen überwunden werden. Insgesamt wird die Route in den Schwierigkeitsgrad 8b eingeordnet. Im Frühjahr 2007 gelang Christian Bindhammer und Damaris Knorr die erste deutsche Rotpunktbegehung der sardischen Linie.

In unserem Video dieser Woche sind mit Gaz Parry und Steve McClure zwei der besten britischen Kletterer zu sehen, die sich die Onsight-Begehung von "Hotel Supramonte" zum Ziel gesetzt haben. Gaz Parry ist der amtierende britische Bouldermeister und Coach des nationalen Boulderteams, auch am Fels konnte er bereits zahlreiche Routen begehen. Als erstem Briten gelang es Steve McClure, mehr als 100 Routen im Schwierigkeitsgrad 8a oder höher onsight zu klettern, darunter mit Overshadow (Malham Cove) auch eine 9a+. Viel Spaß mit dem Video der Woche!

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Iker Pou in Action Directe

Video der Woche: Iker Pou in 'Action Directe'

Sports2b Redaktion 26.07.2007

Die Route "Action Directe" liegt am Waldkopf im Krottenseer Forst im Frankenjura. Am 14. September 1991 wurde sie von Wolfgang Güllich erstbegangen, weltweit war sie die erste Kletterroute im UIAA-Schwierigkeitsgrad XI. Viele der weltbesten Kletterer scheiterten an ihr, sie wird heute in den französischen Schwierigkeitsgrad 9a eingeordnet. Die Route ist etwa 15 Meter lang und besteht aus zwölf schweren Zügen - charakteristisch ist der Start mit einem Sprung aus einem Einfingerloch in ein scharfes Zweifingerloch.

Das Frankenjura gilt als das beste deutsche Sportklettergebiet. Im löchrigen, aber festen Kalkstein der Region finden sich Routen aller Schwierigkeitsgrade, auch Kletterexperten finden hier höchst anspruchsvolle Touren vor. Die Klettersaison beginnt im allgemeinen im Frühjahr und reicht bis in den späten Herbst. Sind die Winter nicht zu streng, kann sogar das ganze Jahr geklettert werden. Als bekannteste und schwierigste Routen dort gelten Action Direct (9a), Sundance Kid (8c+) oder Wall Street (8c+).
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El Calvario del Sicario

Video der Woche: El Calvario del Sicario (8c)

Sports2b Redaktion 19.07.2007

Kletterer aus aller Welt kommen regelmäßig ins spanische Cuenca, um dort Routen aller Schwierigkeitsgrade zu klettern. Cuenca ist eine kleine Stadt, gelegen im Zentrum der iberischen Halbinsel. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale oder den Casas Colgadas ist die Gegend besonders für ihre außergewöhnliche Landschaft bekannt: Júcar und Huécar fließen hier zusammen - beide Flüsse haben über die Jahrhunderte prächtige Canyons in den weichen Kalkstein gegraben. Diese Klippen am Rande der Flüsse bieten Kletterern ein ideales Terrain und machen Cuenca zu einer der bekanntesten und meistbesuchten Kletterregionen in ganz Spanien.


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Am häufigsten sind Ausdauerrouten in Cuenca zu finden. Viele Routen sind über 20-25 Meter lang, größtenteils vertikal oder leicht überhängend. Typisch für die Felsen sind sehr kleine Griffe. Mit "Tinnculus" oder dem in unserem Video der Woche vorgestellten "El Calvario del Sicario" (8c) finden sich im Gebiet auch Routen mit stärkeren Überhängen.

José Manuel Velásquez-Gaztelu klettert seit 1986. Der 35-Jährige nahm zwischen 1993 und 2003 an Wettkämpfen teil, mittlerweile ist er als Redakteur beim spanischen Verlag Desnivel angestellt und widmet sich der Verbreitung des Klettersports in all seinen Facetten. Unser Video der Woche zeigt den Spanier bei seiner Begehung von "El Calvario del Sicario" (8c) im spanischen Klettergebiet Cuenca, viel Spaß damit!

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