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Martin Hornegger

Martin Hornegger am schwierigen Anstieg zum Dachstein-Gipfel

Martin Hornegger

Martin Hornegger

Martin Hornegger

Martin Hornegger am Dachstein

Martin Hornegger

Interview mit Martin Hornegger (11/06), Skibergsteigen

M2b Redaktion am 13.11.2006 - 14:30 Uhr

Die Saison 2006/2007 steht vor der Tür, und das ASTC-Powerteam somit in den Startlöchern für die ersten Wettkämpfe. Nach der äußerst erfolgreichen letzten Saison kann man gespannt sein, wie es nun für das Team laufen wird. Anna Spielbüchler vom ASTC hat mit dem Teamkapitän der Mannschaft, Martin Hornegger, ein Gespräch geführt.

ASTC: Man sieht, dass die Saison 2006/07 vor der Tür steht. Alle sind schon wieder gespannt auf die nächsten Auftritte des ASTC-Powerteams, denn die letzte Saison war eine ziemlich erfolgreiche für euch. Kannst du uns dazu einen kurzen Rückblick geben?
Martin Hornegger: Um ein paar Erfolge herauszunehmen sind dies sicherlich Saalbach mit dem dritten Platz, der Sellraintaler Marathon mit dem ersten Platz und das Dachstein-Xtreme (Österreichische Meisterschaft) mit Platz drei.

ASTC: Ihr seid ja auch im Sommer nicht untätig gewesen. Einige vom Team waren im Mountainbike-Bereich stark vertreten...
Martin Hornegger: Auch im Sommer konnten wir tolle Erfolge verbuchen. Bei der 24-Stunden-Team-Europameisterschaft in Regau erreichten wir den ersten Platz. Des weiteren gab es noch viele Top-Einzelplatzierungen von allen Teammitgliedern bei diversen Mountainbike-Rennen.

ASTC: Das Team hat mit Alex Fasser und Wolfgang Krenn zwei neue Mitglieder zur neuen Saison gewonnen. Haben sich beide schon gut "eingelebt" bei euch?
Martin Hornegger: Ja, ich glaube die Jungs fühlen sich schon ganz wohl in unserem Team.

ASTC: Vor kurzem war das Team auf Trainingslager in Ramsau am Dachstein und hat dort etliche sportwissenschaftliche Untersuchungen absolviert. In welchen Bereichen seid ihr hier getestet worden?
Martin Hornegger: Nach eingehender gesundheitlicher Untersuchung wurde ein Stufentest auf speziell angepassten Rollerskates absolviert, dabei wurde die persönliche Leistungsgrenze ermittelt. Die Leistungsdaten des ASTC-Powerteams waren allesamt sehr erfreulich, speziell im Grundlagenbereich, der sehr entscheidend für die spätere Leistungsentwicklung ist.

ASTC: Wie wichtig schätzt du eine derartige wissenschaftliche Betreuung im Hinblick auf die weitere Trainingssteuerung ein?
Martin Hornegger: Ich glaube speziell für die jungen Athleten ist so etwas sehr wichtig - sie sind oftmals übermotiviert, so dass sie ohne gezielte Trainingssteuerung Gefahr laufen, zu viel und zu intensiv zu trainieren. Meistens sind sie dann, wenn die Wettkampfsaison beginnt, schon ausgepowert.

ASTC: Ihr habt auch einen Mental-Trainer zur Verfügung gestellt bekommen. Wie siehst du seine Rolle im Team?
Martin Hornegger: In diesem Bereich haben wir überhaupt noch keine Erfahrung, doch neue Methoden sind immer eine Bereicherung. Das Ein oder Andere kann man sicherlich zu seinem Vorteil nutzen.

ASTC: Der erste vom ASTC organisierte Wettkampf in dieser Saison ist der Internationale Jugendwettkampf im Skibergsteigen in Praxmar. Wie beurteilst du die Entwicklung der Jugend in dieser Sportart?
Martin Hornegger: In Österreich gibt es bis Dato überhaupt keine Jugendarbeit - Länder wie Italien oder Frankreich sind uns meilenweit voraus. Der Jugendwettkampf in Praxmar ist sicherlich ein erster kleiner Schritt. Die Zukunft liegt sicherlich in der Jugend, jeder Einzelne von uns Aktiven sollte sie so gut wie möglich unterstützen.

ASTC: Beim Skibergsteigen ist es ja generell noch immer das Problem, dass die Sportart zu wenig in der Öffentlichkeit präsent ist. Glaubst du, dass man durch Rennen, wie etwa das Dachstein-Xtreme, das ja 2007 den Status eines Weltcup-Rennens hat, die Chance hat, daran etwas zu ändern?
Martin Hornegger: Auf alle Fälle: Wichtig ist es, Einschaltungen in den Medien zu bekommen, und das zu Hauptsendezeiten. Es nützt sehr wenig, wenn die Beiträge zu Zeiten gesendet werden, in denen keine Einschaltquoten sind.

ASTC: Wie stehen deiner Meinung nach die Chancen der österreichischen Sportler hinsichtlich der internationalen Konkurrenz?
Martin Hornegger: In punkto Leistung sind wir nicht mehr so weit entfernt, das haben wir schon bei einzelnen Rennen gezeigt. Das Dachstein-Extreme ist ein gutes Beispiel dazu.

ASTC: Jetzt noch einmal zurück zum ASTC-Powerteam: Was sind eure Hauptziele für die kommende Saison 2006/2007?
Martin Hornegger: So viele Stockerlplätze wie möglich! Die Hauptwettkämpfe für uns sind sicherlich Saalbach und das Dachstein-Xtreme.

ASTC: Dann möchte ich mich jetzt bei dir für das Gespräch bedanken und wünsche dir und dem gesamten Team einen guten Saisonstart!
Martin Hornegger: Danke!

Quelle
Anna Spielbüchler
01. November 2006
www.astc.at

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