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13. Lesachtaler Tourenlauf 2007

Klocker, Verbnjak, Fasser

ASTC 2007

Strecke Lesachtaler Tourenlauf

Strecke Lesachtaler Tourenlauf

13. Lesachtaler Tourenlauf 2007

Wolfgang Klocker, Georg Simair und Alex Fasser verfolgen Heinz Verbnjak

Heinz Verbnjak auf dem Sieglauf zur Samalm

Lesachstaler Tourenlauf

Lesachstaler Tourenlauf

Verbnjak Zieleinlauf

ASTC: Beste Bedingungen beim Lesachtaler Tourenlauf

M2b Redaktion am 29.01.2007 - 14:00 Uhr

Bei bestem Wetter und besten Schneeverhältnissen konnte der Lesachtaler Tourenlauf am 28. Januar 2007 zum 13. Mal in Westkärnten ausgetragen werden. Als Sieger des Traditionsrennens gingen die Österreicher Heinz Verbnjak und Lydia Prugger hevor.

Wettergott hat ein Einsehen
In den Tagen vor der Veranstaltung hat OK-Chef Christoph Oberluggauer nach eigenen Aussagen ordentlich geschwitzt, denn es war keineswegs klar, ob genug Schnee fallen würde, um den Tourenlauf austragen zu können. Zusätzlich ließ der Wetterbericht, der massiven Wind voraus sagte, Zweifel an der Durchführung aufkommen. Letztendlich nahm aber alles eine gute Wendung: pünktlich zum Rennen fielen 50 Zentimeter Schnee und der Wind, der nachts noch intensiv aufwartete, flachte am Renntag völlig ab. Schließlich waren zum Start um 09:30 in der Ortschaft St. Lorenzen beste Bedingungen anzutreffen: stahlblauer Himmel, gemäßigte Temperaturen und wunderbarer Pulverschnee.

Mehr als 100 Athleten am Start
So konnten sich nach dem Startschuss über 100 Athleten aus ganz Österreich in Richtung Berg in Bewegung setzen. Mit von der Partie war auch das ASTC Powerteam um Altmeister Siegi Hochenwarter, Alex Fasser und Wolfgang Krenn. Der Seriensieger und Local-Hero Alex Lugger, amtierender Österreichischer Meister im Skibergsteigen, musste hingegen aufgrund einer Schleimbeutel-Verletzung im Knie passen und war zum Zuschauen verdonnert.

Spitzengruppe setzt sich von Beginn an ab
Schon zu Beginn des Wettkampfes setzte sich eine Spitzengruppe ab, bestehend aus Heinz Verbnjak (Atomic Suunto Team), Wolfgang Klocker (Hagan Martini Rennteam), Alex Fasser (ASTC Powerteam) und Georg Simair (Hagan Martini Rennteam). Das Quartett kämpfte sich tapfer nach oben, und arbeitete einen passablen Vorsprung heraus. Auf schnellem Schnee, allerdings mit tiefer Stockspur, wurde der Streckenrekord von Alex Lugger im Aufstieg aber nicht angetastet. Lugger hatte dies schon vor dem Start vermutet: "Die Bedingungen sind recht gut, aber für eine erstklassige Zeit fehlen einige Details".

Schwierige Abfahrt
Am Wendepunkt auf der Samalm hatte Heinz Verbnjak dann einen akzeptablen Vorsprung heraus geholt, als Zweiter war ihm aber Alex Fasser dicht auf den Fersen. Hinter dem ASTC Powerteam-Athleten zeigten sich die beiden Mitglieder des Hagan Martini Rennteams, Klocker und Simair, in Schlagweite. Die Abfahrt nach St. Lorenzen war, wie im Lesachtal gewohnt, eine harte Partie. Nicht nur der Run durch das freie Gelände forderte die Athleten, sondern vor allem das überaus lange Skatingstück in Tuffbad mit dezentem Gegenanstieg.

Verbnjak siegt mit mehr als einer Minute Vorsprung
Am Ende konnte schließlich Heinz Verbnjak seinen Vorsprung ins Ziel bringen, wo er weit über eine Minute vor dem Zweitplatzierten mit einer Zeit von 1:05:37,3 Stunden einlief. Als dieser Zweite ging Wolfgang Klocker über die Ziellinie, er hatte in seiner bekannt guten Abfahrtsmanier Alex Fasser abgehängt, der als Dritter ankam. Fasser konnte damit dennoch seinen ersten Stockerlplatz der Saison in der Einzelwertung erringen - eine Bestätigung für seinen präzisen Formaufbau. Georg Simair konnte das Rennen als Gesamt-Vierter beenden und enschied damit auch die AK II für sich - vor Serien-Klassensieger Siegi Hochenwarter (ASTC Powerteam). Dritter in der AK II wurde Georg Wörther (Hagan Martini Rennteam).

Sensationszeit von Lydia Prugger
Bei den Damen war Lydia Prugger (Atomic Suunto Team) aus der steirischen Ramsau erfolgreich - sie siegte in einer Sensationszeit von 1:26:16,3 Stunden. Zweite wurde Elisabeth Singer (RC Hochpustertal), vor Anna Gollreider (ÖAV Obergailtal-Lesachtal).

Atomic Suunto Team schneidet am besten ab
Die Teamwertung ging dank einer super Leistung der Tritscher Buam in Zusammenspiel mit Heinz Verbnjak an das Atomic Suunto Team vor dem Hagan Martini Rennteam und dem ASTC Powerteam.

Weitere Infos
Alle Infos zum Austria Skitour Cup erhalten Sie auf der Mountains2b-Sonderseite und unter www.astc.at.

Quelle
Karl Posch
www.astc.at

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