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Veronika Swidrak

ASTC 2007

Interview mit Veronika Swidrak (02/07), Skibergsteigen

M2b Redaktion am 28.02.2007 - 17:30 Uhr

Veronika Swidrak ist absolut keine Unbekannte im Ausdauersport: Im Bereich des Skibergsteigens hat sie mit dem Sieg der Österreichischen Meisterschaft 2006 am Dachstein am meisten aufhorchen lassen. In der letzten Zeit ist es aber eher ruhiger um sie geworden - so stellt sich für uns natürlich die Frage, wie es mit der Titelverteidigung aussieht. Wird sie am Dachstein wieder dabei sein und ihr Bestes geben? Anna Spielbüchler vom ASTC bat Veronika Swidrak zum Interview.


ASTC: Vroni, lassen wir das letzte Jahr noch einmal Revue passieren: Du hast bei etlichen Bewerben teilgenommen und natürlich auch mit guten Ergebnissen aufhorchen lassen. Unter anderem hast du dir den Titel der Österreichischen Meisterin im Skibergsteigen gesichert. Was bedeutet dieser Titel für dich persönlich?

Veronika Swidrak: Mit einem Sieg bei den ÖM am Dachstein hatte ich letztes Jahr sicherlich nicht gerechnet, umso mehr hat es mich dann natürlich gefreut. Es war jedoch schade, dass Simone Hornegger nicht dabei war, da sie doch die Favoritin war. Auch war es schade, dass nur so wenige Damen bei den Österreichischen Meisterschaft gestartet sind - es motiviert natürlich viel mehr, wenn mehr Konkurrentinnen dabei sein würden.


ASTC: Aus welchem Grund haben wir in dieser Saison noch so wenig von dir gehört?

Veronika Swidrak: Leider geht es mir seit Ende Dezember gesundheitlich nicht besonders gut. Ich musste Ende Dezember für zwei Wochen auf Grund einer Grippe pausieren, und habe seither chronische Probleme mit den Stirn- und Nebenhöhlen, was mir derzeit ein ernsthaftes, regelmäßiges Training unmöglich macht. Dies ist natürlich sehr ärgerlich, da ich mich wirklich sehr gut auf die Wintersaison vorbereitet hätte, und ich auch sehr motiviert war.


ASTC: Eines der ersten Rennen in dieser Wintersaison nach deiner Pause war jenes in Hochimst. Wie waren deine Eindrücke von diesem Bewerb?

Veronika Swidrak: Meine ersten Rennen dieser Saison waren der Mondscheinsprint am Pillersee und Hochimst. Die gezwungene Pause ging natürlich nicht spurlos vorbei, und da die ersten Rennen sowieso immer sehr hart sind, war ich mit meinen Zeiten nicht besonders zufrieden, aber mehr war einfach nicht drin.

Das Rennen in Hochimst war wirklich super organisiert, die Strecke zwar relativ flach, aber dafür hat man es bei der Abfahrt richtig laufen lassen können. Auch die Idee mit zwei Aufstiegen ist perfekt, so kommt einfach viel mehr Stimmung bei den Teilnehmern und bei den Zuschauern auf. Hoffentlich kommen im nächsten Jahr mehr Teilnehmer!


ASTC: In rund einem Monat, am 31. März 2007, findet der Dachstein Xtreme wieder statt. Werden wir dich am Start sehen?

Veronika Swidrak: Meine Ziele dieses Jahr waren sicherlich die Tiroler Meisterschaften, die Österreichische Meisterschaft und die Sellaronda. Auf Grund meines Trainingsrückstandes und da ich immer noch nicht richtig gesund bin, haben sich diese Ziele natürlich relativiert.

Bei den Österreichischen Meisterschaften am Dachstein werde ich auf Grund der anspruchsvollen Strecke und der Höhe sicherlich nur starten, wenn ich wirklich gesund und fit bin. Denn mein wichtigstes Ziel bei diesem Rennen ist sicherlich, wirklich gesund an den Start zu gehen, und dann ein gutes Rennen zu laufen.


ASTC: Oben am Dachstein macht uns der generelle Schneemangel in dieser Saison noch keine Sorgen - am Gletscher ist genug vorhanden. Unten im Tal schaut es aber doch schon sehr frühlingshaft aus. Grund genug, dich auch schon zu fragen, wie deine Sommersaison 2007 aussehen wird. Welche Bewerbe wirst du da in Angriff nehmen?

Veronika Swidrak: Spätestens ab April steht bei mir wieder das Mountainbiken im Vordergrund. Für heuer habe ich mir einige längere MTB-Marathons vorgenommen, auch möchten wir gerne wieder an einem zwei- bis dreitägigen Adventure Race teilnehmen.


ASTC: In diesem Sinne möchte ich mich bei dir recht herzlich für das Interview bedanken. Ich bin mir sicher, dass wir noch Etliches von dir hören werden, und wünsche dir zuerst einmal gesundheitlich alles Gute, aber auch noch recht viel Erfolg bei den kommenden Bewerben.


Quelle
Anna Spielbüchler
26. Februar 2007
www.astc.at

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