ASTC: Rofanaufstieg findet im Skigebiet Achenkirch statt
M2b Redaktion am 16.02.2007 - 13:00 Uhr
Der traditionelle Nachtaufstieg ins Rofan, ursprünglich angesetzt für den 19. Januar, wird nun am 16. Februar ausgetragen - der Startschuss fällt um 19:00 Uhr. Da der Schnee in der Tallage in Maurach am Achensee gefehlt hat, haben die Organisatoren eine Ausweichroute im Skigebiet Christlum/Achenkirch aufgestellt, wo eine einwandfreie Schneelage vorzufinden ist.
90 Prozent des Rennens für die Zuschauer einsehbar
Damit das Rennen nicht zu kurz bleibt, wurden zum ursprünglichen Aufstieg (850 Höhenmeter) eine Abfahrt über 600 Höhenmeter und ein Aufstieg von 150 Höhenmetern mit der nochmaligen Abfahrt "dazugespannt". Das tolle an dieser Strecke: Gestartet wird am Talboden auf 950 Höhenmetern, weiter geht es vorbei an der Christlumalm mit ihrer Schirmbar (1.200 Höhenmeter), ehe dann ein Aufstieg zum linken Sessellift (im Plan der Lift E) folgt. Für die Zuschauer, die entweder mit Tourenski oder mit dem Lift zur Mittelstation/Christlumalm aufsteigen, sind dadurch 90 Prozent des Rennens einsehbar. Das Rennen ist ab der Christlumalm mit allen Aufstiegen, Abfahrten und dem Auffellen zu verfolgen. Selbst die Bergankünfte sind mit freiem Auge vom Ziel sehr gut erkennbar.
Streckenbeschreibung
Es geht flach weg (Piste 1), ein kurzes Steilstück, an der Christlum vorbei (ab hier Pistennummer 2), an der Gföllalm vorbei (Umkehrpunkt beim zweiten Wechsel, dunkelgrüner Querstrich!). Dann wird es steil. Zwei Hänge, kurz unterbrochen, werden einiges abverlangen. Die Aufstiegsroute ist mit Fackeln gut erkennbar (rechts aufsteigen, von oben gesehen auch rechts abfahren, also im Kreis gegen den Uhrzeigersinn). Die Abfahrtsroute ist mit Blinklichtern markiert, der Umkehrpunkt beziehungsweise Zielpunkt Christlum immer sehr gut erkennbar. Wie am Plan erkezu erkennen ist, wird die gleiche Piste befahren, auf der aufgestiegen wird, daher ist Disziplin beim Aufstieg gefragt, auch Fahren auf Sicht!
Ausrüstung
- Helm- und Stirnlampenpflicht, die Stirnlampe muss im gesamten Rennen eingeschaltet sein.
- Keine Hilfe von außen, Chancengleichheit!
Wer seinem Fell für ein zweites Aufkleben nicht traut, muss ein eventuell zweites selbst mitnehmen. Um absolute Chancengleichheit zu gewähren, ist es weder erlaubt, Felle zuzugeben, noch zu helfen. Der Bereich der Wechselzonen ist rigeros abgesperrt. Verstöße werden mit Zeitstrafen oder Disqualifikation bestraft.
Da in Imst bei einer ähnlichen Distanz das Angebot von Getränken nicht genützt wurde, wird dieser Service beim Rofananstieg nicht mehr angeboten. Getränke sind daher selbst mitzunehmen.
Ansonsten bleibt alles gleich - wie in der Rofanausschreibung (Nennungen an WSV Jenbach/Josef Moser) angegeben. Nach Achenkirch ist es vom Inntal aus (Autobahnabfahrt Wiesing, Richtung Achensee) circa zehn Minuten länger zu fahren, als nach Maurach - die erste Einfahrt nach Achenkirch ist zu nützen, das Skigebiet ist gut beschildert, es gibt einen großen Parkplatz.