Biodiversität im Alpenraum braucht mehr Aufmerksamkeit
M2b Redaktion am 28.11.2003 - 14:47 Uhr
Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts UFOPLAN zur Biodiversität in den Alpen wurden anlässlich einer Tagung Anfang Oktober präsentiert und jetzt online veröffentlicht.
Zielgerichtetere Umsetzung angestrebt:
Im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts wurde untersucht, wie das aktuelle Wissen zur Biodiversität im Alpenraum zusammengefasst, die Alpen- und die Biodiversitätskonvention stärker verknüpft und zielgerichtet umgesetzt werden können.
Verkehr, Energie, Land- und Forstwirtschaft:
Sehr gut untersucht sind derzeit die Auswirkungen von Land- und Forstwirtschaft auf die biologische Vielfalt im Alpenraum, weniger gut diejenigen von Verkehr, Energiewirtschaft und Siedlungstätigkeit.
Thesenpapier fordert Konkretes:
In einem Thesenpapier werden konkrete Projekte zur Umsetzung der beiden Konventionen gefordert. Verstärkt müssen ökologische Wechselwirkungen und sozio-ökonomische Verflechtungen in den Projekten berücksichtigt werden. Daten zu Umsetzungsprojekten der Alpen- und Biodiversitätskonvention sollten gesammelt und in einer Plattform für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung gestellt werden.
Biodiversitätsmonitoring eingefordert:
Außerdem ist ein alpenweites Biodiversitätsmonitoring erforderlich.
In einem zweiten Thesenpapier werden prioritäre Bereiche für die künftige Biodiversitätsforschung aufgezeigt.
Quellen:
- alpMedia-Newsletter 30/2003 vom 20. November 2003
- http://www.eurac.edu/
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