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Matthias Müller

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Boulderweltcup Birmingham: Fischhuber auf Platz vier
M2b Redaktion am 21.03.2005 - 09:05 Uhr
Am Wochenende fand im britischen Birmingham der erste UIAA-Boulder-Weltcup dieses Jahres statt. Auf dem vom BMC (British Mointaineering Council) ausgerichteten Wettbewerb maßen sich rund 90 männliche und weibliche Teilnehmer aus der internationalen Boulder-Szene untereinander.
Zuschauer begeistert
Zahlreiche Zuschauer drängten sich an den drei Tagen des Wettkampfes vom 18. bis zum 20. März in das National Exhibition Centre, um ihre Stars anzufeuern.
Das Finale der Damen konnte das Publikom schon stark begeistern, denn Sandrine Levet stellte eindrucksvoll ihr Können unter Beweis und lieferte eine perfekte Leistung ab. So gewann die Französin vor den beiden Russinnen Yulia Ambramchuk und Olga Bibik und hatte den Respekt der Zuschauer sicher.
Völlig aus dem Häuschen geriet die Menge jedoch dann beim anschließenden Finale der Herren: Lokalmatador Mark Croxall und Remi Samyn (Frankreich) lieferten sich bis zum Ende einen erbitterten Kampf um den ersten Platz. Vor heimischem Publikum durfte schließlich Mark Croxall jubeln, als er das an Spannung kaum zu überbietende Duell für sich entscheiden konnte. Dritter der Herren wurde der Franzose Jerome Meyer.
Kilian Fischhuber Vierter
Auf einen gelungenen Auftakt zum Boulderweltcup 2005 kann auch der Österreicher Kilian Fischhuber zurückblicken. Mit dem vierten Platz konnte er an seine Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen und darf sich auch in diesem Jahr wieder zu den Kletterern zählen, die vorne mitmischen werden. Fischhuber zeigte sich mit der Platzierung zufrieden, fügte jedoch hinzu, dass auch ein Podestplatz möglich gewesen wäre. Als Hindernis in diesem Wettbewerb sah Fischhuber den zweiten Boulder, den er einfach nicht durchschaut habe und der ihn die Plätze gekostet habe.
DAV-Starter
Die besten Deutschen Herren waren Andre Borowka (16. Platz) und Christian Benk (18. Platz). Markus Hoppe (28.), Thorsten Neuhaus (32.), der deutsche Meister Karsten Borowka (44.), Peter Würth (44.) und Aric Merz (51.) konnten aus deutscher Sicht keine Glanzpunkte setzen.
Gute Leistung von Talent Anna Stöhr
Die junge Österreicherin Anna Stöhr machte mit einer gelungenen Leistung auf sich aufmerksam: Als Siebte in der Qualifikation konnte sie im Finale den zwölften Platz erklettern. Damit fand sich Stöhr noch deutlich vor der britischen Meisterin Sabine Bacher wieder, die nur auf den 19. Platz kam.
Als einzige Deutsche nahm die junge Essenerin Svenja Suwelack teil. Bei ihrer ersten Weltcup-Teilnahme landete sie auf einem guten 20. Rang.
Nächster Weltcup in Moskau
In drei Wochen wird es für alle Boulder-Freaks wieder ernst: Vom 08. bis zum 10. April 2005 startet der nächste Boulder-Weltcup in Moskau.
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