Markus Stock über den Wolken – direkt im Gipfelbereich des Dachstein
Lunger, Giacomelli, Lugger
Alexander Lugger
Alfred Mandl
Markus Stock am Gipfel
Martin Hornegger am schwierigen Anstieg zum Dachstein-Gipfel
Sportlerecho: "Traumrennen am Dachstein"
M2b Redaktion am 29.03.2007 - 12:00 Uhr
Das "FRITSCHI Dachstein Xtreme" Tourenskirennen und das "ATLAS Dachstein Xtreme" Schneeschuhrennen haben einen extrem hohen Stellenwert bei den Sportlern, die sich durchwegs begeistert über diese Events äußern.
Eindruckvolle Eckdaten
1.810 Höhenmeter auf 20 Kilometer (lange Strecke) beziehungsweise 1.510 Höhenmeter auf 16,5 Kilometer (kurze Strecke), und das alles im hochalpinen Gelände - dies sind die beeindruckenden Eckdaten des "FRITSCHI Dachstein Xtreme" Tourenskirennens.
Ein Event, bei dem nicht nur die Österreichische Meisterschaft im Skibergsteigen und das Jugend-Europacupfinale ausgetragen werden, sondern das nach der sensationellen Premiere im Vorjahr auch zu Weltcupehren gelangte. Start zu diesem beeindruckenden Rennen mit Kletter- und Freeriding-Passagen ist am Samstag, dem 31. März, um 10:00 Uhr.
Hornegger und Lugger - die Titelfavoriten
Die Strecke verdient eigentlich nur ein Attribut: beeindruckend. Das sehen auch die Sportler so, allen voran der zweifache Österreichische Meister Martin Hornegger (Annaberg, Salzburg). Als Skitouren-Urgestein fühlt er sich wohl auf der schwierigen Strecke. Einer seiner schärfsten Konkurrenten um den Titel ist der amtierende Österreichische Meister Alexander Lugger (Maria Luggau, Kärnten): "Mir kommt die Strecke entgegen. Dennoch ist es fraglich, wie ich abschneiden werde, da mir eine Mittelohrentzündung zu schaffen macht". Sollte Lugger bis zum Event noch fit werden, ist er der Favorit auf den Titel.
Ringhofer: "Das Rennen ist ein Traum"
Mit von der Partie und ein Mann, mit dem man immer rechnen muss, ist Andi Ringhofer (Schladming, Steiermark). Er hat hart an sich gearbeitet und ist nicht nur auf der Piste eine Macht (dritter Rang bei der Mountain Attack), sondern auch im Gelände (erster Rang Sellraintaler Marathon). "Das Rennen am Dachstein ist ein Traum, zudem findet es in meiner Heimat statt. Eine Veranstaltung, die nicht mehr wegzudenken ist, zudem das erste Weltcuprennen in Österreich", so der Schladminger euphorisch, der mit zum Favoritenkreis zu rechnen ist.
Mandl freut sich auf den Vergleich mit internationalen Spitzensportlern
Ebenfalls eine Fixgröße im Skibergsteiger-Sport ist Fred Mandl (Henndorf, Salzburg). Er ist der Auffassung, dass sich der "FRITSCHI Dachstein Xtreme" von den Pistenrennen in Österreich wesentlich unterscheidet: "Ein sehr gutes Rennen, in dem man den Ursprung des Skibergsteigens spürt. Alle Komponenten kommen in Kletter-, Trage-, und Freeriding-Passagen vor. Der Sportler ist nicht nur konditionell, sondern auch technisch gefordert." Zugleich freut sich Mandl auf den Vergleich mit internationalen Spitzensportlern, da das Rennen zugleich ein Weltcuprennen sein wird.
Stock: "Würdige Strecke"
Der Meinung, dass der Athlet am Dachstein technisch stark gefordert ist, kann sich auch Markus Stock, der Topathlet aus Bischofshofen, anschließen. "Ein Österreichischer Meister in dieser Disziplin sollte alles können, deshalb ist das eine würdige Strecke. Derartige Rennen gibt es nur selten in Österreich, deshalb sollte der Dachstein Xtreme etwas für die Zukunft sein." Stock erhofft sich eine ähnlich gute Platzierung wie im Vorjahr, wo er Gesamt-Sechster wurde.
Verbnjak nicht mit von der Partie
"Eine Strecke, die absolut würdig für ein Weltcuprennen ist", so der gebürtige Admonter und Wahlkärntner Heinz Verbnjak. "Es ist eine tolle Sache, dass es so etwas in Österreich gibt", bescheinigt Verbnjak, der wegen des Beginns der Mountainbike-Saison leider fehlen wird, dem Event seine Qualitäten. Eben diese bringt der Kärntner Siegi Hochenwarter (Kirchbach im Gailtal) zum Ausdruck: "Der Dachstein Xtreme ist einer der Höhepunkte der Saison. Aufgrund des alpinen Charakters des Rennens ist es sicher etwas vom Anspruchvollsten, das es in Österreich gibt."
Tritscher: "Dachstein Xtreme steht Pierra Menta in nichts nach"
Zuletzt kommt noch jemand zu Wort, der die Strecke wie seine Westentasche kennt. Josef Tritscher (Ramsau, Steiermark) bringt die Charakteristik des Events auf den Punkt: "Die Pierra Menta in Beaufort [Frankreich] ist wohl das bekannteste Rennen. Der Dachstein Xtreme steht dem um nichts nach. Ein anspruchsvolles Rennen, so was kann man Skibergsteigen nennen."
"Event der Extraklasse"
Die Sportler sind sich einig, der "FRITSCHI Dachstein Xtreme" ist ein Event der Extraklasse. Das haben auch die Vertreter des ISMC erkannt und das Rennen in den Weltcupkalender aufgenommen. Auf der entschärften kurzen Strecke können sich auch all jene versuchen, die nicht zu den Profis im alpinen Gelände zählen.
Offene WM im Schneeschuhgehen am Sonntag
Doch nicht nur die Skibergsteiger können sich am Dachstein austoben, sondern auch die Schneeschuhgeher. Am Sonntag, dem 01. April um 13:00 Uhr, fällt der Startschuss zum "ATLAS Dachstein Xtreme", der offenen Weltmeisterschaft und Österreichischen Meisterschaft im Schneeschuhgehen. Auf einer Länge von 11 Kilometern und 410 Höhenmetern werden sich internationale Spitzensportler ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.
Ein spannendes Wochenende und Events der Extraklasse stehen ins Haus, Veranstaltungen, die ohne die Partner Planai-Bahnen und Schladming in dieser Form kaum möglich wären.
Weitere Infos
Ausführliche Infos zum Dachstein Xtreme 2007 - zahlreiche Vorberichte, Bilder, Stimmen der Organisatoren, Streckenprofile, Daten und Fakten, Infos zur Ausrüstung und vieles mehr - erhalten Sie unter www.astc.at. Infos zum "Atlas Dachstein Xtreme" Schneeschuhrennen sind unter www.snowshoe.at zu finden.